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	<title>Kommentare für result blog</title>
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	<description>Blog der result gmbh</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 11:18:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Wie viel sind eigentlich 20 Petabyte? von sabinehaas</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/07/29/wie-viel-sind-eigentlich-20-petabyte/comment-page-1/#comment-5805</link>
		<dc:creator>sabinehaas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:18:12 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Artikel macht eigentlich recht deutlich, das zwar alles drin ist im Netz, aber es nicht leicht ist, es da heraus zu bekommen. Die alte These &quot;Forschung im Internet ist billig und schnell&quot; ist inzwischen längst überholt. Bei der Komplexität der Anforderungen und der Flut der Informationen ist es längst nicht mehr trivial, das Netz auf Erkenntnisse hin zu durchforsten. Und es ist auch nicht trivial, zu Ableitungen zu kommen, die nicht fürchterlich selbstverständlich sind.

Derzeit wollen alle auf den virtuellen Plattformen Geld verdienen, die meisten ohne finanzielles Risiko. Das wird nicht so bleiben können. Möchte man ernsthaft Erfolge im Internet generieren, dann wird man sich mit dem Verhalten und der Struktur der User auseinandersetzen müssen. - Und zwar in Form von ernster Marktforschung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel macht eigentlich recht deutlich, das zwar alles drin ist im Netz, aber es nicht leicht ist, es da heraus zu bekommen. Die alte These &#8220;Forschung im Internet ist billig und schnell&#8221; ist inzwischen längst überholt. Bei der Komplexität der Anforderungen und der Flut der Informationen ist es längst nicht mehr trivial, das Netz auf Erkenntnisse hin zu durchforsten. Und es ist auch nicht trivial, zu Ableitungen zu kommen, die nicht fürchterlich selbstverständlich sind.</p>
<p>Derzeit wollen alle auf den virtuellen Plattformen Geld verdienen, die meisten ohne finanzielles Risiko. Das wird nicht so bleiben können. Möchte man ernsthaft Erfolge im Internet generieren, dann wird man sich mit dem Verhalten und der Struktur der User auseinandersetzen müssen. &#8211; Und zwar in Form von ernster Marktforschung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 20-59: Das neue Lichtmoment am Media-Himmel? von Cathrin Jacob</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/07/20/bis-zu-meinem-50/comment-page-1/#comment-5736</link>
		<dc:creator>Cathrin Jacob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 11:56:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=752#comment-5736</guid>
		<description>Naja, die Potenziale werden ja mit dieser Einteilung nicht abgeschnitten. Für sie wird eben nur nicht mehr bezahlt. Es ist nun so, dass die Werbenden nun mehr für die Altersgruppen zahlen, die besonders viel gucken. Aktuelle Zahlen beweisen ja, dass die Jugend nicht weniger fernsieht als vorher. Nur die Sache mit der Aufmerksamkeit hat wohl offenbar dazu geführt, dass man für sie als weniger qualitative Zuschauer nun nicht mehr zahlen muss. Ich bin wirklich gespannt, wie sich dieser Gedanke in der Media-Praxis durchsetzt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, die Potenziale werden ja mit dieser Einteilung nicht abgeschnitten. Für sie wird eben nur nicht mehr bezahlt. Es ist nun so, dass die Werbenden nun mehr für die Altersgruppen zahlen, die besonders viel gucken. Aktuelle Zahlen beweisen ja, dass die Jugend nicht weniger fernsieht als vorher. Nur die Sache mit der Aufmerksamkeit hat wohl offenbar dazu geführt, dass man für sie als weniger qualitative Zuschauer nun nicht mehr zahlen muss. Ich bin wirklich gespannt, wie sich dieser Gedanke in der Media-Praxis durchsetzt&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 20-59: Das neue Lichtmoment am Media-Himmel? von sabinehaas</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/07/20/bis-zu-meinem-50/comment-page-1/#comment-5726</link>
