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	<title>result blog &#187; Marke</title>
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	<description>Blog der result gmbh</description>
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		<title>Opel Insignia – von Experten, Schwarzsehern und dem Einfluss von Produkten</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/07/15/opel-insignia-%e2%80%93-von-experten-schwarzsehern-und-dem-einfluss-von-produkten/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[insignia]]></category>
		<category><![CDATA[Negativ-PR]]></category>
		<category><![CDATA[opel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der geringe Wert einer Zeitung vom gestrigen Tage ist ja sprichwörtlich. Nicht anders ergeht es den darin enthaltenen Expertenurteilen. Wenn man sich aber einmal die Mühe macht, den Abgesang auf Opel und insbesondere das Opel-Marketing nachliest (z.B. Opel: &#8220;Wir leben Chaos&#8221; oder &#8220;Wir leben Autos&#8221; &#8211; Experten beurteilen den Opel-Claim), dann fällt einem etwas auf.

So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der geringe Wert einer Zeitung vom gestrigen Tage ist ja sprichwörtlich. Nicht anders ergeht es den darin enthaltenen Expertenurteilen. Wenn man sich aber einmal die Mühe macht, den Abgesang auf Opel und insbesondere das Opel-Marketing nachliest (z.B. <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Opel-Wir-leben-Chaos_88270.html" target="_blank">Opel: &#8220;Wir leben Chaos&#8221;</a> oder <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Wir-leben-Autos---Experten-beurteilen-den-Opel-Claim_87248.html" target="_blank">&#8220;Wir leben Autos&#8221; &#8211; Experten beurteilen den Opel-Claim</a>), dann fällt einem etwas auf.</p>
<p><span id="more-744"></span></p>
<p>So richtig die Diskussionen um Wert oder Unwert des Claims „Wir leben Autos“ auch sein mag. Auch die Hinweise auf klarere Positionierungen und weniger belastete Markenbilder mögen vortreffliche Einschätzungen sein. Gleichfalls könnte „Wir leben Autos“ im Umfeld von Negativ-PR eventuell tatsächlich ein sensibler und kein i.d.S. robuster Claim sein. Auch die dahinterstehende Markenvision könnte tatsächlich Anlass zu Kontroversen bilden. Der kürzliche Abgang des General Director Communications deutet möglicherweise gleichfalls in diese Richtung.</p>
<p>Aber, um all das geht es mir hier gar nicht. Ist der Konsument nicht doch erheblich emanzipierter und produktorientierter als wir Marken- und Werbeforscher uns das gelegentlich denken? Es kommt mit dem Insignia ein Auto auf den Markt, dessen Herkunft mit dem Brand „Opel“ in höchstem Maße PR-belastet ist. Und was tut es? Es verkauft sich blendend.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="253" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AkTkkKtdBac&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="253" src="http://www.youtube.com/v/AkTkkKtdBac&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Es tritt mit seiner Formensprache und der scheinbar dramatisch verbesserten Qualität von Interieur und Fahrleistung gegen den Meinungstrend an. Möglicherweise muss es auch ohne den Rückenwind einer herausragenden Launch-Kampagne auskommen. (Mögen die Leute entscheiden, die die Posttestzahlen wirklich kennen.). Im Ergebnis kann das Produkt jedenfalls mit einem echten Markterfolg aufwarten.</p>
<p>Was lehrt uns das Beispiel wieder einmal? Wirklich gute Produkte können sich auch dann durchsetzen, wenn ihre Marke temporär an Strahlkraft eingebüßt hat. Der Autokäufer ist im Positiven wie im Negativen kein verführter Blinder, der im Sog des Marken- und Werbebildes brav in die strategisch intendierte Richtung läuft.</p>
