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	<title>result blog</title>
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	<description>Blog der result gmbh</description>
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		<title>Die Marktforschung der ING-DiBa hat versagt. Oder doch nicht?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2012/01/31/die-marktforschung-der-ing-diba-hat-versagt-oder-doch-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Novitzki]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[ING-Diba]]></category>
		<category><![CDATA[Spot]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man davon ausgeht, dass die Marktforscher der ING-DiBa – wie es in solchen Unternehmen Standard ist – ihren Spot zuvor getestet haben, dann muss sich die Marktforschung jetzt vorwerfen lassen: Ihr habt die Reaktionen nicht vorhergesehen!


Denn ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Vegetarier- und Veganer-Debatte, die auf Facebook durch den Spot losgetreten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man davon ausgeht, dass die Marktforscher der ING-DiBa – wie es in solchen Unternehmen Standard ist – ihren Spot zuvor getestet haben, dann muss sich die Marktforschung jetzt vorwerfen lassen: Ihr habt die Reaktionen nicht vorhergesehen!</p>
<p><span id="more-2254"></span></p>
<p><iframe width="520" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/UUt59ka6MP4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Denn ich bin fest davon überzeugt, dass sich die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/11/ing-diba-und-die-wurst-keine-angst-vor-facebook/">Vegetarier- und Veganer-Debatte</a>, die auf Facebook durch den Spot losgetreten wurde, in einer Vorabstudie nicht gezeigt hätte und wahrscheinlich auch nicht gezeigt hat.</p>
<p>Was bedeutet das? Heißt das, Social Media ist der bessere Sensor für Kundenreaktionen, und Forschung bringt es nicht?</p>
<p>Im Gegenteil. Der „Fall“ der ING-DiBa macht sehr schön deutlich, welches Instrument für was nützlich ist.</p>
<p>Tatsächlich versagt die Marktforschung, wenn diese die spitzen und dünnen Ränder einer repräsentativen Mehrheit genau ausleuchten und in ihren Reaktionen vorhersagen soll. Sie hebt vielmehr auf die Mehrheitsmeinung und die Kernargumente ab, die pro oder contra ein Produkt oder ein Werbemittel ins Feld geführt werden. Die Marktforschung gewichtet, ordnet ein und legt – wenn diese gut gemacht ist – die Wirkmechanismen offen, die für Kauf und Zustimmung relevant sind.</p>
<p>Und genau dies leisten die sozialen Plattformen nicht. Hier sammeln sich spezifische Teilgruppen, deren Motivationslage sich von repräsentativen Mehrheiten klar unterscheidet. Die Meinungen hier sind interessant, aber es sind Meinungen und keine Insights. Ihre Repräsentativität und ihre Relevanz bleiben offen und lassen sich nicht zufriedenstellend überprüfen.</p>
<p>Marktforschung dagegen wäre überfordert, wenn sie jeden Nebenarm der möglichen Argumentationen und Motivlagen verfolgen und ausleuchten sollte. Und sie wäre schlecht beraten, Einzelmeinungen in den Vordergrund zu rücken und damit von den wesentlichen Erkenntnissen abzulenken.</p>
<p>Umgekehrt ist es eine enorm wertvolle Erkenntnis für die ING-DiBa gewesen, die Wucht dieser Einzelmeinungen auf Facebook zu erleben. Damit ist eine Minderheit in Blick gekommen, die bislang völlig jenseits der Betrachtung lag. Und es wurde deutlich, wie tief emotional diese Minderheit auf die verwendete Bildsprache der Bank reagiert hat. Hätte man diese Reaktion vorhergesehen, hätte man sich sicher für eine andere Story im Spot entschieden. Denn man möchte ja auch die Ränder seiner Zielgruppe nicht verschrecken.</p>
<p>Die Forschung hat dies nicht gezeigt.  Aber, liebe Forscher, bleibt gelassen: Das war auch nicht eure Aufgabe. Denn wenn man kein quasi-militanter Veganer ist, dann muss man eingestehen: Der Spot ist durchaus gelungen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nadeldrucker, Modem, Schreibmaschine &amp; Co.: Klänge aus der Medienwelt</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2012/01/23/nadeldrucker-modem-schreibmaschine-co-klange-aus-der-medienwelt/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Klang]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nadeldrucker]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmaschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Testbild]]></category>
		<category><![CDATA[Wählscheibentelefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer im Besitz eines Tablet-PCs oder Smartphones ist, kennt jene Situationen, in denen man fest davon ausgeht, jeder Bildschirm ließe sich durch Berühren steuern – in allen denkbaren Situationen: beim Fernsehen, am Geldautomaten, Laptop oder Blackberry. Und dann die ernüchternde Erkenntnis: Der Bildschirm scheint nicht touchfähig zu sein. 
Der Gebrauch von Touchscreens ist für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Besitz eines <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-07/tablet-bedienung-haptik/seite-1">Tablet-PCs</a> oder Smartphones ist, kennt jene Situationen, in denen man fest davon ausgeht, jeder Bildschirm ließe sich durch Berühren steuern – in allen denkbaren Situationen: beim Fernsehen, am Geldautomaten, Laptop oder Blackberry. Und dann die ernüchternde Erkenntnis: Der Bildschirm scheint nicht touchfähig zu sein. </p>
<p>Der Gebrauch von Touchscreens ist für mich – und für viele andere – alltäglich und damit selbstverständlich geworden. Doch ist dies bei Weitem nicht das Einzige, das sich verändert hat. Wenn man einmal ganz genau hinhört, haben sich auch die Klänge der Medienwelt stark verändert:</p>
<p><span id="more-2233"></span></p>
<p><strong>Einwählen mit dem 56K Modem</strong></p>
<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/GSRG0TqxLWc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mich in meiner Studienzeit mit einem 56K Modem ins Internet eingewählt habe. Und ja, wenn man diesen Sound hört, bleibt auch kein Zweifel, dass es zu dieser Zeit echt nicht einfach war, ins Internet zu kommen …</p>
<p><strong>Tippen auf der Schreibmaschine</strong></p>
<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/8vYFmTaQnGU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Klang der Schreibmaschine schallte vor der Einführung des PCs aus vielen Büros. Heute ist er dank/aufgrund der Computertastatur oder den Tablets fast vollständig verschwunden. </p>
<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/eqtx6wycB0s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Eingabe der Nummern auf dem Wählscheibentelefon</strong></p>
<p>Das Eingeben der Nummern auf einem Wählscheibentelefon ist auch ein Klang aus längst vergangener Zeiten.</p>
<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/MTrGqlxibtk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Bandsalat, Spulen und Seitenwechsel bei der Kassette</strong></p>
<p>Lange vor der Zeit von iPhone, MP3-Player, Discman und Co. machten die Kassetten so ein wunderbares Geräusch, wenn man noch einmal an den Anfang des letzten Liedes zurückspulen wollte. Oder man wurde abends kurz nach dem Einschlafen wieder wach, weil die Kassette automatisch auf die andere Seite gesprungen war – traumhaft!</p>
<p><strong>Die Nadel der Schallplatte</strong></p>
<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/XigC8030z_0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Vinyl-Freunde unter Ihnen werden diesem Klang mit Entzücken lauschen.</p>
<p><strong>Testbild am Ende des Fernsehprogramms</strong></p>
<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/OHlnXGqcoP0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Fernsehprogramm rund um die Uhr ist heute selbstverständlich. Dieses Testbild inklusive Tonspur stammt aus dem Jahr 1983 und wurde vom ZDF gesendet. </p>
<p><strong>Nadeldrucker in Aktion</strong></p>
<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LRwD4hJk8qc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ja, an dieses Geräusch erinnere ich mich noch zu gut. Heute sind die Nadeldrucker größtenteils durch Laserdrucker ersetzt worden.</p>
<p>Lassen Sie uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen. Fallen Ihnen noch weitere Geräusche ein, die aus der heutigen Medienwelt beinah verschwunden sind? Gerne können Sie diese in einem Kommentar unter dem Beitrag posten. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Readmill werden E-Books sozial</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2012/01/17/mit-readmill-werden-e-books-sozial/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 07:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Plotzki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Couchfunk]]></category>
		<category><![CDATA[E-Book]]></category>
		<category><![CDATA[EBook]]></category>
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		<category><![CDATA[Readmill]]></category>
		<category><![CDATA[Teilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen haben wir hier im result-Blog die iPad-App Couchfunk vorgestellt, mit der eine Verbindung zwischen Fernsehen und dem Twitter-Universum geschaffen wird. Nutzer der App können sich mit Gleichgesinnten austauschen und so ihr Fernseherlebnis um eine neue soziale Dimension erweitern.