		<dc:creator>sabinehaas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 14:06:36 +0000</pubDate>
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		<description>Einen spannenden Aspekt finde ich, dass in dieser Neudefinition die Jüngeren (U20) plötzlich ausgeklammert werden. Stimmt es, was böse Zungen sagen: &quot;Die gucken eh bald kein Fernsehen mehr und das wollen die Sender vertuschen&quot;? Insgesamt ist es jedenfalls nicht schlau, die Potenziale abzuschneiden - egal an welchem Ende der Skala!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen spannenden Aspekt finde ich, dass in dieser Neudefinition die Jüngeren (U20) plötzlich ausgeklammert werden. Stimmt es, was böse Zungen sagen: &#8220;Die gucken eh bald kein Fernsehen mehr und das wollen die Sender vertuschen&#8221;? Insgesamt ist es jedenfalls nicht schlau, die Potenziale abzuschneiden &#8211; egal an welchem Ende der Skala!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Opel Insignia – von Experten, Schwarzsehern und dem Einfluss von Produkten von Cathrin Jacob</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/07/15/opel-insignia-%e2%80%93-von-experten-schwarzsehern-und-dem-einfluss-von-produkten/comment-page-1/#comment-5680</link>
		<dc:creator>Cathrin Jacob</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:10:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=744#comment-5680</guid>
		<description>Das beweist wieder einmal: Produkt und Marke sind nicht das Selbe! Wer ein gutes Produkt hat, sollte es erzählen und im Idealfall so kommunikativ in (s)eine Markenwelt einbinden, dass sich das Produkt verkauft wie &quot;geschnitten Brot&quot;. Wer aber ein schlechtes Produkt hat, kann noch so viel und bunt und nachhaltig über diese Markenwelt transportieren wie er will. Letzten Endes entscheidet allein das Produkt über die Zufriedenheit des Kunden und langfristig gesehen über den Erfolg der Marke. Der Insignia hat in der Tat das Potenzial, all die Querelen um Opel vergessen zu machen. 
Ein faszinierendes Gegenbeispiel aus der Praxis: Das Unternehmen Leica Camera AG hat in den letzten Jahren sowohl strukturell als auch kommunikativ derart viele Fehler begangen, dass es einen wunder nimmt, dass es das Unternehmen überhaupt noch gibt. Ich durfte selbst mal an einer Leica-Studie teilhaben und Tiefeninterviews mit Kunden führen. Nach einer stundenlangen Schimpf-Tirade stellte ich einem Leicianer die Frage, warum um Himmels Willen er noch Leica-Produkte kaufe. Daraufhin er: &quot;Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht.&quot;
Ich kann nur spekulieren: Diese emotionale Bindung zur Marke ist offenbar so stark, dass all diese Fehler auf irrationaler Ebene verziehen werden. 
Dies ist aber die absolute Ausnahme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das beweist wieder einmal: Produkt und Marke sind nicht das Selbe! Wer ein gutes Produkt hat, sollte es erzählen und im Idealfall so kommunikativ in (s)eine Markenwelt einbinden, dass sich das Produkt verkauft wie &#8220;geschnitten Brot&#8221;. Wer aber ein schlechtes Produkt hat, kann noch so viel und bunt und nachhaltig über diese Markenwelt transportieren wie er will. Letzten Endes entscheidet allein das Produkt über die Zufriedenheit des Kunden und langfristig gesehen über den Erfolg der Marke. Der Insignia hat in der Tat das Potenzial, all die Querelen um Opel vergessen zu machen.<br />
Ein faszinierendes Gegenbeispiel aus der Praxis: Das Unternehmen Leica Camera AG hat in den letzten Jahren sowohl strukturell als auch kommunikativ derart viele Fehler begangen, dass es einen wunder nimmt, dass es das Unternehmen überhaupt noch gibt. Ich durfte selbst mal an einer Leica-Studie teilhaben und Tiefeninterviews mit Kunden führen. Nach einer stundenlangen Schimpf-Tirade stellte ich einem Leicianer die Frage, warum um Himmels Willen er noch Leica-Produkte kaufe. Daraufhin er: &#8220;Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht.&#8221;<br />
