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	<title>result blog &#187; Radio</title>
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	<description>Blog der result gmbh</description>
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		<title>Mainzer Tage der Fernsehkritik – Medien-Eliten im Elfenbeinturm</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/03/26/mainzer-tage-der-fernsehkritik-%e2%80%93-medien-eliten-im-elfenbeinturm/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 09:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Mainzer Tage der Fernsehkritik]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie diejenigen, die meinen Tweets folgen, schon wahrgenommen haben, war ich Anfang der Woche bei den „Mainzer Tagen der Fernsehkritik“. Diese Veranstaltung setzt sich zum Ziel, in 1,5 Tagen ein aktuelles Thema der Medienentwicklung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren.
Dieses Jahr war das Thema „Leitmedium auf Bewährung &#8211; Suchen und Finden des Neuen“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie diejenigen, die meinen Tweets folgen, schon wahrgenommen haben, war ich Anfang der Woche bei den „Mainzer Tagen der Fernsehkritik“. Diese Veranstaltung setzt sich zum Ziel, in 1,5 Tagen ein aktuelles Thema der Medienentwicklung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren.<span id="more-470"></span></p>
<p>Dieses Jahr war das Thema „Leitmedium auf Bewährung &#8211; Suchen und Finden des Neuen“. Die „Konkurrenz“ aus dem Social Web ist seit Jahren eine Art Dauerbrenner auf dieser und ähnlichen Veranstaltungen. Was fällt mir auf, wenn ich die Diskussionen und Vorträge insgesamt bilanziere?</p>
<p>1.	Öffentlich-rechtliche Sender und Verlage nehmen das Thema Social Media inzwischen ernst – teilweise sogar ernster als Privatsender.</p>
<p>Das war vor einigen Jahren noch anders. Da wollten die sogenannten „Qualitätsmedien“ das Thema am liebsten aussitzen. Sie wollten die Blogger und Twitterer als „netten kleinen Versuch“ abtun, sich auf dem journalistischen Parkett zu auszuprobieren. Mit wenig ernsthaften Erfolgsaussichten.</p>
<p>Heute sieht das deutlich anders aus: Ein Herr Schächter vom ZDF hat seine Lektion äußerst gut gelernt. Man spürt, dass er inzwischen über ein breites Wissen zum Thema Social Web und seine Funktionalitäten verfügt und er spricht über diese neue Plattform mit Respekt. Das hat mir gefallen. Und das war auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen so.</p>
<p>2.	Öffentlich-rechtliche Sender und Verlage können inzwischen auf viele innovative Ansätze und Ideen im Social Web verweisen – nur leider außerhalb der Wahrnehmung.</p>
<p>Die Beispiele, die im Rahmen der Mainzer Tage für Fernsehkritik gezeigt wurden (z.B: ZDFneo, ZDFParlameter) sind durchaus ideenreich und innovativ und bergen – wie ich finde – Potenzial. Sie haben allerdings ein Problem: Sie knüpfen nach wie vor an der Erzähl- und Machart traditioneller Medien an und werden daher nicht wahrgenommen.</p>
<p>Gerade die ganz junge Generation, aber auch die „Social-Media-Szene“ lehnen die „alten“ Medien ARD, ZDF, FAZ etc. oftmals per se ab. Sie können daher in den zaghaften Weiterentwicklungen dieser Anbieter keine Innovation erkennen und sind nicht bereit, sich darauf einzulassen.</p>
<p>3.	Die privaten Fernseh- und Radiosender haben dieses Problem in verschärfter Art und Weise – sie versuchen sich auf dem Feld der Unterhaltung.</p>
