Archiv der Kategorie ‘Marke‘

Warum Kundenzufriedenheit messen? Weiß man nicht sowieso, wo der Schuh drückt?

Mittwoch, den 17. März 2010 - von Sabine Haas

Vor kurzem hatten wir einen spannenden Kundendialog, bei dem es um Sinn und Zweck von Kundenzufriedenheitsbefragungen ging. Der Kunde musste seinen Budgetgebern vermitteln, warum eine solche Studie Sinn macht und Geld wert ist. (weiterlesen…)

Web 2.0 und Markenstrategie

Sonntag, den 14. Februar 2010 - von Matthias Busse

Derzeit wird viel über Marke und Web 2.0 gesprochen. Dabei liegt der Fokus der Unternehmen vor allem darauf, entweder im Rahmen ihrer Kampagnen im Web 2.0 mitzumachen oder die User in ihren sozialen Netzen zu “beobachten”.

Doch man könnte auch ganz ketzerisch einmal fragen: Ist das eigentlich erlaubt? Darf man in die oftmals zumindest halbprivate Sphäre von Usern als Unternehmen einfach eindringen? Darf man dort lauschen? Und übersieht man dabei nicht etwas Wesentliches? (weiterlesen…)

Web 2.0 um jeden Preis?

Mittwoch, den 3. Februar 2010 - von Sabine Haas

Mit Erstaunen habe ich heute das neue GEZ-Portal besucht.

www.gez-meine-meinung.de

Es scheint der Versuch zu sein, sich als GEZ in die Web-2.0-Welt einzuklinken und hier positiv am Image zu arbeiten. Aus unserer Sicht ist dieser Versuch in der gemachten Form wenig erfolgversprechend.

Die GEZ hat im Gegensatz zu anderen Unternehmen und Institutionen die Schwierigkeit, dass sie von einem extrem negativen Image belastet ist. Gerade jüngere Leute haben wenig Verständnis für die Gebührenpflicht, von Privatsendern und andern Medienhäusern wird gerne negativ über die GEZ berichtet. Wenn die GEZ nun, wie auf dem oben genannten Portal getan, eine Plattform zur Auseinandersetzung mit den Usern bereitstellt, ist das in meinen Augen zwar gut gemeint, aber keinesfalls gut.

Man sieht jetzt schon, was passiert: Sämtliche (unqualifizierte) und teilweise weit unter der Gürtellinie angesiedelte Kritik häuft sich auf der Plattform. Die vielen Moderatoren sind vollauf damit beschäftigt, zu redigieren und zu löschen (in den Augen der User bedeutet dies natürlich Zensur). Positive und sachliche Diskussionen wirken gestellt und nicht authentisch, man vermutet dahinter GEZ-Mitarbeiter…

Alles dies trägt in meinen Augen nicht zur Imageverbesserung bei!

Auf der anderen Seite gibt es eine Rubrik von Mitarbeiterblogs, die zwar ebenfalls nett gemeint, aber für den Leser nicht wirklich bereichernd sind. Sie erzählen mit hoher Motivation über die positiven Seiten und Schwierigkeiten eines Berufsalltags bei der GEZ – sicher kein Thema, das sich als Straßenfeger eignet. Vor allem, wenn Personen bloggen, die mit diesem Medium wenig Erfahrung haben.

Wenn ich all das so beobachte, frage ich mich, ob „dabei sein um jeden Preis“ wirklich eine gute Strategie auf dem heiklen Web-2.0-Parkett darstellt. Wir raten unseren Kunden jedenfalls nach wie vor zur Vorsicht – und liegen damit – glaube ich gar nicht mal verkehrt…

Sicherlich braucht die GEZ eine WEB-2.0-Strategie. Aber die muss differenzierter und feinsinniger gestaltet werden, wenn sie zum Erfolg führen soll.

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