Ich kann nur spekulieren: Diese emotionale Bindung zur Marke ist offenbar so stark, dass all diese Fehler auf irrationaler Ebene verziehen werden.<br />
Dies ist aber die absolute Ausnahme.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Medienkompetenz und Migrationshintergrund: Wo fängt der Zusammenhang an, wo hört er auf? von sabinehaas</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/30/medienkompetenz-und-migrationshintergrund-wo-fangt-der-zusammenhang-an-wo-hort-er-auf/comment-page-1/#comment-5590</link>
		<dc:creator>sabinehaas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 12:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=700#comment-5590</guid>
		<description>Viele denken: &quot;Wir haben kein Migrationsproblem.&quot; Stimmt. Wir haben ein Bildungsproblem... Und damit haben wir dann doch wieder ein Migrationsproblem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viele denken: &#8220;Wir haben kein Migrationsproblem.&#8221; Stimmt. Wir haben ein Bildungsproblem&#8230; Und damit haben wir dann doch wieder ein Migrationsproblem.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Markenführung vor dem Hintergrund des Social Web von Matthias Busse</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/21/markenfuhrung-vor-dem-hintergrund-des-social-web/comment-page-1/#comment-5542</link>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 17:23:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=668#comment-5542</guid>
		<description>Vergegenwärtigung. I like. Steht auch im Widerspruch zu &quot;Semper Idem&quot;, was sich ja Underberg seit langem auf die Fahne schreibt. Semper Idem (Ich bin als Marke verlässlich gleich, darauf kannst du vertrauen.) ist ein wunderschönes Lehrbeispiel für ein konstitutives Merkmal von Marken (Prof. Stroschein), aber in der Überzeichnung eben nicht gut brauchbar für die Markenführung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vergegenwärtigung. I like. Steht auch im Widerspruch zu &#8220;Semper Idem&#8221;, was sich ja Underberg seit langem auf die Fahne schreibt. Semper Idem (Ich bin als Marke verlässlich gleich, darauf kannst du vertrauen.) ist ein wunderschönes Lehrbeispiel für ein konstitutives Merkmal von Marken (Prof. Stroschein), aber in der Überzeichnung eben nicht gut brauchbar für die Markenführung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Markenführung vor dem Hintergrund des Social Web von Cathrin Jacob</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/21/markenfuhrung-vor-dem-hintergrund-des-social-web/comment-page-1/#comment-5539</link>
		<dc:creator>Cathrin Jacob</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 12:40:44 +0000</pubDate>
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		<description>Da kommt mir ein ganz schönes Zitat von Moissej Kagan in den Sinn:
»Dieselbe Psychologie, die die dauerhafte Identität der Marke bedingt, bedingt auch das Bedürfnis, von Zeit zu Zeit etwas im Gewohnten zu verändern. Diese Veränderung will es erneuern und seine Wahrnehmung „ent-automatisieren“ (...) Erstens, weil die Gewohnheit die emotionelle Schärfe der Wahrnehmung abtötet (...) und zweitens, weil die erneuernde Variation ein Zeichen für die Modernisierung der Dinge ist, ihre Vergegenwärtigung.«
Das Social Web ist eine solche Veränderung. Es bietet zudem eine Transparenz, die den Lenkern einer Marke vielleicht nicht immer lieb ist, es stellt aber für die Konsumenten eine Chance dar, etwas über die Qualität des Produktes hinter der Marke zu erfahren und gleichzeitig der Marke zu mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da kommt mir ein ganz schönes Zitat von Moissej Kagan in den Sinn:<br />