<p>In meinen Augen trifft die oben beschriebene Problemlage für die privaten Fernseh- und Radioanbieter noch drastischer zu. Sie sind darauf angewiesen, dass alles, was sie im Social Web tun, einen deutlich erkennbaren Rückeffekt auf die eigentlichen Verbreitungswege hat.</p>
<p>So versuchen diese Anbieter derzeit eine schlichte Verlängerung ihrer Formate in das Web. Mit Fanseiten auf Facebook, Twitteraccounts etc. möchten sie Zielgruppen erweitern und mehr Zuschauer für das Fernsehen gewinnen. Sie bleiben radikal programmbegleitend, weil Investitionen nur Sinn machen, wenn sie das Programm stärken.</p>
<p>Damit können sie in keiner Weise so kreativ agieren wie die öffentlich-rechtlichen Anbieter (Dreistufentest mal ausgenommen). Und auch ihr Ziel ist schwer zu erreichen: Zwar wird der Service für die bisherigen Zuschauer immer besser, wenn auf verschiedenen Plattformen Rückkanäle aufgemacht werden, mehr Zuschauer generiere ich mit diesem Ansatz aber nicht.</p>
<p>4.	Der Graben zwischen Journalismus Top-down und Bottom-up scheint mir sehr tief.</p>
<p>Auch wenn die „Profis“ ihre bloggenden Kollegen durchaus respektieren und ernstnehmen – verstehen können sie ihre Einstellung nicht. Dies liegt daran, dass oftmals zwei komplett unterschiedliche medienbiografische Prägungen vorliegen, die nur schwer miteinander vereinbar sind.</p>
<p>Für Medienmacher, die mit der Meinungsführerschaft renommierter Verlage und Fernsehsender groß geworden sind und die in der kritischen Auseinandersetzung dieser Verlage mit der Politik ihre eigene öffentliche Meinung herausbilden konnten, ist die etablierte Medienlandschaft unabdingbar. Eine Social-Media-Alternative gibt es schlicht nicht, will man nicht die Demokratie nachhaltig gefährden. Ergänzend ja, ersetzend nie und nimmer!</p>
<p>Für die User, die im Netz die Möglichkeiten eigener Meinungsbildung erleben, die die Chancen einer gelebten Basisdemokratie sehen und ergreifen, die die Macht der Straße nun systematisch vernetzt und strukturiert im Web erleben können, erschließt sich diese „Bildungsbürger-Sichtweise“ nicht. Sie möchten keine Verlautbarung von Berichten und „Wahrheiten“, sie möchten einen stetigen Meinungsfluss. Was können die „Alten“ dazu schon beitragen? Wenn sie sich nicht an die Bedürfnisse moderner Internetgesellschaften anpassen können, ist es nur richtig, dass sie vom Markt verschwinden.</p>
<p>5.	Beide Seiten haben einen klaren Standpunkt – und keine Ahnung, wie es weitergehen soll.</p>
<p>Zwar glauben beide Seiten (Social Media und klassischer Journalismus) fest daran, dass sie die Zukunft gestaltend bestimmen werden, wie das aber funktionieren soll, wissen sie beide nicht.</p>
<p>Beiden droht die Puste auszugehen, weil es an tragfähigen Finanzierungskonzepten fehlt. Beide drohen durch die „always-on-Philosophie“ des Netzes und den unbegrenzten Dialoganspruch an die Leistungsgrenzen zu geraten.</p>
<p>Die alten Finanzierungsmodelle, vor allem der Verlage, funktionieren nicht mehr. Soweit herrscht Einigkeit. Aber was funktionieren könnte, liegt noch unter einem großen Dunst diffuser Ahnungen verborgen.</p>
<p>Für mich gründet dieses Dilemma, in der sich die Anbieter befinden, unter anderem auf der starken Innensicht beider Seiten. Betrachtet man die zwei Pole – Social Media und klassischer Qualitätsjournalismus – von außen, dann fällt eines auf, was beide gemeinsam haben: Sie stellen beide eine Elite dar.</p>
<p>Um im Beispiel zu bleiben: Ein Herr Schächter hat deswegen inzwischen soviel Ahnung von Social Media, weil er sehr intelligent, medienkompetent und hoch gebildet ist. Ein Stefan Niggemeier kann mit dem Netz souverän umgehen, weil für ihn das gleiche gilt. Aber damit sind beide in keiner Weise repräsentativ für die breite Masse der Gesellschaft.</p>