<p>Das gilt ja auch für Marken mit höchster Strahlkraft. Mal schauen, welches Produkt als nächstes meine These belegen möchte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Markenführung vor dem Hintergrund des Social Web</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/21/markenfuhrung-vor-dem-hintergrund-des-social-web/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 14:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
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		<category><![CDATA[brand]]></category>
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		<category><![CDATA[markenführung]]></category>
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		<description><![CDATA[So wie der Autor dieses Artikels selbstverständlich in seiner Kommunikation darauf achtet, die Vokabel „Social Web“ und nicht „Web 2.0“ zu benutzen, weil er (dem Mainstream folgend) nur jene Codes verwenden will, die ihn als orientierten Zeitgenossen ausweisen, so muss auch jede Marke sich im Hinblick auf den Zeitgeist „verhalten“. Um dieses Verhalten geht es.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So wie der Autor dieses Artikels selbstverständlich in seiner Kommunikation darauf achtet, die Vokabel „Social Web“ und nicht „Web 2.0“ zu benutzen, weil er (dem Mainstream folgend) nur jene Codes verwenden will, die ihn als orientierten Zeitgenossen ausweisen, so muss auch jede Marke sich im Hinblick auf den Zeitgeist „verhalten“. Um dieses Verhalten geht es.<span id="more-668"></span></p>
<p>Die aus der Theorie des Framings hergeleiteten Erkenntnisse zur Markenführung betonen bekanntlich den Anpassungsbedarf der Marken an ein Bezugssystem (Frame). Verändert sich dieses Bezugssystem, dann unterliegt die <a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/frau_rahmen.jpg"><img class="size-full wp-image-687 alignright" title="frau_rahmen" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/frau_rahmen.jpg" alt="" width="104" height="138" /></a>Marke der Gefahr, mit ihren etablierten Markenframes zunehmend missverstanden zu werden  oder nicht mehr hinreichend überzeugend aufzutreten (vgl. Niepmann, „Framing von Marken- und Markenführung“, in: Koschnick, „Der Stand der Werbewirkungsforschung“). Beispiele sind immer brisant.<br />
Dennoch könnte man z.B. zwischen <em>Underberg </em>und <em>Jägermeister </em>deutliche Unterschiede in ihrem Bemühen identifizieren, den Markenwert „Tradition“ in aktuelle Kontexte zu setzen und mit klaren und wirksamen Codes zu arbeiten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="257" height="206" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/c2BaKuS9Vdk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="257" height="206" src="http://www.youtube.com/v/c2BaKuS9Vdk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dass mit dem Social Web maßgebliche Veränderungen des Rahmens einher gehen, in welchem Marken verstanden, bewertet und genutzt werden, ist für jedermann ersichtlich. Triviales Bsp.: Verfügt eine Marke über eine Online-Brand-Community, so hinterlässt sie im Web viel leichter auffindbare Spuren als in der Offline-Welt. Sie nährt die Marke und verleiht ihr Reputation. (Dass aus Brand-Communitys gelegentlich veritable Steuerungsprobleme für den Brandmanager erwachsen, steht auf einem anderen Blatt).</p>