Auch für Musikliebhaber gibt es mit Angeboten wie last.fm und den zugehörigen Apps bereits die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen haben wir hier im <a href="http://www.result-blog.de/2011/10/18/gemeinsam-fernsehen-mit-der-ipad-app-couchfunk/" target="_blank">result-Blog die iPad-App Couchfunk vorgestellt</a>, mit der eine Verbindung zwischen Fernsehen und dem Twitter-Universum geschaffen wird. Nutzer der App können sich mit Gleichgesinnten austauschen und so ihr Fernseherlebnis um eine neue soziale Dimension erweitern.</p>
<p>Auch für Musikliebhaber gibt es mit Angeboten wie <a href="http://www.lastfm.de/" target="_blank">last.fm </a>und den zugehörigen Apps bereits die Möglichkeit, ihr Hörverhalten erfassen zu lassen und sich mit anderen Nutzern über Vorlieben auszutauschen sowie Musikempfehlungen zu erhalten. Mit <a href="https://blog.facebook.com/blog.php?post=10150457932027131" target="_blank">Facebook Music </a> ist auch im größten sozialen Netzwerke das kollektive Musikerlebnis zum Greifen nah – sogar in Echtzeit.</p>
<p><span id="more-2223"></span></p>
<p><center><img src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/readmill-e1326714639127.jpg" alt="" title="Readmill" width="520" height="219" class="aligncenter size-full wp-image-2225" /></center></p>
<p>Als ich vor einiger Zeit <a href="http://www.result-blog.de/2011/12/15/wie-werden-wir-in-zukunft-lesen/" target="_blank">hier im Blog</a> einmal einen Blick auf die Entwicklung der E-Books geworfen habe, bin ich auf Readmill aufmerksam geworden. Bei <a href="http://readmill.com/" target="_blank">Readmill </a>geht es nicht um Fernsehen oder Musik, sondern um Lesen – soziales Lesen. Die Macher hinter dem Projekt, David Kjelkerud und Henrik Berggren, wollten sich in den Anfangszeiten des iPads nicht damit zufriedengeben, dass Bücher über die Apple-eigene Leseapp iBook eins zu eins auf das iPad transportiert wurden, ohne die Möglichkeiten des Netzes zu nutzen. Die beiden haben das Startup mit dem Ziel gegründet, das digitale Lesen zu einem sozialen Erlebnis zu machen.</p>
<p>Das Herzstück des Readmill-Projektes bildet die <a href="http://itunes.apple.com/de/app/readmill/id438032664?mt=8">kostenlose iPad-App</a>, mit der alle E-Books, die keinen <a href="http://upload-magazin.de/buch-zukunft/drm-286/" target="_blank">DRM-Schutz</a> haben, gelesen werden können. Bis hierhin unterscheidet sich Readmill nicht von anderen E-Readern. Mit der Möglichkeit Textstellen wie in „echten“ Büchern zu markieren oder mit Notizen zu versehen und diese über soziale Netzwerke zu teilen, wird es erst spannend. Inhalte kann man über die standardmäßig unterstützen Netzwerke Facebook und Twitter oder über die eigene Community auf <a href="http://readmill.com/" target="_blank">readmill.com </a>teilen. Hier kann sich der Nutzer mit einem eigenen Profil anmelden und sich mit seinen Freunden über das Gelesene austauschen. Man kann auf diese Weise nicht nur seine eigene Lesehistorie verbreiten, sondern auch die seiner Freunde einsehen und sich dabei Empfehlungen und Anregungen für das nächste Buch holen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33250586?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="530" height="375" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/33250586">This is Readmill</a> from <a href="http://vimeo.com/readmill">Readmill</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Bisher steht Readmill nur als iPad-App und als abgespeckte Version für den Kindle zur Verfügung. Eine iPhone-App ist in Arbeit und andere Plattformen sollen in Zukunft auch bedient werden. Man beachte: Über eine offene API von Readmill sollen eigene Apps ansprechbar sein. So könnte auf lange Sicht eine interessante Infrastruktur entstehen, die ganz neue Wege zur Verbreitung von E-Books ermöglicht.</p>
<p>Ob man diese Funktionen nun braucht oder sein „echtes“ Buch lieber doch bei einem Glas Wein (oder Apfelschorle) für sich selbst genießt, bleibt jedem selbst überlassen. Die Entwicklung des E-Books bleibt weiterhin spannend, und Projekte wie Readmill lassen darauf hoffen, dass da noch einiges auf uns zukommt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fernsehserien in der Kindheit: das Frotteeschlafanzug-Erlebnis</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2012/01/10/fernsehserien-in-der-kindheit-das-frotteeschlafanzug-erlebnis/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2012/01/10/fernsehserien-in-der-kindheit-das-frotteeschlafanzug-erlebnis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 07:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regine Hammeran</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends aus der Markt- und Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehserien]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsserien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende November haben wir hier an dieser Stelle zu einer Blogparade aufgerufen. Wir wollten von unseren Lesern wissen, welche Serien sie als Kinder am liebsten gesehen haben und woran es liegt, dass man die Serienhelden auch im Erwachsenenalter immer wieder gerne hervorholt.
