<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>result blog &#187; Radio</title>
	<atom:link href="http://www.result-blog.de/category/radio/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.result-blog.de</link>
	<description>Blog der result gmbh</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 09:27:36 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Bleibt Radio, und wenn es bleibt, bleibt es Radio?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/08/15/bleibt-radio-und-wenn-es-bleibt-bleibt-es-radio/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2011/08/15/bleibt-radio-und-wenn-es-bleibt-bleibt-es-radio/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 09:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Trump</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[DAB]]></category>
		<category><![CDATA[Online. UKW]]></category>
		<category><![CDATA[Radio der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Radioforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=1952</guid>
		<description><![CDATA[1987, Neunzehnhundertsiebenundachtzig. In dem Jahr, als Willy Brandt als SPD-Vorsitzender zurückgetreten und Matthias Rust über den eisernen Vorhang geflogen ist, rund fünf Jahre vor der Erfindung des ersten Web-Browsers begann in Deutschland das Projekt Digitales Radio (DAB). So wie die Schallplatte der Zukunft, die Compact Disc, bei der man fünf Jahre zuvor die kratzende Diamantnadel durch einem Laserstrahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="1987" href="http://de.wikipedia.org/wiki/1987" target="_blank">1987</a>, Neunzehnhundertsiebenundachtzig. In dem Jahr, als Willy Brandt als SPD-Vorsitzender zurückgetreten und Matthias Rust über den eisernen Vorhang geflogen ist, rund fünf Jahre vor der Erfindung des ersten Web-Browsers begann in Deutschland das <a title="DAB" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Broadcasting" target="_blank">Projekt Digitales Radio</a> (DAB). So wie die Schallplatte der Zukunft, die Compact Disc, bei der man fünf Jahre zuvor die kratzende Diamantnadel durch einem Laserstrahl ersetzt hatte, sollte auch dieses „Radio der Zukunft“ eine Soundrevolution bringen und kristallklar klingen. Nun, 24 Jahre später, seit Anfang August 2011 kann digitales Radio als DAB <em>Plus</em> auch multimediale Inhalte transportieren. „Multimedia“ war 1995 Wort des Jahres.</p>
<p><span id="more-1952"></span></p>
<div id="attachment_1994" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1994 " title="Radio" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Radio.jpg" alt="" width="500" height="287" /><p class="wp-caption-text">Quelle: CC-BY Brandon Christopher Warren | flickr.com</p></div>
<p>2011 gibt es in Deutschland über <a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank">52 Millionen Internetnutzer</a>, schätzungsweise 1,5 Fantastillionen UKW-Radios und etwa 350.000 DAB-Empfangsgeräte. Mit den bereits vorhandenen DAB-Geräten kann man allerdings DAB+ nicht empfangen, dafür benötigt man neue Hardware. Es gibt also Anlass genug, über die Einführung von DAB+ zu <a href="http://www.stern.de/digital/homeentertainment/neues-radio-dab-musik-endlich-digital-erhaeltlich-1712427.html" target="_blank">spotten</a>.</p>
<p>Musste das so kommen? Ist in der digitalen Medienwelt kein Platz mehr für die Mediengattung Radio? Oder ist Radio als UKW-Radio eben einfach perfekt und es braucht eigentlich keine Weiterentwicklung ? Für die – nunja – schleppende Entwicklung von DAB gibt es eine ganze Reihe konkreter <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/23/23599/1.html">technischer und  politischer Gründe</a>. Ich möchte die hier einmal vorsichtig zur Seite stellen und grundsätzlicher fragen: Bleibt Radio in der Medienwelt von morgen erhalten? Und wenn es bleibt, bleibt es Radio?</p>
<p>Nun sind „Prognosen schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“ (zuweilen auch, wenn sie die Vergangenheit betreffen, dieses Zitat jedenfalls lässt sich wahlweise Karl Valentin, Mark Twain, Winston Churchill oder Nils Bohr zuschreiben). Ich glaube aber, dass sich aus den Befunden der Radio- und Fernsehforschung zur Mediennutzung in Vergangenheit und Gegenwart auch Perspektiven für Radio in der digitalen Zukunft ableiten lassen.</p>
<p><strong>1. Nutzungssituationen und Motive bleiben bestehen</strong></p>
<p><em>Radio ist heute ein Begleitmedium zur Hintergrundbeschallung: </em>Menschen nutzen Radio vorwiegend nebenbei und in Situationen, in denen sie Medien keine visuelle Aufmerksamkeit schenken können, etwa beim Autofahren oder während der Arbeit.</p>
<p>Diese Situationen werden auch in Zukunft weiter bestehen bleiben, ebenso wie der Wunsch, in diesen Situationen adäquate Medien zur Unterhaltung oder Information verwenden zu wollen.</p>
<p><strong>2. Man möchte nicht immer selbst entscheiden</strong></p>