<p>Weniger trivial erscheinen hingegen durch das Mitmach-Web vollzogene Umdeutungen sowie Auf- und Abwertungen einzelner Werte und Tugenden. Bestes Beispiel: Transparenz. Die Anforderungen an die Transparenz von Marken sind durch Social Media grundsätzlich merklich gestiegen. Marken können sich diesem Zwang jedoch nicht so einfach unterwerfen. Ein Teil der Kraft und der Verheißung einzelner Marken liegt in ihrer Starrheit, in einem unveränderlichen Bekenntnis, in einer vielleicht trotzenden Beharrlichkeit. Damit geht auch ein präzise zu definierendes Maß an Verschlossenheit einher. Ein plumpes und jähes „in den Wind drehen“ können wohl definierte Markenwerte und -welten nicht einfach vollführen. Transparenz stellt also eine hoch komplexe Herausforderung für die Markenführung 2.0 dar.</p>
<p>Ganz gleich, ob man die Formel „Märkte werden Gespräche“ oder „Marken werden Gespräche“ aufgreifen mag, die beide durch das Social Web ins Leben gerufen wurden; mit dieser Sichtweise ist viel mehr verbunden, als nur die Notwendigkeit zur Dialogkompetenz einer Marke. Der Marke geht ein Teil ihrer Signalwirkung, ihrer Fähigkeit zum Stiften von Orientierung verloren (vgl. <a href="http://www.slideshare.net/SFStrategy/scholz-friends-topic-tracker-presentation?src=related_normal&amp;rel=299902" target="_blank">Scholz &amp; Friends Topic Tracker: Digital Pearl Fishing</a>). Was bedeutet es im Jahre 2010, dass „Electrolux“ in mir diese oder jene Markenvorstellung hervorruft? Die Antwort lautet zwar keinesfalls „nichts“, aber wie auch immer das Ergebnis ausfallen mag, Online-Forum X wird maßgeblichen Einfluss auf meine Kaufentscheidung haben – spätestens dann, wenn Forum Y das in X gelernte nochmals rückbestätigt. Denn, ganz ohne kurz mal zu googlen gehen wir doch Technik längst nicht mehr einkaufen, oder? Man will sich doch schließlich hinterher keine Vorwürfe machen&#8230;<br />
User-Generated-Content entwertet somit teilweise die Funktion jenes zentralen Basiswerts, den eine starke Marke im Prozess ihrer Durchsetzung sukzessive aufgebaut hat: Vertrauen. Je mehr Informationen ich habe, desto weniger Vertrauen ist erforderlich. Zeitgemäße Markenführung muss hierauf reagieren.</p>
<p>Die eingangs beschriebene Transparenz könnte ein Weg aus diesem Dilemma sein: Eine Marke, die mehr Transparenz schafft, als man es ihr zugetraut hat, kann große Erfolge realisieren. Das Ergebnis der laut BVM derzeit besten Marktforschungsstudie (Glückwunsch an L’TUR und Vocatus) deutet ebenfalls in diese Richtung. Zitat: <em>„So wurde aus der paradoxen Idee, potenziellen Kunden auch Konkurrenzpreise zu nennen, mittels fundierter Forschung eine Preisinnovation mit durchschlagendem Erfolg.“</em></p>
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<h1 class="h-slideshow-title">Scholz &amp; Friends Topic Tracker: Digital Pearl Fishing</h1>
</div>
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		<title>Brauchen wir in Zeiten von Social Media noch Forschung?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/05/14/brauchen-wir-in-zeiten-von-social-media-noch-forschung/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 09:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[An verschiedenen Stellen im Netz lese ich immer wieder, dass „Webmonitoring“ die klassische Marktforschung ersetzt und daher von enormer Relevanz ist. Gemeint ist dann meist sowohl quantitative als auch qualitative Marktforschung, da man einerseits die geäußerten Meinungen im Web zählen, andererseits interpretierend auswerten kann.
Ich frage mich dann, in wie weit das richtig ist und würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An verschiedenen Stellen im Netz lese ich immer wieder, dass „Webmonitoring“ die klassische Marktforschung ersetzt und daher von enormer Relevanz ist. Gemeint ist dann meist sowohl quantitative als auch qualitative Marktforschung, da man einerseits die geäußerten Meinungen im Web zählen, andererseits interpretierend auswerten kann.</p>