»Dieselbe Psychologie, die die dauerhafte Identität der Marke bedingt, bedingt auch das Bedürfnis, von Zeit zu Zeit etwas im Gewohnten zu verändern. Diese Veränderung will es erneuern und seine Wahrnehmung „ent-automatisieren“ (&#8230;) Erstens, weil die Gewohnheit die emotionelle Schärfe der Wahrnehmung abtötet (&#8230;) und zweitens, weil die erneuernde Variation ein Zeichen für die Modernisierung der Dinge ist, ihre Vergegenwärtigung.«<br />
Das Social Web ist eine solche Veränderung. Es bietet zudem eine Transparenz, die den Lenkern einer Marke vielleicht nicht immer lieb ist, es stellt aber für die Konsumenten eine Chance dar, etwas über die Qualität des Produktes hinter der Marke zu erfahren und gleichzeitig der Marke zu mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kommentarkultur in Blogs oder mein Streit mit Amir Kassaei von Matthias Busse</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/10/kommentarkultur-in-blogs-oder-mein-streit-mit-amir-kassaei/comment-page-1/#comment-5465</link>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 15:40:08 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses schöne Beispiel zeigt, dass beim Monitoring und der Interpretation von Blog Kommentaren grundsätzlich ein wenig Sorgfalt geboten ist. Zustimmung bleibt oft ohne schriftlichen Beleg, wenn damit keinerlei emotionale Regung verknüpft ist. (Man nickt und verschwindet in der Weite und Tiefe des Netzes.) Übrig bleiben Beiträge, die eine emotionale Schwelle (im Positiven oder Negativen) überwunden haben. Im Ergebnis kann ein stärker kontroverses Bild entstehen als de facto vorhanden. (&quot;In der Blogosphäre wurde wild diskutiert.&quot; Schreibt sich leicht. Bei diesen Aussagen ist aus den geschilderten Gründen eben manchmal große Vorsicht geboten.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses schöne Beispiel zeigt, dass beim Monitoring und der Interpretation von Blog Kommentaren grundsätzlich ein wenig Sorgfalt geboten ist. Zustimmung bleibt oft ohne schriftlichen Beleg, wenn damit keinerlei emotionale Regung verknüpft ist. (Man nickt und verschwindet in der Weite und Tiefe des Netzes.) Übrig bleiben Beiträge, die eine emotionale Schwelle (im Positiven oder Negativen) überwunden haben. Im Ergebnis kann ein stärker kontroverses Bild entstehen als de facto vorhanden. (&#8220;In der Blogosphäre wurde wild diskutiert.&#8221; Schreibt sich leicht. Bei diesen Aussagen ist aus den geschilderten Gründen eben manchmal große Vorsicht geboten.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „Gauckomanie“ im Netz setzt die Politik unter Druck von Alexa Brandt</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/07/%e2%80%9egauckomanie%e2%80%9c-im-netz-setzt-die-politik-unter-druck/comment-page-1/#comment-5453</link>
		<dc:creator>Alexa Brandt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:47:11 +0000</pubDate>
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		<description>Die taz vermutet ja bereits eine Revolution (&quot;Dazu beitragen, die Kanzlerin zu stürzen - kein politisches Ziel ist der Internetgemeinde, die ihren wachsenden Einfluss entdeckt, in diesen Tagen zu groß.&quot;, taz online, 7.6.2010). Ich frage mich allerdings, wie groß der Einfluss bei den wirklich wichtigen Fragen sein kann und wird. Twitter, Facebock &amp; Co. können Meinungen und Stimmungen verbreiten, Politikern vielleicht dazu verhelfen, etwas galanter und bedachter mit den Emotionen der Menschen umzugehen und in ihren Entscheidungen besser abzuwägen. Dennoch &amp; mich damit der Meinung von Matthias anschließend: Haben wir nicht gerade die bestehende Regierung erst gewählt? Oder gehen die Meinungsmacher der Web.