So unterschiedlich die Geschmäcker, so vielfältig waren auch die genannten Serien: Von der Schwarzwaldklinik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende November haben wir hier an dieser Stelle zu einer <a href="http://www.result-blog.de/2011/11/21/blogparade-fernseherinnerungen-%E2%80%93-die-lieblingsserien-aus-der-kindheit/">Blogparade </a>aufgerufen. Wir wollten von unseren Lesern wissen, welche Serien sie als Kinder am liebsten gesehen haben und woran es liegt, dass man die Serienhelden auch im Erwachsenenalter immer wieder gerne hervorholt.</p>
<p>So unterschiedlich die Geschmäcker, so vielfältig waren auch die genannten Serien: Von der Schwarzwaldklinik über die Sesamstraße, Knight Rider, Bonanza, Barbapapa, Raumschiff Enterprise, Tarzan, Lassie, Fury, Flipper, die Dinos, Darkwing Duck, Meister Eder und sein Pumuckel, der kleine Maulwurf und die Augsburger Puppenkiste war alles vertreten.</p>
<p><span id="more-2214"></span></p>
<p><iframe width="500" height="395" src="http://www.youtube.com/embed/Xi4C6ATGr5o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Fernsehen im Kreise der Familie</strong></p>
<p>Versetzt man sich in Gedanken zurück in die Situationen, in denen man als Kind im Frotteeschlafanzug mit den Eltern und Geschwistern vor dem Fernseher saß, dann ist das familiäre geborgene Gefühl noch vollkommen präsent.</p>
<p><strong>Sorgenfreie Fernsehzeit</strong></p>
<p>„Fernsehen hat von den Sorgen des Alltags abgelenkt, man war entspannt, hatte Spaß, hat sich in Fantasiewelten entführen lassen, die allesamt neu und attraktiv waren.“ So beschreibt es Sabine Haas im Aufruf zu unserer Blogparade.</p>
<p><strong>Die Serienklassiker sind in allen Generationen vertreten</strong></p>
<p>„Nenn mir deine Lieblingssendung, und ich sag dir, wie alt du bist.“ Schnell lässt man sich zu dieser Aussage hinreißen. Sie stimmt aber nicht ganz: Denn die Serienklassiker sind die Lieblinge verschiedenster Generationen und werden immer gerne gesehen.</p>
<div id="attachment_2216" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fernseher-e1326119037870.jpg"><img class="size-full wp-image-2216" title="Fernseher" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fernseher-e1326119037870.jpg" alt="" width="500" height="635" /></a><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY ellenm1| flickr.com)</p></div>
<p><strong>Klassiker werden von Generation zu Generation weitergetragen</strong></p>
<p>Und wenn ich mir an dieser Stelle eine zumindest mittelfristige Zukunftsprognose erlauben darf: Solange wir „Alten“ (immerhin Geburtsjahr deutlich vor 1975) mit unseren Kindern unsere Erinnerungen teilen, mit ihnen zusammen die Muppets, Ronja Räubertochter oder Pippi Langstrumpf genießen, solange werden eben diese Klassiker auch von Generation zu Generation weitergetragen – wie Märchen aus der „Neuzeit“.</p>
<p><strong>Zeitversetzte Nutzung ist im Kommen</strong></p>
<p>Ob dabei allerdings der Frotteebademantel nach dem samstäglichen Baden weiterhin eine tragende Rolle spielen wird, das mag bezweifelt werden. Denn für die großen Samstagabend-Familien-Highlights sehe ich – spätestens mit der Einstellung eben dieser großen Familienshows – eher schwarz. Dafür erhält, zumindest in meinem Haushalt, die zeitversetzte Nutzung so wunderbarer Oldies wie „Flipper“ als DVD immer mehr Bedeutung. Kommt nichts kindgerechtes in der Flimmerkiste, greife ich ins Regal und bin – Bademantel hin oder her – der „Held“ beziehungsweise die „Heldin“ für das Kind. Und das macht uns sogar gemeinsam so richtig viel Spaß!</p>
<div id="attachment_2217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2217" title="danke" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/danke-e1326119163956.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY adesigna | flickr.com)</p></div>
<p>An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle, die an unserer Blogparade teilgenommen haben! Beim Lesen hat sich bereits dieses wunderbar nostalgisch-schwelgerische Gefühl eingestellt, das ich sonst nur habe, wenn ich die Erkennungsmelodie von Bonanza höre!</p>
<p><strong>Liste aller Beiträge der Blogparade:</strong></p>
<p><a href="http://www.result-blog.de/2011/11/21/blogparade-fernseherinnerungen-%E2%80%93-die-lieblingsserien-aus-der-kindheit/">result-blog.de – Blogparade: Fernseherinnerungen – die Lieblingsserien aus der Kindheit</a></p>
<p><a href="http://www.uwebwerner.de/2011/11/27/blogparade-fernseherinnerungen-%E2%80%93-die-lieblingsserien-aus-der-kindheit/">uwebwerner.de – Blogparade: Fernseherinnerungen – die Lieblingsserien aus der Kindheit</a></p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/ihr-kindheitserinnerung-ihr-kommet-blogparade-lieblingsserien-aus-der-kindheit/2820/">blog.frische-fische.com – Ihr Kindheitserinnerungen kommet – Blogparade Lieblingsserien aus der Kindheit</a></p>
<p><a href="http://www.pohlaroid.de/post/13249068215/blogparade-lieblingsserien-kindheit">pohlaroid.de – Blogparade zu den “Lieblingsserien aus der Kindheit“: Nu pagadi!</a></p>
<p><a href="http://www.couchfunk.de/2011/11/24/meine-tv-erinnerungen-blogparade/">couchfunk.de – Meine TV-Erinnerungen – Blogparade</a></p>
<p><a href="http://danielrehn.wordpress.com/2011/11/24/blogparade-zu-fernseherinnerungen-die-lieblingsserien-aus-der-kindheit-die-dinos/">danielrehn.wordpress.com – Blogparade zu „Fernseherinnerungen – die Lieblingsserien aus der Kindheit“: Die Dinos</a></p>
<p><a href="http://www.forschungsfront.de/2011/11/pumuckl-und-die-marktforschung/">forschungsfront.de – Pumuckl und die Marktforschung</a></p>
<p><a href="http://www.punktefrau.de/blog/2011/11/22/zwei-eins-risiko-%E2%80%93-darkwing-duck-serienheld-meiner-kindheit/">punktefrau.de – Zwo, Eins, Risiko – Darkwing Duck: Serienheld meiner Kindheit</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/12/20/wir-wunschen-eine-besinnliche-weihnachtszeit/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2011/12/20/wir-wunschen-eine-besinnliche-weihnachtszeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 08:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten steht vor der Tür. In fünf Tagen ist es so weit. Dann wird geschlemmt, beschenkt, gemütlich mit der Familie am Weihnachtsbaum gesessen, gesungen und gelacht.
Und wenn dann alle Geschenke ausgepackt, alle Leckereien verspeist und alle Kinderträume erfüllt sind, kann man sich zufrieden im Wohnzimmersessel niederlassen.