<p><em>Radio ist einfach:</em> Ein Knopfdruck genügt und der voreingestellte Sender liefert sofort ein akustisches Medienprogramm. Dies ist ein großer Unterschied von Radio zu anderen akustischen Medienangeboten (CDs, mp3-Player etc.). Dort muss man zunächst mehr oder weniger selber aktiv entscheiden, was man hören möchte.  Radio nimmt dem Hörer diese Entscheidung ab und ist so vor allem in Situationen stark, in denen man weiß, <em>dass </em>man etwas hören möchte, aber nicht genau entscheiden möchte, <em>was</em>.</p>
<p>Auch dieses Motiv wird in Zukunft weiter existieren. Es wird weiterhin viele Nutzungssituationen geben, in denen man als Mediennutzer ein Angebot erhalten und nicht selbst aktiv auswählen möchte, sondern sich überraschen, inspirieren und informieren lassen will. Digitale Infrastruktur ermöglicht hierfür grundlegend neue mediale Möglichkeiten, die in der linearen Medienwelt von UKW (und auch beim digitalen DAB ohne Rückkanal) nicht möglich sind (zum Beispiel die Auswahl von Musik über eine Datenbank, die Ähnlichkeiten von Titeln berechnet wie pandora.com, oder über nutzergenerierte Verschlagwortung und Ähnlichkeiten im Musikgeschmack der Nutzer wie bei last.fm).</p>
<p>Fraglich erscheint mir, wie stark sich diese neuen Möglichkeiten auf die Wahrnehmung und Nutzung von Radio auswirken wird. Schon jetzt ist zu beobachten, dass die Toleranz für suboptimale Medienerlebnisse sinkt &#8211; man schaltet schneller weg oder um.</p>
<p>Aber ich glaube, dass es in Zukunft trotz zahlreicher Alternativen für ein Medienangebot einen Platz geben wird, das dieses Bedürfnis löst, wie Radio es tut:  indem Inhalte gezielt kuratiert werden und ein Gemeinschaftserlebnis für eine Community geschaffen wird.</p>
<p><strong>3. Marken können Orientierung</strong><strong> in unübersichtlichen Medienwelten schaffen</strong></p>
<p><strong> </strong>Die Voraussetzung dafür, dass dies auch in Zukunft gelingen kann, ist auch eine starke Marke. Der Hörer muss mit dem Namen des Radiosenders ein charakteristisches emotionales und funktionales Versprechen verbinden, das auf unterschiedliche Kontexte übertragbar ist. Da die Verbreitungswege vermutlich immer vielfältiger werden (ein Radioprogramm kann ja schon heute über UKW, WWW, DAB oder UMTS empfangen werden), trifft Radio dann auf ganz unterschiedliche Nutzungskontexte und mit unterschiedlicher Hardware und unterschiedlichen Möglichkeiten. Es ist umso wichtiger, dass Radiosender ihren Markenkern schärfen, damit sie in diesen unterschiedlichen Medienumgebungen wahrgenommen werden und ihre spezifischen Stärken ausspielen können. Nur so kann ein Radiosender eine Onlinestrategie entwickeln, wie er sich &#8211; parallel zu UKW-Rundfunk, der zunächst immer noch die Hauptsache ist &#8211;  in den neuen Medienwelten positionieren will.</p>
<p>Der Transfer von Radiomarken in die Onlinewelt stellt Radiosender dabei vor große Herausforderungen. Um im WWW zu funktionieren, müssen sie multimediale Marken werden, die sich den spezifischen Möglichkeiten digitaler Medien (Kommunikation, gezielte Steuerbarkeit, Multimedialität, Plattformunabhängigkeit, nutzergenerierte Inhalte) anpassen und diese ausnutzen. Dabei sollen sie gleichzeitig ihren Charakter als Radio behalten.</p>
<p><strong>4. Ein Offline-Community ist schon da</strong></p>
<p>Ein Schlüssel für diesen Weg kann die Hörerschaft der Sender sein. Radiosender verfügen in aller Regel bereits über eine große (Offline-)Community, die sich mit dem Sender vergleichsweise stark identifiziert. Die aktuellen Medienentwicklungen sind ja als „Social Media“ vor allem von den Einfluss- und Mitgestaltungsmöglichkeiten der Nutzer getrieben. Jetzt, wo es immer mehr Möglichkeiten der Interaktion mit den Nutzern gibt und jeder Shampoohersteller deshalb eine eigene Onlinecommunity aufbauen möchte, hat Radio eine gute Ausgangsposition: Es gibt schon eine an die Marke gebundene Community. Und Radiosender haben sogar eine lange Tradition, diese ins Programm zu integrieren, zumindest per Telefon.</p>
<p>Jetzt gilt es, diese charakteristischen Stärken von Radio in die neue digitale Medienwelt des Internet zu tragen und diese damit mitzugestalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.result-blog.de/2011/08/15/bleibt-radio-und-wenn-es-bleibt-bleibt-es-radio/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fernsehen und Radio im sozialen Netz</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/10/01/fernsehen-und-radio-im-sozialen-netz/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2010/10/01/fernsehen-und-radio-im-sozialen-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 12:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=1148</guid>
		<description><![CDATA[Fernsehen und Radio versuchen mehr und mehr, ihre Marken auch ins Netz und damit ins soziale Netz zu verlängern. Sie agieren auf Facebook, auf Twitter und gestalten ihre eigenen Websites immer interaktiver. Folgt man den Aktivitäten, dann fällt auf, dass vieles von dem, was Redaktionen, Sender und Programme machen, recht unstrukturiert wirkt. Es scheint getrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehen und Radio versuchen mehr und mehr, ihre Marken auch ins Netz und damit ins soziale Netz zu verlängern. Sie agieren auf Facebook, auf Twitter und gestalten ihre eigenen Websites immer interaktiver. Folgt man den Aktivitäten, dann fällt auf, dass vieles von dem, was Redaktionen, Sender und Programme machen, recht unstrukturiert wirkt. Es scheint getrieben von blindem Aktionismus und oftmals wird nicht klar, welche Ziele mit den Auftritten und Kommunikationsmaßnahmen eigentlich verfolgt werden.<span id="more-1148"></span></p>