<p>Ich frage mich dann, in wie weit das richtig ist und würde mich über eine Diskussion zu diesem Thema in diesem Blog sehr freuen.<span id="more-549"></span></p>
<p>Mich erinnern Äußerungen dieser Art an die Geschichten, die mein erster Forschungschef mir immer wieder erzählte. Als er in den 70er Jahren mit dem Thema „Systematische Hörer- und Zuschauerforschung“ begann, da wurde ihm oft entgegengehalten, dass eine solche Anstrengung vollkommen unnötig sei. Schließlich habe man zu jeder Sendung die Hörer- und Zuschauerpost und damit genug Feedback und Bewertungen. Die Aufgabe der Forscher der ersten Stunde lag in erster Linie darin, den Unterschied zwischen Hörer-/Zuschauerpost und einer repräsentativen bzw. methodisch sauber aufgesetzten qualitativen Meinungsumfrage zu erläutern.</p>
<p>Im Kern mussten die Redakteure lernen: Nur ein ganz kleiner Prozentsatz ihrer Nutzerschaft reagiert spontan auf die gesendeten Inhalte. Und zwar immer nur die, die eine besondere Motivation – oft hervorgerufen durch ein psychologisches Ungleichgewicht – verspüren. Dieser kleine Teil kann immens mächtig wirken, z.B. wenn zu einer Sendung 15.000 Briefe eingehen. Dennoch ist er für die Gesamtgruppe Publikum meist wenig repräsentativ.</p>
<p>Dies ließ sich auch in einer Reihe von Studien belegen: Im Ergebnis repräsentativer Umfragen zeigen sich meist Akzeptanzbarrieren und Treiber für die Akzeptanz in völlig anderer Verteilung als die Hörer- und Zuschauerpost vermuten ließ. Auch in qualitativen Studien waren Fernseh- und Radiomacher oft überrascht: „Otto-Normal-Nutzer“ waren weitaus gelassener in der Bewertung des Programms und zeigten in keiner Weise die enorme Bindung, die aus den direkten Anfragen beim Sender spricht. Damit konnte der Sinn und Nutzen von Forschungsprojekten in den Medien sehr gut untermauert und etabliert werden&#8230;</p>
<p>&#8230;bis heute. Denn jetzt flammt diese Diskussion erneut auf. Diesmal mit Bezug auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook &amp; Co. Wieder heißt es, man brauche keine Forschung, da sich hier der Nutzerwille und die Nutzermeinung in Echtzeit manifestiert. Man muss beobachten und lesen &#8230; Fertig!</p>
<p>Wen wundert es, wenn ich da in der Argumentationskiste aus den 70ern krame und in braun-orange dagegen halte: Glaube ich nicht! Auch im Netz, genau wie überall, schweigt die große Mehrheit. Auch hier äußern sich nur Teile, die nennenswert, sehr bedeutsam und ernst zu nehmen sind – aber nicht repräsentativ. Ein Beispiel: Der aus Sicht der Follower-Zahlen erfolgsreichste Twitter-Account im Bereich deutscher Fernsehsender ist ProSieben. Hier tummeln sich ca. 40.000 Fans des Senders. Dennoch ist dies nicht viel, wenn man sich die Reichweiten in Millionenhöhe ansieht. Es ist nur ein kleiner Teil des Publikums und zwar ein sehr besonderer. Aus diesem aktiven Fanpool auf die Meinung der Gesamtzuschauerschaft schließen zu wollen, wäre fatal.</p>
<p>Es gilt also auch heute noch: Möchte man repräsentative bzw. valide Ergebnisse zu Sendungen, Formaten, zum Image oder ähnlichem haben, dann sollte man nicht bloß moderne Zuschauerpost auf Facebook auswerten, sondern nach wie vor forschen. Und zwar methodisch fundiert.</p>
<p>Ist Webmonitoring damit überflüssig? Sicher nicht! Es macht Sinn, diese Quelle in die Analyse von Marktforschungsergebnissen mit einzubeziehen, aber sicher nicht immer und in jedem Fall. Webmonitoring ist in erster Linie die Aufgabe der Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen. Sie sollten jederzeit wissen, was vorgeht und vor allen Dingen auch reagieren. Denn mit Analyse post hoc ist es nicht getan, wenn im Web der Unmut zu bestimmten Themen laut wird.</p>