Bevor wir Ihnen an dieser Stelle einige Highlights aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten steht vor der Tür. In fünf Tagen ist es so weit. Dann wird geschlemmt, beschenkt, gemütlich mit der Familie am Weihnachtsbaum gesessen, gesungen und gelacht.</p>
<p>Und wenn dann alle Geschenke ausgepackt, alle Leckereien verspeist und alle Kinderträume erfüllt sind, kann man sich zufrieden im Wohnzimmersessel niederlassen.</p>
<p>Bevor wir Ihnen an dieser Stelle einige Highlights aus dem Fernsehprogramm an den Weihnachtsfeiertagen präsentieren, möchten wir noch auf unser soziales Projekt hinweisen. Statt Weihnachtsgeschenke an unsere Kunden zu versenden, hat unsere Firmengruppe in diesem Jahr ein eigenes soziales Projekt mit dem Namen <a href="http://www.netzofant.de/">„netzofant: Medienkompetenz für Pänz“</a> auf die Beine gestellt. Worum es bei dem netzofant genau geht, stellt Ihnen Sabine Haas im nachfolgenden Video kurz vor.</p>
<p><span id="more-2207"></span></p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/QJTS2ciiOFo?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>24.12.</strong></p>
<p>Für die Kleinen gibt es am Nachmittag um 13.55 Uhr im ZDF ein Folge „Michel aus Lönneberga“. Da fällt das Warten auf das Christkind nicht ganz so schwer.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/eJJQ1t4hiLU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bei ProSieben kommen Serienfans auf ihre Kosten. Zwischen 20.15 Uhr und 2.30 Uhr läuft dort „Two and a half man“ nonstop.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/76jUdzeTnho" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weihnachten ohne den kleinen Lord – undenkbar. Die ARD bringt diesen Klassiker um 13.15 Uhr.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/qLvuOqsmGfU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>25.12.</strong></p>
<p>Am ersten Weihnachtsfeiertag machen Diego, Sid und Manni die Bildschirme unsicher –  20.15 Uhr sendet RTL „Ice Age – Die Dinosaurier sind los“.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/kDP8ERAUnZc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auf ARTE wird im 20.15 Uhr die Biografie von Wolfgang Amadeus Mozart gezeigt. Die Verfilmung von 1984 wurde mit acht Oscars prämiert.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/cagvM_m81g4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>26.12.</strong></p>
<p>Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht Johnny Depp als Captain Jack Sparrow im dritten Teil von „Fluch der Karibik“ um 20.15 Uhr auf Sat.1 wieder auf Schatzsuche. </p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/mPOq5nOl4lE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer lieber Dokumentationen schaut, wird sich über die Sendung „Die Wiege des Kinos“ auf ARTE um 22.00 Uhr freuen. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie werden wir in Zukunft lesen?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/12/15/wie-werden-wir-in-zukunft-lesen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Plotzki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne melancholisch klingen zu wollen, erinnere ich mich sehr gerne an die Zeiten, in denen der Kauf eines neuen  Albums der Lieblingsband regelrecht zelebriert wurde. Für das erste Hören plante man gleich einige Stunden ein, um sich den Silberling intensiv zu Gemüte zu führen und dabei aufmerksam die Texte im aufwendig gestalteten Booklet zu lesen. Hinterher wurde die Platte im – natürlich alphabetisch nach Künstlern sortierten – heimischen Plattenregal verstaut.</p>
<p>Nicht zuletzt mit Einführung des ersten iPods vor ziemlich genau zehn Jahren veränderte sich die Art und Weise, wie wir Musik konsumieren, drastisch. Den Gang zum Plattenladen hat ein Klick auf den „Album kaufen“-Button ersetzt, das Plattenregal wurde vom Speicherplatz auf der Festplatte des Computers oder des iPods abgelöst. Zugegebenermaßen möchte ich es aber auch nicht mehr missen, einen Großteil meiner Musiksammlung im Hosentaschenformat einfach so immer verfügbar zu haben.</p>
<p><span id="more-2186"></span></p>
<div id="attachment_2187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 437px"><img class="size-full wp-image-2187" title="E-Book Reader" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/E-book_readerjpg.jpg" alt="" width="427" height="640" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY pamhule| flickr.com)</p></div>
<p>Ein ähnlicher <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buchmesse-soll-Durchbruch-fuers-E-Book-bringen-1359768.html" target="_blank">Wandel</a>, wie er sich beim Musikkonsum vollzogen hat, wird dem Buchmarkt regelmäßig jedes Jahr aufs Neue pünktlich zur Buchmesse prophezeit. Die Möglichkeit, Bücher in digitaler Form als E-Book zu lesen, ist nicht ganz neu – der große Durchbruch scheint aber (bisher) noch auszubleiben. Die Gründe dafür sind vielfältig: Es fehlt der echte Mehrwert des digitalen Lesens. Vor allem das haptische Erlebnis beim Lesen eines gedruckten Buches geht verloren, wenn dieses in digitaler Form auf einem E-Reader vorliegt. Oder haben Sie schon mal versucht, Post-its in Ihr iPad zu kleben oder es zu bekritzeln? Patina und Kaffeeflecken auf Ihrem Kindle würden sich auch eher schlecht machen. Das sind doch genau die Eigenschaften, die den Charme des Leseerlebnisses auf traditionellem, gedrucktem Wege ausmachen. <a href="http://www.morgenpost.de/kolumne/hirschhausen/article1300551/Sind-elektronische-Buecher-wirklich-besser.html" target="_blank">„Ein Leser ist nun mal in einer anderen Welt als ein Browser.“</a></p>
<p>Und doch gibt es einige Indizien dafür, dass sich die Verlage in absehbarer Zeit auf tiefgreifende Änderungen in der Buchbranche einstellen müssen. Bereits jetzt verkauft Amazon in den USA mehr elektronische als gedruckte Bücher. Hierzulande gestaltet sich die Situation mit einem Anteil der digitalen Bücher von unter einem Prozent am Umsatz des Gesamtmarktes zwar noch etwas anders, aber immer günstiger werdende Lesegeräte und eine weiter steigende Anzahl digital verfügbarer Buchtitel lässt erahnen, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird. Einige Marktbeobachter prophezeien sogar, dass die Endgeräte in absehbarer Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Sollten E-Books dann noch von der Buchpreisbindung befreit werden, würde sich eine massive Steigerung der Nachfrage ergeben. Dies könnte den Buchmarkt ähnlich verändern, wie damals die Einführung des iPods.</p>
<p>Neben der sofortigen Verfügbarkeit und Bereitstellung vieler Bücher auf kleinem Raum ergibt sich aus meiner Sicht jedoch einer der vielversprechendsten Vorteile des elektronischen Lesens aus der Verknüpfung mit sozialen Elementen. Das Berliner <a href="http://www.gruenderszene.de/news/readmill-launch" target="_blank">Startup Readmill</a> zum Beispiel verfolgt mit seiner iPad-App die Idee des „sozialen Lesens“. Anders als herkömmliche E-Book-Reader stellt die App nicht nur den reinen Content digital dar, sondern will es dem Leser ermöglichen, sein Leseerlebnis mit anderen Gleichgesinnten zu teilen. So kann der Nutzer mitteilen, welches Buch er gerade liest, Passagen markieren, die ihm besonders gut gefallen und sehen, was andere Leser über die gleiche Passage denken. Dadurch entsteht aus meiner Sicht ein echter Mehrwert, bei dem man darüber nachdenken könnte, ob es sich nicht doch lohnt, auf die „fühlbaren“ Vorteile des herkömmlichen Buches zu verzichten.</p>