<p><strong>Zwei Beispiele:</p>
<p>Der Twitter- und Facebook-Account von ProSieben</strong></p>
<p><img src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/prosieben.jpg" alt="" title="ProSieben" width="225" height="231" class="alignleft size-full wp-image-1149" />Dieser Account wird zu Recht gelobt, weil er sich bemüht, authentisch und auf Augenhöhe mit dem Publikum in Kontakt zu treten. Aber die Betonung liegt auf dem Bemühen. Bei einigen tausend Followern/Fans ist es mit vertretbarem Aufwand gar nicht möglich, auf alles zu antworten. Entsprechend bleibt das Meiste unbeantwortet. Das frustriert sicher viele Nutzer und es wird wieder spürbar, was Fernsehen eigentlich ist: ein Massenmedium, das in eine Richtung sendet, aber einen individuellen Rückkanal für sein Massenpublikum nicht ernsthaft leisten kann und muss.</p>
<p>Es macht daher in meinen Augen langfristig wenig Sinn, mit einem „Dialog“ auf <a href="http://twitter.com/prosieben">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/ProSieben">Facebook</a> so zu tun, als wolle man mit allen seinen Zuschauern reden. Dies kann nur enttäuschen. Die Strategie im Social Web muss anders aussehen. Sie muss zielgerichteter, durchdachter, smarter sein. Sonst bietet man nicht mehr und nicht weniger als einen schlecht erreichbaren Service.</p>
<p><strong>Aktuelle Stunde</strong></p>
<p><img src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/aktuellestunde.jpg" alt="" title="Aktuelle Stunde" width="225" height="187" class="alignleft size-full wp-image-1150" />Auch dieses Urgestein des WDR-Fernsehens findet man <a href="http://www.facebook.com/pages/Aktuelle-Stunde/129317673783457">seit Dienstag auf Facebook</a>, und der Ansatz ist ähnlich wie bei ProSieben: Man redet über sein Programm und stellt interessierte Fragen an die Zuschauer. Aber auch hier ist zu fragen: wofür? Man spricht den Facebook-Besucher an, als kenne er die Sendung schon seit Jahren. Aber ist das so? Sind die Fans auf Facebook tatsächlich Stammseher der Sendung? Oder will man dort nicht vielmehr jüngeres Klientel für die Sendung gewinnen? Falls man Letzteres möchte, halte ich den Auftritt auf Facebook nicht für die ideale Ansprache. Da gäbe es sicherlich effizientere und „coolere“ Wege zum Zuschauer.</p>
<p>Alles in allem bekommt man den Eindruck, dass die meisten Fernseh- und Radiosender vor allem auf Social-Media-Plattformen aktiv sind, um überhaupt dabei zu sein. Sie möchten nicht den Anschluss verpassen, also „machen sie mal was“, natürlich möglichst ohne Budget, in der Regel wohl auch ohne Konzept und nicht im Rahmen einer gezielten Markenführung. </p>
<p><img src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/buntfunk.jpg" alt="" title="Buntfunk" width="225" height="187" class="alignleft size-full wp-image-1151" />Ich will nicht verschweigen, dass es auch positive Beispiele gibt. Der MDR-Sender Sputnik ist eines davon, sowohl auf <a href="http://www.facebook.com/pages/MDR-SPUTNIK/191656040850">Facebook</a> als auch auf <a href="http://twitter.com/MDR_SPUTNIK">Twitter</a> findet er einen goldenen Mittelweg zwischen PR, Unterhaltung und echter Kommunikation, und auf seiner Internetseite findet sich beispielsweise die Sendung <a href="http://www.sputnik.de/radio/buntfunk">„Buntfunk“</a>, die parallel von mehreren Webcams begleitet wird und den „Hörern“ zudem die Möglichkeit bietet, per Chat und Votings an der Sendung teilzunehmen &ndash; ein gelungenes Experiment. Im großen und ganzen jedoch kann man Fernsehen und Radio nur empfehlen, Web und Social Web nicht ganz so „fahrlässig“ zu behandeln. Schließlich liegt auf diesen Plattformen die Zukunft &ndash; nicht nur dieser Medien.</p>
<p><small>Fotos: Screenshots</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.result-blog.de/2010/10/01/fernsehen-und-radio-im-sozialen-netz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Transmediales Erzählen: Von dem Wagnis der Grenzüberschreitung</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/08/17/transmediales-erzahlen-von-dem-wagnis-der-grenzuberschreitung/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2010/08/17/transmediales-erzahlen-von-dem-wagnis-der-grenzuberschreitung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 11:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[alpha 0.7]]></category>
		<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[SWR]]></category>
		<category><![CDATA[transmedial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=911</guid>
		<description><![CDATA[Der SWR startet im Herbst dieses Jahres das erste transmedial erzählte Fiction-Format in der deutschen Medienlandschaft: In der Mini-Serie Alpha 0.7 geht es um eine junge Frau, die Opfer eines neurologischen Experiments wird und gemeinsam mit einem Leidgenossen für bürgerliche Rechte und gedankliche Freiheit kämpft.