<p>Um Wege für die Zukunft zu erschließen, halte ich es für dringend angeraten, dass beide Seiten ihren Elfenbeinturm verlassen und das Ohr deutlich stärker an Hörer, Zuschauer und User halten. Grundlagenforschung ist notwendig und zwar mit konkreter Fragestellung und nennenswertem Budget. Eine rein deskriptive Erfassung der Online-/Offlinesituation greift genauso zu kurz wie eine tiefenpsychologische Gesamtanalyse zur Medienlage der Nation.</p>
<p>Es gibt viele innovative Ansätze und Pilotprojekte auf beiden Seiten. Nur werden diese nicht systematisch und methodisch sauber erforscht. Klickzahlen-Freude  oder Reichweiten-Jammer sind einfach zu wenig, um Konzepte heraus zu kristallisieren, die massentauglich sind. Vielleicht sehen das ja bald auch die Macher ein&#8230;</p>
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		<title>Neues Radio: Ein Vortrag</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/03/08/neues-radio-ein-vortrag/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[result]]></category>
		<category><![CDATA[neues radio]]></category>
		<category><![CDATA[Radioformat]]></category>
		<category><![CDATA[radionutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich eines Arbeitsgruppentreffens der ARD hat sich result vor dem Hintergrund verschiedener Studie Gedanken zu „Chancen und Risiken von Radio 2.0“ gemacht.
Kernthesen:
Radionutzung ist passiv – und das macht den Erfolg aus. Eine Aktivierung der Nutzer ist vor diesem Hintegrund schwierig.
Radio ist ein Gesamtangebot, ein durchlaufendes Format, das nicht von Sendungsstücken lebt. Daher ist der Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich eines Arbeitsgruppentreffens der ARD hat sich result vor dem Hintergrund verschiedener Studie Gedanken zu „Chancen und Risiken von Radio 2.0“ gemacht.</p>
<p><strong>Kernthesen:</strong><br />
Radionutzung ist passiv – und das macht den Erfolg aus. Eine Aktivierung der Nutzer ist vor diesem Hintegrund schwierig.<span id="more-396"></span></p>
<p>Radio ist ein Gesamtangebot, ein durchlaufendes Format, das nicht von Sendungsstücken lebt. Daher ist der Nutzer überfordert, wenn es in Einzelteile (on demand) zerfällt.</p>
<p>Radio lebte schon immer von dem Community-Gedanken. „Ich höre was, was Du auch hörst!“ – Ist es da nicht müssig, eine „neue“ Netzcommunity ergänzend anzustreben?</p>
<p>Der Vortrag in voller Länge:</p>
<div style="width:425px" id="__ss_3283250"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/result/result-radio-der-zukunft" title="result: Radio Der Zukunft">result: Radio Der Zukunft</a></strong><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=result-radioderzukunft-100226053658-phpapp02&#038;stripped_title=result-radio-der-zukunft" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=result-radioderzukunft-100226053658-phpapp02&#038;stripped_title=result-radio-der-zukunft" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/result">result</a>.</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Radio 2.0</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2008/03/25/radio-20/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 13:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Trump</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich ein Beispiel herauspflücken müsste, um zu zeigen, warum &#8220;Web 2.0&#8243; mehr ist als ein Klingelwort, nämlich eine neue Art von Internet und eine völlig neue Art von Medium &#8211; würde ich Last.fm nennen.