<p>Es bleibt auf jeden Fall spannend, die Entwicklung weiter zu verfolgen. Vielleicht ist es ja demnächst genauso selbstverständlich, mit dem E-Reader am Strand zu liegen und in seinem Lieblingsbuch zu schmökern, wie es heute nicht mehr wegzudenken ist, seine Musik in der Hosentasche mit sich herumzutragen.</p>
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		<title>The Voice of Germany: Social Media meets Castingshow</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 07:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Ray Garvey]]></category>
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		<category><![CDATA[Talent]]></category>
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		<category><![CDATA[The Voice of Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Xavier Naidoo]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die sozialen Medien helfen dem Fernsehen”, lautete eine der 4 ½ Thesen zur Zukunft des Fernsehens von meinem Kollegen Thilo Trump. Meine ganz persönliche Meinung ist: Thilo liegt mit dieser Einschätzung goldrichtig. Der Eurovision Song Contest, Sportereignisse oder auch der sonntägliche Tatort werden von vielen Zuschauern nicht nur über den Fernseher, sondern zum Beispiel auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die sozialen Medien helfen dem Fernsehen”, lautete eine der <a href="file:///Z:/Public%20Relations/Blogtexte/_result-Blog/Auf%20Halde/The%20Voice%20of%20Germany/zur%20Zukunft%20des%20Fernsehens">4 ½ Thesen zur Zukunft des Fernsehens</a> von meinem Kollegen Thilo Trump. Meine ganz persönliche Meinung ist: Thilo liegt mit dieser Einschätzung goldrichtig. Der Eurovision Song Contest, Sportereignisse oder auch der sonntägliche Tatort werden von vielen Zuschauern nicht nur über den Fernseher, sondern zum Beispiel auch über Twitter verfolgt. Diesen Trend haben auch die Entwickler der <a href="http://www.result-blog.de/2011/10/18/gemeinsam-fernsehen-mit-der-ipad-app-couchfunk/">Couchfunk-App</a> aufgegriffen und „gemeinsam fernsehen“ eine neue Bedeutung gegeben.</p>
<p>Und die Welle schwappt weiter: Am 25. November starteten ProSieben und Sat.1 mit der Castingshow <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/" target="_blank">„The Voice of Germany“</a>, begleitet von einem umfangreichen Social-Media-Angebot.</p>
<p><span id="more-2168"></span></p>
<p><object width="500" height="341"><param name="movie" value="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="FlashVars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/the-voice/trailer-the-voice-of-germany-21159642,view=xml,autoplay=false.bild.xml"/><embed width="500" height="341" src="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" FlashVars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/the-voice/trailer-the-voice-of-germany-21159642,view=xml,autoplay=false.bild.xml"></embed></object></p>
<p>Das Konzept der Sendung wird in <a href="http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/the-voice-of-germany-nena-und-xavier-naidoo-suchen-gesangstalente/">dieser offiziellen Pressemitteilung</a> recht treffend beschrieben:</p>
<blockquote><p>„In “The Voice of Germany” werden echte Künstler, mit einzigartigen gesanglichen Fähigkeiten gesucht – denn hier zählt nichts als die Stimme! In Phase eins, den “Blind Auditions”, können die Talente ausschließlich mit ihrem Gesang glänzen. Bei ihren Auftritten mit Live-Band sitzen vier prominente Coaches mit dem Rücken zur Bühne und bewerten die Teilnehmer nur anhand ihres Gesangs. Erst wenn die Mentoren einen Künstler für ihr Team ausgewählt haben, bekommen sie ihn zu Gesicht.“</p></blockquote>
<p>Nach den ersten beiden Folgen ist für mich klar: Statt peinlicher Selbstdarstellungen à la „Deutschland sucht den Superstar“ oder das „Supertalent“ setzten ProSieben und Sat.1 auf wirkliche Gesangstalente. Wer noch zweifelt, sollte sich die Auftritte von <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/video/clip/239575-vera-luttenberger-fuckin-perfect-1.2973713/">Vera Luttenberger</a>, <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/video/clip/239577-charles-simmons-loves-divine-1.2973718/">Charles Simmons</a> oder <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/video/clip/239273-rino-galiano-you-give-me-something-1.2973734/">Rino Galiano</a> einmal anschauen. Es ist wirklich angenehm, dass das Format bisher noch <a href="http://www.fernseher.de/news/darum-ist-the-voice-of-germany-besser-als-das-supertalent-08267/">völlig Freak-frei zu sein scheint</a>. Und selbst wenn sich mal keiner der Coaches bei einer Performance umdreht, so haben die vier statt harter Worte doch noch den ein oder anderen Ratschlag für die Sänger parat.</p>
<p>Und dann ist die Sendung auch noch very social – in dieser Form ist man das von dem deutschen Fernsehangebot einfach nicht gewöhnt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://connect.the-voice-of-germany.de/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2169" title="The Voice of Germany Connect" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/thevoiceofGermany_connect-e1322656849602.jpg" alt="" width="500" height="390" /></a></p>
<p>Über die Social-TV-Applikation <a href="http://connect.the-voice-of-germany.de/">„The Voice of Germany Connect“</a>, die sowohl für Desktop-Rechner, Laptops und Tablets als auch für Smartphones verfügbar ist, können die Fernsehzuschauer den Live-Stream der Show verfolgen, die Twitter-Timeline zum Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23voice">#voice</a> und die Facebook-Updates lesen sowie im Chat mit den anderen Nutzern diskutieren.</p>
<p><a href="http://twitter.com/TheVoiceGermany"><img class="aligncenter size-full wp-image-2170" title="Twitter-Account von &quot;The Voice of Germany&quot;" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Twitter-e1322656972350.jpg" alt="" width="500" height="436" /></a></p>
<p>Auch wenn man kein großer Fan von Nena, Xavier Naidoo, The Boss Hoss oder Ray Garvey ist, so muss man eines dennoch anerkennen: Die Jury beschränkt sich auf das Wesentliche und überzeugt durch Sachverstand.</p>
<p>Der bisherige Eindruck lässt hoffen, dass diese Castingshow einen Sänger beziehungsweise eine Sängerin hervorbringt, die einerseits wirklich Talent hat und sich andererseits nicht als Eintagsfliege im Musikgeschäft entpuppen wird.</p>
<p>„Heute ist der Beginn von etwas ganz Großem“, versprach Moderator Stefan Gödde ganz am Anfang der Sendung. Ich finde, diesem Format sollte man eine Chance geben und versuchen, die bisherigen schlechten Erfahrungen mit Castingshows auszublenden. Ob es das „ganz Große“ wird, bleibt abzuwarten. Der Weg ist sicher der richtige.</p>
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		<item>
		<title>Viereinhalb Thesen zur Zukunft des Fernsehens</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/11/28/viereinhalb-thesen-zur-zukunft-des-fernsehens/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 07:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Trump</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Apple TV]]></category>