6 Folgen à 25 Minuten im Fernsehen, die sowohl mit Radio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der SWR startet im Herbst dieses Jahres das erste transmedial erzählte Fiction-Format in der deutschen Medienlandschaft: In der Mini-Serie Alpha 0.7 geht es um eine junge Frau, die Opfer eines neurologischen Experiments wird und gemeinsam mit einem Leidgenossen für bürgerliche Rechte und gedankliche Freiheit kämpft.</p>
<p><span id="more-911"></span></p>
<p>6 Folgen à 25 Minuten im Fernsehen, die sowohl mit Radio als auch Internet verzahnt sind. In allen Kanälen werden zusätzlich „jeweils eigenständige Erzählstränge aufgebaut, die zusammen mit dem Film ein großes Ganzes ergeben“, so in der <a href="http://www.swr.de/kultur/alpha07/-/id=3270/nid=3270/did=6705650/11ef1ua/index.html">Pressemitteilung des Senders</a>.&#160; Genauer heißt es dort, diese Verzahnung erfolge beispielsweise durch Verweise im TV auf Internetseiten, auf denen man mehr Informationen zur Geschichte findet. Auch Verknüpfungen mit der realen Welt sind geplant. So soll die in der Serie etablierte Band <strong>crash:conspiracy</strong> real auftreten. Eine Fortführung der Serie wird im Radio durch eine eigene Hörspielreihe auf SWR2 realisiert. Der SWR beweist hier endlich den längst überfälligen Mut, mit einem engagierten Projekt, in dem vielfach aufstrebende, junge Schauspieler und Schauspielerinnen ihr Können unter Beweis stellen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung für das deutsche Fernsehen, wenngleich dieser noch recht zaghaft erscheinen mag.</p>
<h5><img height="220" width="335" src="/images/2010/08/Alpha-0.jpg.755330.jpg" alt="Die Schauspieler Anna-Maria Mühe (l-r), Tobias Schenke, Victoria Mayer und Arne Lenk sind ab November 2010 in der medienübergreifenden SWR-Thrillerserie Alpha 0.7 zu sehen.  Foto: dpa" /><br />
Die Schauspieler Anna-Maria Mühe (l-r), Tobias Schenke, Victoria Mayer und Arne Lenk sind ab November 2010 in der medienübergreifenden SWR-Thrillerserie Alpha 0.7 zu sehen.  Foto: dpa</h5>
<p>Lässt man nämlich den internationalen Blick schweifen, stellt man fest, dass solche Format-Grenzgänge in den USA längst etabliert sind. Vieles, was in Deutschland brandheiß zu sein scheint, hat dort längst Betriebstemperatur erreicht. Formate wie <strong>Mad Man</strong> oder <strong>Heroes</strong> werden hierzulande zwar von den Kritikern aus Journaille, Blogs etc. weit in den Himmel gelobt. Aber warum bitte dümpelt eine Serie wie <strong>Mad Man</strong> im Pay-TV bzw. auf ZDFneo herum?! Zu recht munierte das u.a. Thomas Knüwer in seinem Beitrag „Mad Men kill the old men: das Ende des Fernsehens, wie wir es kennen“ auf seinem<a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/heroes-mad-man/comment-page-1/#comment-27463"> Blog Indiskretion Ehrensache.</a></p>
<p>Was ist so innovativ an <strong>Mad Man?</strong> Schlichte Antwort: Sie ist interaktiv. Und zwar über die Ausstrahlung der Folgen hinaus. Auf der <a href="www.amctv.com/originals/madmen/">Internetseite</a> gibt es nicht nur den mittlerweile obligatorischen Blog, auf dem regelmäßig Neuigkeiten rund um Cast and Crew gepostet wird. Es gibt dort Links zu Facebook und Twitter, wo die Hauptcharaktere selbst twittern, man findet dort einen Style-Guide, Cocktail-Rezepte, Games, Fashion Files, Aufrufe zu Casting Contests, eine <a href="http://www.amctv.com/originals/madmen/madmenyourself/">MadManYourself-Site</a> als „virtuelle Umkleidekabine“ und vieles mehr. Abseits der Internetrepräsentanz werden Mad-Man-Devotionalien wie beispielsweise das Büro-Interieur auf ebay versteigert.<br />
Es scheint, dass die zunehmende Komplexität der Erzählstrukturen amerikanischer Serien sich auch in ihrer Vermarktungsstrategie widerspiegeln.</p>
<p>In Sachen Fiction hinkt Deutschland nach wie vor ein wenig hinterher, mal unabhängig von der etwas vorsichtigen Anwendung multi-/transmedialer Erzählstrukturen.&#160; Auch inhaltlich setzen nur wenige deutsche Fiction-Serien innovative Akzente. Mit Ausnahmen, denn bei aller Kritik die in den letzten Wochen und Monaten auf die deutsche Fernsehlandschaft, vor allem auf die öffentlich-rechtliche niederprasselte: 1. ist auch nicht alles Gold was im Ausland glänzt und 2. holen deutsche Produktionen auf, und auch nach.&#160; Im Bereich Fiction seien hier positiv erwähnt „Stromberg“, „Doctor’s Diary“, „Dr. Psycho“, „Türkisch für Anfänger“, „Mord mit Aussicht“, ja, sogar „Danni Lowinski“. Leuchtbeispiel „Derrick“ kann ja auch nicht ewig herhalten&#8230;<br />
Die Moral von der Geschicht’? Mut zu haben bedeutet natürlich auch Risiko. Wer nichts macht, macht auch nichts falsch. Aber es ist soooooo langweilig!<br />
Bleibt sehr zu hoffen, dass der Mut des SWR zum Erfolg führt.</p>
<p>Und zum Schluss noch ein völlig uneigennütziger Aufruf:<br />
Traut euch, liebe Intendanten und Intendantinnen, Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen, und sei es nur mit ausländischem Lizenzprodukt! Das deutsche Publikum ist zu mehr imstande, als ihr denkt, und der deutschen Medienlandschaft stünde es auch nicht schlecht zu Gesicht. Finde ich jedenfalls&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.result-blog.de/2010/08/17/transmediales-erzahlen-von-dem-wagnis-der-grenzuberschreitung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mainzer Tage der Fernsehkritik – Medien-Eliten im Elfenbeinturm</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/03/26/mainzer-tage-der-fernsehkritik-%e2%80%93-medien-eliten-im-elfenbeinturm/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2010/03/26/mainzer-tage-der-fernsehkritik-%e2%80%93-medien-eliten-im-elfenbeinturm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 09:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Mainzer Tage der Fernsehkritik]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=470</guid>
		<description><![CDATA[Wie diejenigen, die meinen Tweets folgen, schon wahrgenommen haben, war ich Anfang der Woche bei den „Mainzer Tagen der Fernsehkritik“. Diese Veranstaltung setzt sich zum Ziel, in 1,5 Tagen ein aktuelles Thema der Medienentwicklung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren.
