Wie wichtig ist “live”?

Als wesentlicher Unterschied zwischen digitalen Angeboten wie Podcasts und klassischen Angeboten wie Radio oder Fernsehen wird immer wieder das “Livegefühl” genannt.

Einerseits meint man damit die Tatsache, in Echtzeit ein Ereignis mitzubekommen, wichtig ist das vor allem bei Sportereignissen oder Nachrichten. In diesem Punkt unterscheiden sich Podcasts vom Radio. 

Andererseits geht es um die geteilte Wirklichkeit: Man hört und sieht, was andere sehen. Dort ist der Unterschied zwischen Podcasts und Rado nicht sehr groß: Man hört und sieht, was andere sehen. Bloß zeitversetzt. 

Wie geht es Ihnen dabei: Vermissen Sie bei Podcasts ein “Livegefühl”?

Ein Diskussionsbeitrag zu “Wie wichtig ist “live”?”


Alexa

Da ich kein Freund von passiv konsumierten Sportereignissen bin und Nachrichten doch - mal ehrlich - auch vom Band kommen … also, das “Live-Gefühl” ist es sicher nicht, das mich wieder dahin bringen könnte, mehr Radio zu hören. Und bevor ich z.B. gar keine Tagesschau konsumiere, weil 20.00 Uhr für Eltern eine wenig attraktive Sendezeit ist, lade ich sie mir einfach auf den iPod … und kann sie irgendwann im Laufe des Abends hören - find’ ich klasse!
Kein “Livegefühl” kann mir die Vorteile eines zeitversetzten und nach persönlichem Interesse gezielt gewählten und selbst zusammengestellten Programms via Podcast mehr ersetzen …

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