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		<description><![CDATA[Prognosen sind für Markt- und Medienforscher immer eine besondere methodische Herausforderung – einerseits führt man die anwendungsbezogene Forschung mit dem Blick in die Zukunft durch, weil man auf Basis der Daten oder Erkenntnisse Entscheidungen für die Zukunft treffen möchte. Andererseits ist die Zukunft unbestimmt. (Und selbst dann, wenn sie theoretisch bestimmt wäre und sich jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prognosen sind für Markt- und Medienforscher immer eine besondere methodische Herausforderung – einerseits führt man die anwendungsbezogene Forschung mit dem Blick in die Zukunft durch, weil man auf Basis der Daten oder Erkenntnisse Entscheidungen für die Zukunft treffen möchte. Andererseits ist die Zukunft unbestimmt. (Und selbst dann, wenn sie theoretisch bestimmt wäre und sich jede Entwicklung in einem Ablauf vorher festgelegter Regeln vollzöge, wäre der analytische Zugang von außen dennoch praktisch unmöglich, wie Heinz von Foersters mit seiner <a href="http://www.hyperkommunikation.ch/lexikon/triviale_maschine.htm" target="_blank">„nicht-trivialen Maschine“</a> anschaulich vor Augen führt.)<span id="more-2151"></span></p>
<p>Was ist also zu tun? Man kann qualitative Veränderungen in Systemen als einen Prozess verstehen, bei dem sich neue <a href="http://emergenz.hpfsc.de/html/node14.html" target="_blank">Ordnungsmuster</a> etablieren, beispielweise Verhaltensweisen oder Verständnismuster. In Umbruchphasen entstehen einige solcher Muster und verschwinden wieder, bis sich manche durchsetzen und die neue Systemdynamik prägen.</p>
<p>Dafür möchte ich gerne einen Blick auf Verhaltensmuster rund um den Fernsehkonsum werfen, denen wir derzeit in qualitativen Studien zum Medienkonsum begegnen und von denen ich mir gut vorstellen kann, dass sie sich als typische Verhaltenweisen beim Fernsehkonsum der Zukunft durchsetzen werden.</p>
<p>In diesem Text möchte ich ein paar dieser Überlegungen beschreiben – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und eher im Sinne einer Hypothesenbildung für zukünftige Studien in diesem Bereich.<br />
</br><br />
<strong>These 1: „Fernsehen“ verschmilzt mit „Videogucken“</strong></p>
<ul></ul>
<p><center><div id="attachment_2152" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><strong><img class="size-full wp-image-2152 " title="Videokassetten" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Videokassetten-e1322227804680.jpg" alt="" width="500" height="298" /></strong><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY debagel | flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Heute verstehen wir unter „Fernsehen“ das &#8230;</p>
<ol>
<li>lineare Ausstrahlen von TV-Sendungen</li>
<li> in einem festen Zeitschema</li>
</ol>
<p>Dieses Verständnis wird nicht mehr das Leitmodell für Fernseh-/Videokonsum in der Zukunft sein. Es wird sich in eine Vielzahl von Möglichkeiten aufsplitten:</p>
<ul>
<li>Bewegtbild schauen</li>
<li>zeitversetztes Sehen</li>
<li>Vor- und Zurückspulen</li>
<li>gezielte Auswahl von Inhalten</li>
<li>Einbettung in andere Kontexte (Websites etc.)</li>
<li>das Weiterverarbeiten und Verändern von Inhalten (Mash-Ups)</li>
</ul>
<p>Was weder bedeuten soll, dass jeder immer „sein eigener Programmdirektor“ sein will, noch, dass synchrones Fernsehen verschwindet.</p>
<p>Aber es wird nicht mehr der Standard-Normalfall sein, lineares Fernsehen zu gucken. Und wenn Fernsehinhalte doch auf diese Weise genutzt werden, dann weil es zur Situation passt – zum Beispiel wenn man sich einfach berieseln lassen möchte oder es einen sozialen Grund gibt, gleichzeitig live mit anderen Nichtanwesenden zu gucken.<br />
</br><br />
<strong>These 2: Die sozialen Medien helfen dem „Fernsehen“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2154" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2154" title="Fernsehen_Twittern" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernsehen_Twittern-e1322228050733.jpg" alt="" width="500" height="281" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY orarewedancer | flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Ein typisches Nutzungsmuster, das uns in Studien immer häufiger begegnet, ist die parallele Nutzung von Social Media zum Fernsehkonsum. Ich glaube, dass sich beides vortrefflich ergänzt, und dies eine Chance für das Fernsehen ist. Produziert mehr interessanten Live-Content, bei dem die Menschen via Social Media gemeinsam dabei sein wollen!</p>
<p>Mein Lieblingsbeispiel dafür ist seit Langem der Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23tatort" target="_blank">#tatort</a> auf Twitter. Für viele Nutzer wird der sonntagabendliche Krimi vor allem dadurch zum Ereignis, weil das Format Futter für eine aufgekratzte, lustige Plauderei mit der Timeline und gemeinsames Mörderraten liefert. Ich selbst hatte 2010 ein in dieser Hinsicht prägendes Erlebnis mit dem Hastag #esc. Plötzlich war meine Timeline voll mit witzigen Kommentaren zu den Auftritten beim European Song Contest. Alle, aber auch wirklich alle, – selbst ehemalige Punkmusiker –, haben plötzlich nur noch davon geredet. Ich habe mich in meinem Leben auch noch nie für diese Musik interessiert, daraufhin aber trotzdem den Fernseher eingeschaltet, fühlte mich bestens unterhalten, habe mit den anderen Zuschauern und mit Lena mitgefiebert und viel Unsinn über diese absurde Show geschrieben. Fernsehen war ja angeblich schon immer gemeinsames Lagerfeuer, und was liegt da näher, als basierend auf diesem Bedürfnis und Cory Doctorow folgend („Not Content ist king. Conversation ist king. Content is just something to talk about.“), Fernsehen mit Social Media zu verknüpfen.<br />
</br><br />
<strong>These 3: Faulheit siegt!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2155" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/faultier-e1322228171619.jpg"><img class="size-full wp-image-2155 " title="faultier" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/faultier-e1322228171619.jpg" alt="" width="300" height="448" /></a></strong><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY  der_dennis flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Der großartige Peter Glaser sagt: „Faulheit siegt!“. Was er damit meint, ist, dass im Web gerade solche Angebote absurd erfolgreich sind, die maximal einfach und „super convenient“ sind. Google mit seiner „Instant-Suche“, Amazon mit seinem unerschöpflichen Angebot und „One-Klick“ sind da gute Beispiele. RSS ist als einfache und praktische Technik, die für viele einen Tick zu abstrakt und umständlich zu sein scheint, vielleicht ein Gegenbeispiel. Auch das klassische Fernsehen ist ein gutes Beispiel für eine solche bequeme Angebotsreduktion. Kein lästiges „Hochfahren“ oder Anmelden, einfach einschalten (oder eingeschaltet lassen), und man kann und soll nicht anderes tun, als per Fernbedienung einen Sender zu wählen.</p>
<p>Wer also, wie in den ersten zwei Thesen beschrieben, in der zukünftigen Medienwelt erfolgreich Fernsehen, Social Media, On-Demand-Internetinhalte, Lean-back- und Lean-Foreward-Nutzung verbinden will, kann nur dann sehr erfolgreich werden, wenn die Nutzung extrem einfach sein wird.<br />
</br><br />
<strong>These 4: Fernsehen der Zukunft ist in ein mediales Ökosystem eingebettet</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2157" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2157" title="flatscreen" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/flatscreen-e1322228314106.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY Paul Robertson flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Bei diesen Entwicklungen rund um das Fernsehen der Zukunft werden sich bereits bestehende Systeme miteinander verbinden und interagieren.</p>