Dieses Jahr war das Thema „Leitmedium auf Bewährung &#8211; Suchen und Finden des Neuen“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie diejenigen, die meinen Tweets folgen, schon wahrgenommen haben, war ich Anfang der Woche bei den „Mainzer Tagen der Fernsehkritik“. Diese Veranstaltung setzt sich zum Ziel, in 1,5 Tagen ein aktuelles Thema der Medienentwicklung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren.<span id="more-470"></span></p>
<p>Dieses Jahr war das Thema „Leitmedium auf Bewährung &#8211; Suchen und Finden des Neuen“. Die „Konkurrenz“ aus dem Social Web ist seit Jahren eine Art Dauerbrenner auf dieser und ähnlichen Veranstaltungen. Was fällt mir auf, wenn ich die Diskussionen und Vorträge insgesamt bilanziere?</p>
<p>1.	Öffentlich-rechtliche Sender und Verlage nehmen das Thema Social Media inzwischen ernst – teilweise sogar ernster als Privatsender.</p>
<p>Das war vor einigen Jahren noch anders. Da wollten die sogenannten „Qualitätsmedien“ das Thema am liebsten aussitzen. Sie wollten die Blogger und Twitterer als „netten kleinen Versuch“ abtun, sich auf dem journalistischen Parkett zu auszuprobieren. Mit wenig ernsthaften Erfolgsaussichten.</p>
<p>Heute sieht das deutlich anders aus: Ein Herr Schächter vom ZDF hat seine Lektion äußerst gut gelernt. Man spürt, dass er inzwischen über ein breites Wissen zum Thema Social Web und seine Funktionalitäten verfügt und er spricht über diese neue Plattform mit Respekt. Das hat mir gefallen. Und das war auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen so.</p>
<p>2.	Öffentlich-rechtliche Sender und Verlage können inzwischen auf viele innovative Ansätze und Ideen im Social Web verweisen – nur leider außerhalb der Wahrnehmung.</p>
<p>Die Beispiele, die im Rahmen der Mainzer Tage für Fernsehkritik gezeigt wurden (z.B: ZDFneo, ZDFParlameter) sind durchaus ideenreich und innovativ und bergen – wie ich finde – Potenzial. Sie haben allerdings ein Problem: Sie knüpfen nach wie vor an der Erzähl- und Machart traditioneller Medien an und werden daher nicht wahrgenommen.</p>
<p>Gerade die ganz junge Generation, aber auch die „Social-Media-Szene“ lehnen die „alten“ Medien ARD, ZDF, FAZ etc. oftmals per se ab. Sie können daher in den zaghaften Weiterentwicklungen dieser Anbieter keine Innovation erkennen und sind nicht bereit, sich darauf einzulassen.</p>
<p>3.	Die privaten Fernseh- und Radiosender haben dieses Problem in verschärfter Art und Weise – sie versuchen sich auf dem Feld der Unterhaltung.</p>
<p>In meinen Augen trifft die oben beschriebene Problemlage für die privaten Fernseh- und Radioanbieter noch drastischer zu. Sie sind darauf angewiesen, dass alles, was sie im Social Web tun, einen deutlich erkennbaren Rückeffekt auf die eigentlichen Verbreitungswege hat.</p>
<p>So versuchen diese Anbieter derzeit eine schlichte Verlängerung ihrer Formate in das Web. Mit Fanseiten auf Facebook, Twitteraccounts etc. möchten sie Zielgruppen erweitern und mehr Zuschauer für das Fernsehen gewinnen. Sie bleiben radikal programmbegleitend, weil Investitionen nur Sinn machen, wenn sie das Programm stärken.</p>
<p>Damit können sie in keiner Weise so kreativ agieren wie die öffentlich-rechtlichen Anbieter (Dreistufentest mal ausgenommen). Und auch ihr Ziel ist schwer zu erreichen: Zwar wird der Service für die bisherigen Zuschauer immer besser, wenn auf verschiedenen Plattformen Rückkanäle aufgemacht werden, mehr Zuschauer generiere ich mit diesem Ansatz aber nicht.</p>
<p>4.	Der Graben zwischen Journalismus Top-down und Bottom-up scheint mir sehr tief.</p>
<p>Auch wenn die „Profis“ ihre bloggenden Kollegen durchaus respektieren und ernstnehmen – verstehen können sie ihre Einstellung nicht. Dies liegt daran, dass oftmals zwei komplett unterschiedliche medienbiografische Prägungen vorliegen, die nur schwer miteinander vereinbar sind.</p>