<p>Habe ich damit nachhaltig bewiesen, dass sich nichts ändert und wir uns alle wieder „hinlegen“ können? Das mag man so deuten, das meine ich aber so nicht! Es ändern sich Welten. Zum einen wird Forschung – wenn wir mal ehrlich sind – mehr und mehr unrepräsentativ, weil die Teilnahmebereitschaft an Studien immer weiter sinkt. Zum anderen ist die aktive Social-Media-Gemeinde in keiner Weise mit „Leserbriefschreibern“ zu vergleichen. Sie ist a) größer, b) relevanter und hat c) viel mehr Durchschlagskraft. Während der Dialog des Zuschauers mit dem Redakteur an Hotlines oder in Briefen meist „privat“ blieb, ist der Austausch mit den Machern via Facebook und Twitter öffentlich: Die schweigende Masse kann ihn jederzeit lesen und wird dadurch beeinflusst. Das ist ein gravierender Unterschied.</p>
<p>Wir glauben daher, dass Forschung künftig viel stärker als heute zielgruppenfokussiert werden muss. Sie muss sich von dem Irrglauben lösen, das breite „repräsentative“ Publikum sei für jede Sendung und jedes Angebot die richtige Messgröße für Erfolg. Die Zielgruppen jedes Medienformats sollten bei Forschungsfragen plattformbezogen definiert und untersucht werden. Und zwar methodisch kompatibel zum jeweiligen Verbreitungsweg. M.a.W.: Man muss die Hörer, Zuschauer und Leser jeweils da abholen, wo sie gerade sind und sie entweder per Telefon, Onlinebefragung in Blogs oder privat zu Hause befragen. Nur so erhält man fundierte Ergebnisse, die die aktuelle Mediennutzung spiegeln.</p>
<p>Allerdings sollte man sich als Forscher auch hüten, jetzt ins Gegenteil zu verfallen und jede Studie multimedial überbordend breit aufzustellen und einen umfassenden Methodenmix für jede Fragestellung zu konzipieren. Wir haben daher Social Web basierte Tools und Produkte entwickelt, die kostengünstig und schnell Erkenntnisse liefern.</p>
<p>Denn eines ist klar: Forschung kann nur überleben, wenn sie durch die neue Methodenvielfalt weder langsamer wird als heute, noch teurer. Die Bereitschaft für „payed content“ sinkt auch in der Marktforschung, wo man doch mit einem Blick auf Facebook kostenfreie Erkenntnis zu erhalten glaubt.</p>
<p><strong>&#8230;die Diskussion kann beginnen <img src='http://www.result-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Warum Kundenzufriedenheit messen? Weiß man nicht sowieso, wo der Schuh drückt?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/03/17/warum-kundenzufriedenheit-messen-weis-man-nicht-sowieso-wo-der-schuh-druckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[result costumer loyality scan]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem hatten wir einen spannenden Kundendialog, bei dem es um Sinn und Zweck von Kundenzufriedenheitsbefragungen ging. Der Kunde musste seinen Budgetgebern vermitteln, warum eine solche Studie Sinn macht und Geld wert ist.
Die ausführliche und intensive Diskussion zum Thema war sehr ernüchternd, da man als Forscher im täglichen Tun nicht immer reflektiert, welche konkreten Erwartungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hatten wir einen spannenden Kundendialog, bei dem es um Sinn und Zweck von Kundenzufriedenheitsbefragungen ging. Der Kunde musste seinen Budgetgebern vermitteln, warum eine solche Studie Sinn macht und Geld wert ist.<span id="more-432"></span></p>
<p>Die ausführliche und intensive Diskussion zum Thema war sehr ernüchternd, da man als Forscher im täglichen Tun nicht immer reflektiert, welche konkreten Erwartungen der Adressatenkreis einer Studie hat. So sind wir manchmal sehr begeistert, wenn wir Folie 80 einer Präsentation bauen und dort noch ein winziges – in unseren Augen äußerst spannendes – Detailergebnis gefunden haben.</p>