Im Zusammenhang mit Web 2.0 wird und wurde ja auch viel Unsinn getan und vor allem geredet. Über dieses Second Life [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich ein Beispiel herauspflücken müsste, um zu zeigen, warum &#8220;Web 2.0&#8243; mehr ist als ein Klingelwort, nämlich eine neue Art von Internet und eine völlig neue Art von Medium &#8211; würde ich <a href="http://www.lastfm.de">Last.fm</a> nennen.</p>
<p>Im Zusammenhang mit Web 2.0 wird und wurde ja auch viel Unsinn getan und vor allem geredet. Über dieses Second Life zum Beispiel, <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/showRSS.php?id=75314&amp;utm_source=RSS&amp;utm_medium=RSS-Feed">die Älteren werden sich vielleicht erinnern</a>. Aber auch viel Richtiges, zum Beispiel, dass der Begriff Web 2.0 in die Irre leiten kann, weil die damit verbundenen technischen Innovationen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_%28Programmierung%29">Ajax</a> oder datenbankgestützte Websites mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Permalink">Permalinks</a> für sich betrachtet eher wenig revolutionär sind.</p>
<p><a href="http://www.result.de/research-studien-web-2-0/">Unsere Definition von Web 2.0</a> setzt deshalb beim Nutzerverhalten an und bezeichnet eine Art und Weise das Internet zu nutzen: &#8220;kommunikativ&#8221; und &#8220;mitgestaltend&#8221;. Vergessen darf man dabei natürlich nicht das &#8220;Web&#8221; in Web 2.0, also die Tatsache, dass im Internet Kommunikation und Mitgestaltung <em>vernetzt</em> werden können.</p>
<p><a href="http://www.lastfm.de">Last.fm</a> ist ein Web-Radio. Die Benutzung ist denkbar einfach. Es gibt ein googleeskes Suchfeld, in dem man nach Künstlern, Alben oder Genres suchen kann. Es wird dann automatisch eine Radiostation generiert, die die entsprechende Musik abspielt. Wenn einem ein Titel nicht gefällt, kann man ihn überspringen oder für immer bannen. Als Grundfunktion ebenso einfach wie schlüssig.</p>
<p>Aber das ist eben noch lange nicht alles. Denn Last.fm ist ein Web2.0-Radio, also eine Website mit vielen Möglichkeiten zur Nutzerbeteiligung. Und weil Musik Menschen bewegt, wird von diesen Möglichkeiten tatsächlich auch Gebrauch gemacht. Als Hörer kann man automatisch übermitteln, welche Musik man gerade hört, man kann verschlagworten, lieben oder hassen, kommentieren, bloggen, Fotos, Videos hochladen und mitbekommen, was andere hören.</p>
<p>Im Ergebnis bedeutet das, dass man Musik</p>
<ul>
<li>aus bestimmten Genres</li>
<li>von bestimmten Künstlern oder Alben</li>
<li>die <em>so ähnlich</em> ist wie bestimmte Künstler</li>
<li>die andere Hörer hören, welche auch die Musik mögen, die man selber mag (&#8220;Nachbarn&#8221;)</li>
<li>die man selber auf einer Favoritenliste abgelegt hat</li>
</ul>
<p>als &#8220;Radiostation&#8221; abspielen kann.</p>
<p>Zwischen diesen Möglichkeiten kann man einfach wechseln,  so dass man sich vom jeweils gerade Gehörten leiten und treiben lassen kann. Darüber hinaus kann man:</p>
<ul>
<li>Charts, sortiert nach Genres, Künstlern oder Nutzern ansehen und hören</li>
<li>per Link CDs der aktuell gehörten Musik bestellen</li>
<li>Videos, Fotos, Kommentare, Wikis zu Künstlern ansehen, hochladen und editieren</li>
<li>Profile von anderen Nutzern besuchen, Listen der von ihnen angehörten Musik ansehen und -hören</li>
<li>Kontakt mit anderen Hörern aufnehmen</li>
<li>sich in Online-Fanclubs organisieren</li>
<li>Konzerttermine, der aktuell gehörten Künstler ansehen, Konzertkritiken lesen oder schreiben und Kontakt mit Hörern aufnehmen, die das Konzert besuchen oder besucht haben</li>
<li>sich als Label oder Künstler anmelden, um eigene Musik und Events über diesen Weg zu verbreiten</li>
<li>ein eigenes &#8220;Radio&#8221; mit persönlicher Lieblingsmusik erstellen und auf der eigenen Website einbauen</li>
<li>und, wenn man über ein mobiles Gerät (Notebook, Telefon, Autoradio) auf das Web zugreifen kann, das alles auch von unterwegs tun</li>
</ul>
<p>Aber wenn man will, kann man eben auch einfach nur &#8220;Play&#8221; drücken und Musikradio hören.</p>
<p>Falls jetzt jemand meint, ich würde hier Werbung für Last.fm machen &#8211; ich werde nicht dafür bezahlt. Last.fm ist, wie Wikipedia oder Google, eines dieser Angebote im Internet, die mir mit ihren Möglichkeiten immer wieder die Kinnlade runterklappen lassen und verdeutlichen, dass wir derzeit Zeugen einer historischen Zeitenwende sind.</p>
<p>Willkommen im einundzwanzigsten Jahrhundert, Radio.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Radio in der Krise – Internet schuld?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2007/07/11/radio-in-der-krise-internet-schuld/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 10:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>result</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu unserem Alltagsgeschäft im Bereich der Medienforschung gehören auch immer wieder umfangreiche Gruppendiskussionen zum Thema Radio. Hörer verschiedener Radiosender werden zu ihren Einschaltmotiven, Wünschen und Erwartungen an das Medium Radio befragt.