<p>Für Medienmacher, die mit der Meinungsführerschaft renommierter Verlage und Fernsehsender groß geworden sind und die in der kritischen Auseinandersetzung dieser Verlage mit der Politik ihre eigene öffentliche Meinung herausbilden konnten, ist die etablierte Medienlandschaft unabdingbar. Eine Social-Media-Alternative gibt es schlicht nicht, will man nicht die Demokratie nachhaltig gefährden. Ergänzend ja, ersetzend nie und nimmer!</p>
<p>Für die User, die im Netz die Möglichkeiten eigener Meinungsbildung erleben, die die Chancen einer gelebten Basisdemokratie sehen und ergreifen, die die Macht der Straße nun systematisch vernetzt und strukturiert im Web erleben können, erschließt sich diese „Bildungsbürger-Sichtweise“ nicht. Sie möchten keine Verlautbarung von Berichten und „Wahrheiten“, sie möchten einen stetigen Meinungsfluss. Was können die „Alten“ dazu schon beitragen? Wenn sie sich nicht an die Bedürfnisse moderner Internetgesellschaften anpassen können, ist es nur richtig, dass sie vom Markt verschwinden.</p>
<p>5.	Beide Seiten haben einen klaren Standpunkt – und keine Ahnung, wie es weitergehen soll.</p>
<p>Zwar glauben beide Seiten (Social Media und klassischer Journalismus) fest daran, dass sie die Zukunft gestaltend bestimmen werden, wie das aber funktionieren soll, wissen sie beide nicht.</p>
<p>Beiden droht die Puste auszugehen, weil es an tragfähigen Finanzierungskonzepten fehlt. Beide drohen durch die „always-on-Philosophie“ des Netzes und den unbegrenzten Dialoganspruch an die Leistungsgrenzen zu geraten.</p>
<p>Die alten Finanzierungsmodelle, vor allem der Verlage, funktionieren nicht mehr. Soweit herrscht Einigkeit. Aber was funktionieren könnte, liegt noch unter einem großen Dunst diffuser Ahnungen verborgen.</p>
<p>Für mich gründet dieses Dilemma, in der sich die Anbieter befinden, unter anderem auf der starken Innensicht beider Seiten. Betrachtet man die zwei Pole – Social Media und klassischer Qualitätsjournalismus – von außen, dann fällt eines auf, was beide gemeinsam haben: Sie stellen beide eine Elite dar.</p>
<p>Um im Beispiel zu bleiben: Ein Herr Schächter hat deswegen inzwischen soviel Ahnung von Social Media, weil er sehr intelligent, medienkompetent und hoch gebildet ist. Ein Stefan Niggemeier kann mit dem Netz souverän umgehen, weil für ihn das gleiche gilt. Aber damit sind beide in keiner Weise repräsentativ für die breite Masse der Gesellschaft.</p>
<p>Um Wege für die Zukunft zu erschließen, halte ich es für dringend angeraten, dass beide Seiten ihren Elfenbeinturm verlassen und das Ohr deutlich stärker an Hörer, Zuschauer und User halten. Grundlagenforschung ist notwendig und zwar mit konkreter Fragestellung und nennenswertem Budget. Eine rein deskriptive Erfassung der Online-/Offlinesituation greift genauso zu kurz wie eine tiefenpsychologische Gesamtanalyse zur Medienlage der Nation.</p>
<p>Es gibt viele innovative Ansätze und Pilotprojekte auf beiden Seiten. Nur werden diese nicht systematisch und methodisch sauber erforscht. Klickzahlen-Freude  oder Reichweiten-Jammer sind einfach zu wenig, um Konzepte heraus zu kristallisieren, die massentauglich sind. Vielleicht sehen das ja bald auch die Macher ein&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.result-blog.de/2010/03/26/mainzer-tage-der-fernsehkritik-%e2%80%93-medien-eliten-im-elfenbeinturm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Radio: Ein Vortrag</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/03/08/neues-radio-ein-vortrag/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2010/03/08/neues-radio-ein-vortrag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[result]]></category>
		<category><![CDATA[Neues radio]]></category>
		<category><![CDATA[Radioformat]]></category>
		<category><![CDATA[radionutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=396</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich eines Arbeitsgruppentreffens der ARD hat sich result vor dem Hintergrund verschiedener Studie Gedanken zu „Chancen und Risiken von Radio 2.0“ gemacht.
Kernthesen:
Radionutzung ist passiv – und das macht den Erfolg aus. Eine Aktivierung der Nutzer ist vor diesem Hintegrund schwierig.