<p>Um das TV-Set als zentrales Element gruppieren sich die verschiedenen Arten von Endgeräten: Große Screens und vor allem ein großer Bildschirm im Wohn- oder Schlafzimmer werden wie bislang das Zentrum bleiben, ergänzend nehmen Parallel-Nutzungsmuster, zum Beispiel auf Handhelds unterschiedlicher Art und Größe wie Smartphones oder Tablet-PCs, in neuen Nutzungssituationen eine erkennbare Rolle ein.</p>
<p>Um das lineare Programm herum gruppieren sich andere Nutzungsmuster wie zeitversetztes Sehen, Spulen, On-Demand.</p>
<p>Um die Inhalte herum gruppiert sich ein digitales, soziales System aus Parallelkommunikation (Kommentare, Hinweise, Links etc.) der Macher und Nutzer.</p>
<p>Das alles ist ja heute schon da, bloß hat es noch niemand zu einer gut geölten und als Einheit wahrnehmbaren Ganzheit zusammengefügt. Was mich zur letzten These, der Bonusthese, bringt.<br />
</br><br />
<strong>4a Bonusthese: AppleTelevision wird der Gamechanger!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2158" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><strong><img class="size-full wp-image-2158" title="appletv" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/appletv-e1322228565390.jpg" alt="" width="300" height="449" /></strong><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY niallkennedy flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Für die in These 4 beschriebenen, geschmeidigen Verkopplungen braucht es die entsprechende Hardware, grundlegendes Verständnis des digitalen Wandels und mutigen Gestaltungswillen.</p>
<p>Ich finde es naheliegend, dass ein aufregend gut designtes und auf radikale Art einfaches TV-Gerät in Verbindung mit einer glatten und reibungslosen Integration von Content und Kommunikation den Fernsehmarkt revolutionieren wird – so etwas Ähnliches wie T-Entertain, aber mit mehr „Sofort-haben-will-Appeal“. Und da behaupte ich jetzt einfach einmal, dass es die Firma Apple sein wird, die diesen Markt umkrempeln wird.</p>
<p>Apple hat im letzten Jahrzehnt mehrfach gezeigt, wie man mit der Kombination aus neuartiger Hardware und einem Content-Öko-System ganze Märkte revolutionieren kann – die Musikindustrie mit dem iPod und die Telekommunikationswelt mit dem iPhone. Ich glaube, die Zeit für ein bahnbrechendes iTelevision ist reif.</p>
<p>Wer möchte dagegen wetten?</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogparade: Fernseherinnerungen – die Lieblingsserien aus der Kindheit</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/11/21/blogparade-fernseherinnerungen-%e2%80%93-die-lieblingsserien-aus-der-kindheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 07:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernseherinnerungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsserien]]></category>
		<category><![CDATA[Tarzan]]></category>
		<category><![CDATA[Vegas]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich kam das Gespräch wieder einmal auf das Thema „Fernseherinnerungen“. Es wurde nach einer TV-Serie aus den 70er-Jahren gesucht, bei welcher der Protagonist seinen Wagen direkt im Wohnzimmer geparkt hatte, dort stand auch ein Hängekorbsessel, in dem meist Blondinen schaukelten. Na? Wissen Sie, von welcher Serie hier die Rede ist? Ja, genau: Vegas!
In diesem Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich kam das Gespräch wieder einmal auf das Thema „Fernseherinnerungen“. Es wurde nach einer TV-Serie aus den 70er-Jahren gesucht, bei welcher der Protagonist seinen Wagen direkt im Wohnzimmer geparkt hatte, dort stand auch ein Hängekorbsessel, in dem meist Blondinen schaukelten. Na? Wissen Sie, von welcher Serie hier die Rede ist? Ja, genau: Vegas!</p>
<p>In diesem Zusammenhang habe ich mich gefragt, warum uns diese Kindheits- und Jugend-Fernseherinnerungen eigentlich soviel Spaß machen, und wir die alten Serien so gerne hervorkramen.<span id="more-2137"></span></p>
<p>Ich glaube, zumindest bei mir persönlich hat das drei Gründe:</p>
<ol>
<li><strong>Fernsehzeit war Zeit mit der Familie.</strong> Während man die Gespräche mit Erwachsenen nur mäßig spannend fand, war das Fernsehen mit Erwachsenen großartig. Man fühlte sich selbst groß und wichtig und konnte gemeinsam mit Eltern (bei mir Großeltern) lachen und leiden.</li>
<li><strong>Fernsehzeit war gute Zeit.</strong> Fernsehen hat von den Sorgen des Alltags abgelenkt, man war entspannt, hatte Spaß, hat sich in Fantasiewelten entführen lassen, die allesamt neu und attraktiv waren. Für mich als Kind/Jugendliche gab es so gut wie keine Wiederholungen. Alles was ich sah, begegnete mir das erste Mal und faszinierte entsprechend.</li>
<li><strong>Serien-Protagonisten gehörten zur Familie.</strong> Dadurch, dass man die meisten Serien regelmäßig im Familienkreis sah, entstand so etwas wie eine Bindung an diese Personen: Die Waltons, Ben Cartwright, Starsky &amp; Hutch. Sie alle gehörten im Grunde mit zur Familie, mindestens einmal die Woche.</li>
</ol>
<p><center><img class="aligncenter size-full wp-image-2138" title="Kinder vor dem Fernseher" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/280551107_33cf7ff297_z.jpg" alt="" width="425" height="305" /></center></p>
<p>Heute ändert sich bekanntlich die Mediennutzung, und ich frage mich, ob unsere Kinder auch noch Fernseherinnerungen haben werden, und ob diese genauso wichtig und positiv für sie sein werden, wie sie es heute für mich sind.</p>
<p>Zumindest mit dem Fernsehen in der Familie sieht es ja inzwischen dünn aus: Die meisten Programme werden von den Kids zeitversetzt und interessenorientiert ausgewählt. Überschneidungen mit den TV-Nutzungsgewohnheiten der Eltern gibt es nur noch wenige.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Sie mich an Ihren Fernseherinnerungen teilhaben lassen. Im Gegenzug gebe ich mal ein paar Beispiele für Fernsehserien, die meine Persönlichkeit besonders mit geprägt hat:</p>
<p>Meine ersten Fernseherinnerungen werden von Johnny Weißmüller als Tarzan geprägt (Anfang der 60er, nicht 1936! <img src='http://www.result-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Damals geriet ich als Mädchen in eine große Identitätskrise, weil ich definitiv nicht die kreischende Jane sein wollte, sondern lieber der stammelnde Held.</p>
<p><iframe width="520" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/7PuSGJGyu0c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein Highlight späterer Zeiten waren diese beiden:</p>
<p><iframe width="520" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/GN1grF2rXpM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das ist ja auch klar, da bedarf es glaube ich keiner Erklärung … Die Frauen interessierten mich in dieser Serie schon weniger. Ja, und dann kamen die 80er, und da ich immer noch Fan von Krimiserien war &#8230;</p>
<p><iframe width="520" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/3QTVtAsVrEg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Alle anderen peinlichen Erinnerungen (und davon gäbe es noch viele) erzähle ich natürlich hier jetzt nicht! Now, it´s your turn! Die Lieblingsserien aus der Kindheit werden wir dann in einem gesonderten Blogbeitrag zusammenfassen und vorstellen.</p>
<p>Die Blogparade läuft bis zum 16.12.</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> CC-BY<a href="http://www.flickr.com/photos/barbiefotos/"> c.r.avery </a>| flickr.com</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Suchen und Finden der Marke im Social Web – transmedial advertising mit Barbie und Ken</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/11/15/vom-suchen-und-finden-der-marke-im-social-web-%e2%80%93-transmedial-advertising-mit-barbie-und-ken/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 07:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Barbie]]></category>