-2.0-Generation nicht zur Wahl und hoffen auf Veränderungen durch Tweets? Es mag altmodisch klingen, aber auf die Straße bzw. wählen gehen und zeigen, dass &quot;Mann/Masse&quot; aufbegehren möchte gegen Entscheidungen von oben, sein Gesicht zeigen ... können das Personen aus Internetgemeinschaften, deren Identität meist hinter kryptischen Namen verborgen bleibt, leisten? Online-Communities schaffen den Sprung in die Wirklichkeit vielleicht immer noch am ehesten, in dem sich ihre Mitglieder in der Realität treffen und sich gemeinsam in Aktion begeben – wie diverse durch etwa Facebook ausgerufene Megaevents im Bereich „Bespaßungs und Fun“ ja unlängst beweisen. Das Motto sollte lauten: Nicht nur über Demokratie reden, sondern sie auch leben. Andernfalls könnten all die Kommentare und Tweets, die geradezu nach Mitbestimmung schreien, irgendwann den schalen Geschmack von Stammtischgerede-2.0 hinterlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die taz vermutet ja bereits eine Revolution (&#8220;Dazu beitragen, die Kanzlerin zu stürzen &#8211; kein politisches Ziel ist der Internetgemeinde, die ihren wachsenden Einfluss entdeckt, in diesen Tagen zu groß.&#8221;, taz online, 7.6.2010). Ich frage mich allerdings, wie groß der Einfluss bei den wirklich wichtigen Fragen sein kann und wird. Twitter, Facebock &amp; Co. können Meinungen und Stimmungen verbreiten, Politikern vielleicht dazu verhelfen, etwas galanter und bedachter mit den Emotionen der Menschen umzugehen und in ihren Entscheidungen besser abzuwägen. Dennoch &amp; mich damit der Meinung von Matthias anschließend: Haben wir nicht gerade die bestehende Regierung erst gewählt? Oder gehen die Meinungsmacher der Web.-2.0-Generation nicht zur Wahl und hoffen auf Veränderungen durch Tweets? Es mag altmodisch klingen, aber auf die Straße bzw. wählen gehen und zeigen, dass &#8220;Mann/Masse&#8221; aufbegehren möchte gegen Entscheidungen von oben, sein Gesicht zeigen &#8230; können das Personen aus Internetgemeinschaften, deren Identität meist hinter kryptischen Namen verborgen bleibt, leisten? Online-Communities schaffen den Sprung in die Wirklichkeit vielleicht immer noch am ehesten, in dem sich ihre Mitglieder in der Realität treffen und sich gemeinsam in Aktion begeben – wie diverse durch etwa Facebook ausgerufene Megaevents im Bereich „Bespaßungs und Fun“ ja unlängst beweisen. Das Motto sollte lauten: Nicht nur über Demokratie reden, sondern sie auch leben. Andernfalls könnten all die Kommentare und Tweets, die geradezu nach Mitbestimmung schreien, irgendwann den schalen Geschmack von Stammtischgerede-2.0 hinterlassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „Gauckomanie“ im Netz setzt die Politik unter Druck von Matthias Busse</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/07/%e2%80%9egauckomanie%e2%80%9c-im-netz-setzt-die-politik-unter-druck/comment-page-1/#comment-5434</link>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:40:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=594#comment-5434</guid>
		<description>Diese Bewegung lässt ein wenig hoffen, dass nach dem ersten Schritt (Meinung äußern) auch mal wieder der zweite Schritt gemacht wird (Wählen gehen). Die Wahlbeteiligung lag bei der Bundestagswahl 09 ja bekanntlich mit 72,5 auf dem niedrigsten Niveau seit Gründung der Republik. Ein Art von Ausstieg aus dem Ausstieg wäre also dringend geboten und könnte durch das gewachsene Netz sicher begünstigt werden. Fast schade, dass die Wahl des Bundespräsidenten dafür keine Gelegenheit bietet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bewegung lässt ein wenig hoffen, dass nach dem ersten Schritt (Meinung äußern) auch mal wieder der zweite Schritt gemacht wird (Wählen gehen). Die Wahlbeteiligung lag bei der Bundestagswahl 09 ja bekanntlich mit 72,5 auf dem niedrigsten Niveau seit Gründung der Republik. Ein Art von Ausstieg aus dem Ausstieg wäre also dringend geboten und könnte durch das gewachsene Netz sicher begünstigt werden. Fast schade, dass die Wahl des Bundespräsidenten dafür keine Gelegenheit bietet.</p>
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