Radio ist ein Gesamtangebot, ein durchlaufendes Format, das nicht von Sendungsstücken lebt. Daher ist der Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich eines Arbeitsgruppentreffens der ARD hat sich result vor dem Hintergrund verschiedener Studie Gedanken zu „Chancen und Risiken von Radio 2.0“ gemacht.</p>
<p><strong>Kernthesen:</strong><br />
Radionutzung ist passiv – und das macht den Erfolg aus. Eine Aktivierung der Nutzer ist vor diesem Hintegrund schwierig.<span id="more-396"></span></p>
<p>Radio ist ein Gesamtangebot, ein durchlaufendes Format, das nicht von Sendungsstücken lebt. Daher ist der Nutzer überfordert, wenn es in Einzelteile (on demand) zerfällt.</p>
<p>Radio lebte schon immer von dem Community-Gedanken. „Ich höre was, was Du auch hörst!“ – Ist es da nicht müssig, eine „neue“ Netzcommunity ergänzend anzustreben?</p>
<p>Der Vortrag in voller Länge:</p>
<div style="width:425px" id="__ss_3283250"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/result/result-radio-der-zukunft" title="result: Radio Der Zukunft">result: Radio Der Zukunft</a></strong><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=result-radioderzukunft-100226053658-phpapp02&#038;stripped_title=result-radio-der-zukunft" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=result-radioderzukunft-100226053658-phpapp02&#038;stripped_title=result-radio-der-zukunft" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/result">result</a>.</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.result-blog.de/2010/03/08/neues-radio-ein-vortrag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Radio 2.0</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2008/03/25/radio-20/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2008/03/25/radio-20/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 13:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Trump</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/2008/03/25/radio-20/</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ich ein Beispiel herauspflücken müsste, um zu zeigen, warum &#8220;Web 2.0&#8243; mehr ist als ein Klingelwort, nämlich eine neue Art von Internet und eine völlig neue Art von Medium &#8211; würde ich Last.fm nennen.
Im Zusammenhang mit Web 2.0 wird und wurde ja auch viel Unsinn getan und vor allem geredet. Über dieses Second Life [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich ein Beispiel herauspflücken müsste, um zu zeigen, warum &#8220;Web 2.0&#8243; mehr ist als ein Klingelwort, nämlich eine neue Art von Internet und eine völlig neue Art von Medium &#8211; würde ich <a href="http://www.lastfm.de">Last.fm</a> nennen.</p>
<p>Im Zusammenhang mit Web 2.0 wird und wurde ja auch viel Unsinn getan und vor allem geredet. Über dieses Second Life zum Beispiel, <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/showRSS.php?id=75314&amp;utm_source=RSS&amp;utm_medium=RSS-Feed">die Älteren werden sich vielleicht erinnern</a>. Aber auch viel Richtiges, zum Beispiel, dass der Begriff Web 2.0 in die Irre leiten kann, weil die damit verbundenen technischen Innovationen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_%28Programmierung%29">Ajax</a> oder datenbankgestützte Websites mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Permalink">Permalinks</a> für sich betrachtet eher wenig revolutionär sind.</p>
<p><a href="http://www.result.de/research-studien-web-2-0/">Unsere Definition von Web 2.0</a> setzt deshalb beim Nutzerverhalten an und bezeichnet eine Art und Weise das Internet zu nutzen: &#8220;kommunikativ&#8221; und &#8220;mitgestaltend&#8221;. Vergessen darf man dabei natürlich nicht das &#8220;Web&#8221; in Web 2.0, also die Tatsache, dass im Internet Kommunikation und Mitgestaltung <em>vernetzt</em> werden können.</p>
<p><a href="http://www.lastfm.de">Last.fm</a> ist ein Web-Radio. Die Benutzung ist denkbar einfach. Es gibt ein googleeskes Suchfeld, in dem man nach Künstlern, Alben oder Genres suchen kann. Es wird dann automatisch eine Radiostation generiert, die die entsprechende Musik abspielt. Wenn einem ein Titel nicht gefällt, kann man ihn überspringen oder für immer bannen. Als Grundfunktion ebenso einfach wie schlüssig.</p>
<p>Aber das ist eben noch lange nicht alles. Denn Last.fm ist ein Web2.0-Radio, also eine Website mit vielen Möglichkeiten zur Nutzerbeteiligung. Und weil Musik Menschen bewegt, wird von diesen Möglichkeiten tatsächlich auch Gebrauch gemacht. Als Hörer kann man automatisch übermitteln, welche Musik man gerade hört, man kann verschlagworten, lieben oder hassen, kommentieren, bloggen, Fotos, Videos hochladen und mitbekommen, was andere hören.</p>
<p>Im Ergebnis bedeutet das, dass man Musik</p>
<ul>
<li>aus bestimmten Genres</li>
<li>von bestimmten Künstlern oder Alben</li>
<li>die <em>so ähnlich</em> ist wie bestimmte Künstler</li>
<li>die andere Hörer hören, welche auch die Musik mögen, die man selber mag (&#8220;Nachbarn&#8221;)</li>
<li>die man selber auf einer Favoritenliste abgelegt hat</li>
</ul>
<p>als &#8220;Radiostation&#8221; abspielen kann.</p>
<p>Zwischen diesen Möglichkeiten kann man einfach wechseln,  so dass man sich vom jeweils gerade Gehörten leiten und treiben lassen kann. Darüber hinaus kann man:</p>