		<category><![CDATA[Ken]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
		<category><![CDATA[transmedial]]></category>
		<category><![CDATA[transmediales Erzählen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben uns hier im Blog ja schon des Öfteren mit dem Konzept des transmedialen Erzählens, dem „transmedial storytelling“, beschäftigt, haben von Studien berichtet und auf Formate hingewiesen. Das alles war aber mehr oder weniger auf fiktionale Formate und Serien bezogen, die ursprünglich fürs Fernsehen geschrieben wurden und dann in den anderen Kanäle ihre Fortsetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns hier im Blog ja schon des Öfteren mit dem Konzept des transmedialen Erzählens, dem „transmedial storytelling“, beschäftigt, haben von Studien berichtet und auf Formate hingewiesen. Das alles war aber mehr oder weniger auf fiktionale Formate und Serien bezogen, die ursprünglich fürs Fernsehen geschrieben wurden und dann in den anderen Kanäle ihre Fortsetzung erfuhren.</p>
<p><span id="more-2124"></span></p>
<p><center><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/barbie_und_ken.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2125" title="barbie_und_ken" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/barbie_und_ken.jpg" alt="" width="340" height="500" /></a></center></p>
<p>Ich möchte mich nun dem transmedialen Erzählen im Bereich der Werbung widmen, nicht zu verwechseln mit crossmedialer Vermarktung. Um zu verstehen, was der Unterschied ist, vorab zwei Definitionen:</p>
<p><a href="http://www.henryjenkins.org/" target="_blank">Henry Jenkins</a> bringt es eigentlich ganz gut auf den Punkt. Seine Definition von „transmedial storytelling“ lässt sich auf so ziemlich alle Ausprägungen anwenden, seien es fiktionale Formate oder auch Werbung:</p>
<blockquote><p><em>„Stories that unfold across multiple media platforms with each medium making distinctive contribution to our understanding of the world, a more integrated approach to franchise development than models based on urtexts and ancillary products.” </em><em>(Jenkins: Convergence Culture, 2006)</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.slideshare.net/papercliq/transmedia-storytelling-and-digital-advertising" target="_blank">Jeff Gomez</a> bezieht seine Definition eher auf fiktionale Unterhaltungsformate:</p>
<blockquote><p><em>„The art of conveying messages, themes of storylines to mass audiences through the artful and well planned use of multiple media platforms. [...] People don’t want to watch the SAME story over different gadgets: They want deeper penetration into story to reveal MORE story.“</em></p></blockquote>
<p>Im Grunde ist das Thema derart umfassend, dass man daraus ohne Probleme mehrere Doktorarbeiten schreiben könnte (Inspiration findet man unter anderem <a href="http://www.knowledgepresentation.org/BuildingTheFuture/Kress2/Kress2.html" target="_blank">hier</a>). Mit diesem Blogbeitrag möchte ich einen kurzen Überblick geben und versuche mich daher kurz zu fassen: Was ich aus den oben genannten Definitionen lese, ist: Wir, als Teil des Publikums, schauen hinein in eine Geschichte, die über mehrere Kanäle erzählt wird, werden hineingezogen und dürfen diese auch selbst mitgestalten.</p>
<p>Dass das bei fiktionalen Formaten gut funktionieren kann, leuchtet ein. Es gibt einige großartige Beispiele im Fiction-Bereich, wie zum Beispiel die Serien HEROES, Mad Man oder das weltweit erfolgreich LOST. Es gibt aber ebenso genügend Negativbeispiele. Meistens scheitert der Erfolg daran, dass ein Medienwechsel erzwungen wird, sprich, man muss den Kanal wechseln, um die Story zu verstehen (<a href="http://www.scribd.com/doc/36803897/Medienubergreifendes-Erzahlen-dargestellt-am-Beispiel-der-TV-Serie-Heroes-Bachelorarbeit" target="_blank">siehe dazu</a>).</p>
<p>Oftmals habe ich den Eindruck, dass die Macher auch ja kein Medium beziehungsweise keinen Kanal auslassen wollen – frei nach dem Motto „story follows creativity“. Was die transmediale Vermarktung anbelangt, sind die Marketer teilweise wahnsinnig kreativ und fantasievoll. Die Firma Mattel startete Anfang des Jahres die <a href="http://mashable.com/2011/02/04/reunite-barbie-ken/" target="_blank">Barbie-Ken-Reunion-Kampagne im Social Web</a>.</p>
<p><iframe width="520" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/t7N0lFdI4ig" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dabei wurde keine noch so kreative Idee ausgelassen. Sogar eine kleine Webshow auf <a href="http://www.hulu.com/genuine-ken-the-search-for-the-great-american-boyfriend" target="_blank">Hulu </a>wurde ins Leben gerufen, mit welcher der Traummann beziehungsweise der Traum-Ken gesucht wurde. Die Kampagne schlug hohe Wellen, die Besucherzahlen der Webseite www.barbiekenreunion.com explodierten, es wurde getwittert und gepostet, was das Zeug hielt.</p>
<p>Die Kampagne lief zeitgleich mit der Produkteinführung der „Talking Ken“-Puppe. Als ich davon las, war ich erst einmal von Art und Umfang beeindruckt und habe mich aber wenig später gefragt:</p>
<ul>
<li>Was wollten die Macher erreichen? Aufmerksamkeit für die Produkteinführung? Absatzgenerierung?</li>
<li>Wen wollten sie erreichen? Erreicht wurden sicherlich vor allem Social-Media-Affine, die gerne auf der Kampagnenwelle mitgeschwommen sind.</li>
<li>War die Story konsistent? Es ging um die Zusammenführung von Barbie und Ken, aber wie passen da die <a href="http://www.barbiemedia.com/?vid=206" target="_blank">„Genuine-Ken-Show“</a>-Elemente hinein?</li>
<li>Und am Ende? Was hat es Mattel beziehungsweise den beteiligten Marken Ken und Barbie gebracht?</li>
</ul>
<p>Ich habe nirgendwo einen Hinweis gefunden, inwieweit sich die Kampagne auf die Verkaufszahlen ausgewirkt hat. Gut, darauf kommt es ja auch nicht in erster Linie an. Aber nur das Prinzip „Durch Kreativität Bekanntheit und Aufmerksamkeit generieren“ zu verfolgen, kann es ja nun auch nicht sein. Transmedial advertising kann meiner Meinung nach nur erfolgreich sein, wenn die Story konsistent ist, auf die Marke(n) einzahlt und die richtigen Leute erreicht. Dann kommt der Absatz von ganz allein, ob kurz-, mittel- oder langfristig.</p>
<p><center><a href="http://twitter.com/#!/OfficialKen/status/31121245466533888"><img class="aligncenter size-full wp-image-2134" title="Ken_twitter" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Ken_twitter-e1321345773277.jpg" alt="" width="500" height="381" /></a></center></p>
<p>Im Falle von Barbie und Ken gab es zwar ein Happy End im Sinne der Liebesgeschichte (sie sind wieder zusammengekommen), allerdings hat <a href="http://www.greenpeace.org/international/en/" target="_blank">Greenpeace </a>die Kampagne als Vorlage für eine ihrer berühmten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mLGo5kH-al8" target="_blank">Guerilla-Antikampagnen</a> benutzt, die im Übrigen auch Erfolg hatte …</p>
<p>Wie immer freue ich mich auf die Diskussion mit Ihnen: Wer kennt schöne oder auch weniger schöne Beispiele transmedialer Vermarktung? Wie sind Ihre Erfahrungen? Welcher Ansicht sind Sie?</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/barbiefotos/">barbiefotos</a> | flickr.com</p>
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