<p>Für die Riege der budgetgebeutelten Entscheider ist die Sicht auf Forschungsergebnisse oftmals deutlich grobkörniger: Was bringt mir das? Verdiene ich damit Geld? Und weiß ich das nicht sowieso schon?</p>
<p>Und ich glaube, in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage müssen sich Forschungsinstitute diese Fragen, die man gerne als „zu kurz gegriffen“ abtun würde, durchaus gefallen lassen. Also machen wir uns daran, die Fragen zu beantworten&#8230;</p>
<p><strong>Was bringt mir das?</strong><br />
1.	Die Zufriedenheit der Kunden ist immer auch ein Sensor für meine Chancen am Markt. Wenn ich keine zufriedenen Kunden habe, dann habe ich auch keine Multiplikatoren und kann davon ausgehen, dass  mein Empfehlungsmarketing (in Zeiten von Web 2.0 immer bedeutsamer) nicht mehr funktioniert.<br />
2.	Werbung, Marketing und Vertrieb „kämpfen“ jeden Tag gegen Unzufriedenheiten an, werden aber von hoher Zufriedenheit gepusht.<br />
3.	Es macht daher Sinn, die Gesamtzufriedenheit zu kennen und zwar quantitativ sauber gemessen und vor allem in ihrer Entwicklung über die Zeit dargestellt.</p>
<p><strong>Verdiene ich damit Geld?</strong><br />
4.	Also erst einmal kostet eine Studie Geld. Und je mehr man erfahren möchte, desto teurer ist es. Leider. Aber dennoch führt die Mehrheit der großen Unternehmen Studien durch. Warum? Weil eine gute Studie, das, was sie kostet, locker wieder einspielt. Denn Erkenntnis führt zu Maßnahmen und Maßnahmen zu Gewinn – wenn sie beherzt und zielgenau durchgeführt werden.<br />
5.	Wird der Vertrieb durch unzufriedene Kunden „gehemmt“, kann er weder bei diesen Kunden selbst, noch bei neuen Potenzialen Umsatz generieren. Umsatz und Zufriedenheit hängen untrennbar zusammen, zumindest immer dann, wenn der Markt für den Kunden Alternativen bietet.<br />
6.	Und der größte Gewinn ist es, Kunden glaubhaft machen zu können, dass seine Schwierigkeiten ernst genommen und im besten Fall auch gelöst werden. Denn niemand ist begeisterter von einem Unternehmen als ein Kunde in Schwierigkeiten, dem geholfen werden konnte.</p>
<p><strong>Weiß ich das nicht sowieso schon?</strong><br />
7.	Es wäre geradezu fatal, wenn die Forschung Unzufriedenheiten und Begeisterungsfaktoren aufdecken würde, von denen das Unternehmen noch nie gehört hat. Andererseits ist es ebenfalls überflüssig, auf vielen bunten Charts nur das aufzudecken, was alle schon wissen.<br />
8.	Der Job einer guten Studie ist es, die Kernfaktoren für Zufriedenheit zu identifizieren, sie zu gewichten, ihre Ursachen zu ergründen und aus den Ergebnissen praxisnahe Empfehlungen abzuleiten. Ahnungen zu Wissen machen und diese um echte Erkenntnisse anzureichern – das kann man von uns verlangen!</p>
<p><strong>Anmerkung: </strong>Die Standardmethode zur Messung von KuZuFri bei result heißt &#8220;<a href="http://www.result.de/leistungen/result-cls/" target="_blank">comstumer loyality scan</a>&#8220;. Sie umfasst einen Zufriedenheitsindex, eine Prozessanalyse und die qualitative Erhebung von „Begeisterungsfaktoren“.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 und Markenstrategie</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/02/14/web-2-0-und-markenstrategie/</link>
		<comments>http://www.result-blog.de/2010/02/14/web-2-0-und-markenstrategie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 12:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[markenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[marktforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit wird viel über Marke und Web 2.0 gesprochen. Dabei liegt der Fokus der Unternehmen vor allem darauf, entweder im Rahmen ihrer Kampagnen im Web 2.0 mitzumachen oder die User in ihren sozialen Netzen zu &#8220;beobachten&#8221;.