<ul>
<li>Charts, sortiert nach Genres, Künstlern oder Nutzern ansehen und hören</li>
<li>per Link CDs der aktuell gehörten Musik bestellen</li>
<li>Videos, Fotos, Kommentare, Wikis zu Künstlern ansehen, hochladen und editieren</li>
<li>Profile von anderen Nutzern besuchen, Listen der von ihnen angehörten Musik ansehen und -hören</li>
<li>Kontakt mit anderen Hörern aufnehmen</li>
<li>sich in Online-Fanclubs organisieren</li>
<li>Konzerttermine, der aktuell gehörten Künstler ansehen, Konzertkritiken lesen oder schreiben und Kontakt mit Hörern aufnehmen, die das Konzert besuchen oder besucht haben</li>
<li>sich als Label oder Künstler anmelden, um eigene Musik und Events über diesen Weg zu verbreiten</li>
<li>ein eigenes &#8220;Radio&#8221; mit persönlicher Lieblingsmusik erstellen und auf der eigenen Website einbauen</li>
<li>und, wenn man über ein mobiles Gerät (Notebook, Telefon, Autoradio) auf das Web zugreifen kann, das alles auch von unterwegs tun</li>
</ul>
<p>Aber wenn man will, kann man eben auch einfach nur &#8220;Play&#8221; drücken und Musikradio hören.</p>
<p>Falls jetzt jemand meint, ich würde hier Werbung für Last.fm machen &#8211; ich werde nicht dafür bezahlt. Last.fm ist, wie Wikipedia oder Google, eines dieser Angebote im Internet, die mir mit ihren Möglichkeiten immer wieder die Kinnlade runterklappen lassen und verdeutlichen, dass wir derzeit Zeugen einer historischen Zeitenwende sind.</p>
<p>Willkommen im einundzwanzigsten Jahrhundert, Radio.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.result-blog.de/2008/03/25/radio-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Radio in der Krise – Internet schuld?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2007/07/11/radio-in-der-krise-internet-schuld/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2007/07/11/radio-in-der-krise-internet-schuld/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 10:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>result</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/2007/07/11/radio-in-der-krise-internet-schuld/</guid>
		<description><![CDATA[Zu unserem Alltagsgeschäft im Bereich der Medienforschung gehören auch immer wieder umfangreiche Gruppendiskussionen zum Thema Radio. Hörer verschiedener Radiosender werden zu ihren Einschaltmotiven, Wünschen und Erwartungen an das Medium Radio befragt.
Das Radio war schon immer überwiegend ein &#8220;Begleitmedium&#8221;, die Gespräche mit jungen Radiohörern in diesem Jahr zeichnen aber ein besonders trauriges Bild der Radionutzung: Stammhörer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu unserem Alltagsgeschäft im Bereich der Medienforschung gehören auch immer wieder umfangreiche Gruppendiskussionen zum Thema Radio. Hörer verschiedener Radiosender werden zu ihren Einschaltmotiven, Wünschen und Erwartungen an das Medium Radio befragt.</p>
<p>Das Radio war schon immer überwiegend ein &#8220;Begleitmedium&#8221;, die Gespräche mit jungen Radiohörern in diesem Jahr zeichnen aber ein besonders trauriges Bild der Radionutzung: Stammhörer sogenannter &#8220;Junger Wellen&#8221; können oft kaum Inhalte wiedergeben. Sogar kultige Elemente, wie z.B. Comedy, werden fast nicht mehr wahrgenommen. An Moderatorenwechsel erinnert man sich allenfalls so: &#8220;Da war irgendwas, aber ich weiß nicht genau was.&#8221;</p>
<p>Zwar wird fast flächendeckend morgens &#8220;zuerst das Radio angeschaltet&#8221;. Was man da aber eigentlich hört, ist – außer &#8220;dass die Musik meinen Vorlieben entsprechen muss&#8221; – nahezu &#8220;egal&#8221;. Es macht sich eine &#8220;Wurstigkeit&#8221; insbesondere bei den jüngeren Befragten breit, die Redakteure ängstlich stimmen muss.</p>
<p>Viele Befragte bestätigen dem Radio – als Vorzug vor &#8220;eigener&#8221; Musik – lediglich die &#8220;Bequemlichkeit&#8221;: &#8220;Ich muss mich um nix kümmern, einfach anmachen und den Rest erledigen andere für mich.&#8221; Dabei möchten die meisten am liebsten &#8220;auf das viele Gequatsche&#8221; verzichten. Redaktionellen Inhalten steht man zunehmend gleichgültig gegenüber.</p>
<p>In diesem Zusammenhang bekommt das Internetradio in seiner Form als Musikabspielstation einen hohen Stellenwert: &#8220;Das finde ich toll, einfach Musik durchlaufen lassen, mit Überraschungseffekt, weil nicht von mir zusammengestellt, und keiner palavert mir dazwischen.&#8221;</p>
<p>Einziges Argument gegen Internetradio am Morgen (und damit zur Primetime des Mediums Radio): &#8220;Morgens fahre ich doch nicht extra den Rechner hoch.&#8221;</p>
<p>Aber wie lange das noch gilt, ist fraglich. Der PC webt sich immer weiter in die Mediennutzung ein, wie unsere Web-2.0-Studie belegt.</p>
<p>Redaktionen müssen sich nun fragen, wie man Hörer wieder fester binden – und – was noch wichtiger ist, wie man heranwachsenden Generationen den Weg zum &#8220;klassischen&#8221; Radio weisen kann. Eine spannende Herausforderung &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.result-blog.de/2007/07/11/radio-in-der-krise-internet-schuld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