Das Radio war schon immer überwiegend ein &#8220;Begleitmedium&#8221;, die Gespräche mit jungen Radiohörern in diesem Jahr zeichnen aber ein besonders trauriges Bild der Radionutzung: Stammhörer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu unserem Alltagsgeschäft im Bereich der Medienforschung gehören auch immer wieder umfangreiche Gruppendiskussionen zum Thema Radio. Hörer verschiedener Radiosender werden zu ihren Einschaltmotiven, Wünschen und Erwartungen an das Medium Radio befragt.</p>
<p>Das Radio war schon immer überwiegend ein &#8220;Begleitmedium&#8221;, die Gespräche mit jungen Radiohörern in diesem Jahr zeichnen aber ein besonders trauriges Bild der Radionutzung: Stammhörer sogenannter &#8220;Junger Wellen&#8221; können oft kaum Inhalte wiedergeben. Sogar kultige Elemente, wie z.B. Comedy, werden fast nicht mehr wahrgenommen. An Moderatorenwechsel erinnert man sich allenfalls so: &#8220;Da war irgendwas, aber ich weiß nicht genau was.&#8221;</p>
<p>Zwar wird fast flächendeckend morgens &#8220;zuerst das Radio angeschaltet&#8221;. Was man da aber eigentlich hört, ist – außer &#8220;dass die Musik meinen Vorlieben entsprechen muss&#8221; – nahezu &#8220;egal&#8221;. Es macht sich eine &#8220;Wurstigkeit&#8221; insbesondere bei den jüngeren Befragten breit, die Redakteure ängstlich stimmen muss.</p>
<p>Viele Befragte bestätigen dem Radio – als Vorzug vor &#8220;eigener&#8221; Musik – lediglich die &#8220;Bequemlichkeit&#8221;: &#8220;Ich muss mich um nix kümmern, einfach anmachen und den Rest erledigen andere für mich.&#8221; Dabei möchten die meisten am liebsten &#8220;auf das viele Gequatsche&#8221; verzichten. Redaktionellen Inhalten steht man zunehmend gleichgültig gegenüber.</p>
<p>In diesem Zusammenhang bekommt das Internetradio in seiner Form als Musikabspielstation einen hohen Stellenwert: &#8220;Das finde ich toll, einfach Musik durchlaufen lassen, mit Überraschungseffekt, weil nicht von mir zusammengestellt, und keiner palavert mir dazwischen.&#8221;</p>
<p>Einziges Argument gegen Internetradio am Morgen (und damit zur Primetime des Mediums Radio): &#8220;Morgens fahre ich doch nicht extra den Rechner hoch.&#8221;</p>
<p>Aber wie lange das noch gilt, ist fraglich. Der PC webt sich immer weiter in die Mediennutzung ein, wie unsere Web-2.0-Studie belegt.</p>
<p>Redaktionen müssen sich nun fragen, wie man Hörer wieder fester binden – und – was noch wichtiger ist, wie man heranwachsenden Generationen den Weg zum &#8220;klassischen&#8221; Radio weisen kann. Eine spannende Herausforderung &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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