Doch man könnte auch ganz ketzerisch einmal fragen: Ist das eigentlich erlaubt? Darf man in die oftmals zumindest halbprivate Sphäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit wird viel über Marke und Web 2.0 gesprochen. Dabei liegt der Fokus der Unternehmen vor allem darauf, entweder im Rahmen ihrer Kampagnen im Web 2.0 mitzumachen oder die User in ihren sozialen Netzen zu &#8220;beobachten&#8221;.</p>
<p>Doch man könnte auch ganz ketzerisch einmal fragen: Ist das eigentlich erlaubt? Darf man in die oftmals zumindest halbprivate Sphäre von Usern als Unternehmen einfach eindringen? Darf man dort lauschen? Und übersieht man dabei nicht etwas Wesentliches?<span id="more-261"></span></p>
<p>Wir empfehlen unseren Kunden einen etwas anderen, spezifischeren Ansatz zum Thema Web 2.0. An erster Stelle steht dabei die Einsicht, dass Web 2.0 eine technische Plattform ist, auf die sich etwas überträgt, was es immer schon gab: Kundenaustausch und Empfehlungsmarketing. Hat man dies erkannt, ergibt sich ein Hinweis für das strategische Marketing.</p>
<p><strong>Zunächst stellen sich folgende Fragen:</strong></p>
<ul>
<li>Wie ist die traditionelle Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen?</li>
<li>Wie war die bisherige Kundenansprache? Wie war das bisherige Marketing?</li>
<li>Wieviel Nähe hatte man zum Kunden, wie ging man mit Beschwerden um?</li>
</ul>
<p>Hat man diese Fragen erst einmal ehrlich beantwortet, ist es nicht mehr allzu schwer, die bisherigen Prozesse und Massnahmen authentisch ins Web 2.0 zu verlängern. Isoliert sollte man das Thema nicht angehen.</p>
<p>Was aber, wenn man die bisherige Strategie ändern und die Nähe zum Kunden erstmalig schaffen will? Dann tut man gut daran, damit nicht im sensibel-halbprivaten Web 2.0 zu starten. Man sollte vielmehr einen spürbaren Wandel zunächst auf den traditionellen Kanälen wie Werbung, Callcenter etc. vollziehen und dort glaubwürdig dem Kunden die Tür öffnen, bevor man &#8211; um im Bild zu bleiben &#8211; dessen Wohnzimmertür mit der Brechstange aufbricht.</p>
<p>Die Aufgabe der Forschung in diesem Zusammenhang ist es dann nicht mehr nur, den User zu &#8220;belauschen&#8221;. Vielmehr geht es darum, für die &#8220;Web-2.0-affinen&#8221; Zielgruppen der Unternehmen die relevanten Insights in Sachen Kundenbeziehung und Marke zu ermitteln und diese gegen die Kommunikationskonzepte der Kunden zu stellen.</p>
<p>Es ist in unseren Augen wesentlicher, die Psychomotorik der User zu verstehen als nur deren Äußerungen zu zählen und auszuwerten. Denn eins weiß die Markenforschung seit langem: Bloße Kundenmeinung hilft nicht weiter &#8211; auch nicht im Web 2.0!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Web 2.0 um jeden Preis?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/02/03/web-20-um-jeden-preis/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Mulitmedia]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Erstaunen habe ich heute das neue GEZ-Portal besucht.
www.gez-meine-meinung.de 
Es scheint der Versuch zu sein, sich als GEZ in die Web-2.0-Welt einzuklinken und hier positiv am Image zu arbeiten. Aus unserer Sicht ist dieser Versuch in der gemachten Form wenig erfolgversprechend.
Die GEZ hat im Gegensatz zu anderen Unternehmen und Institutionen die Schwierigkeit, dass sie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Erstaunen habe ich heute das neue GEZ-Portal besucht.</p>
<p><a href="http://www.gez-meine-meinung.de " target="_blank">www.gez-meine-meinung.de </a></p>
<p>Es scheint der Versuch zu sein, sich als GEZ in die Web-2.0-Welt einzuklinken und hier positiv am Image zu arbeiten. Aus unserer Sicht ist dieser Versuch in der gemachten Form wenig erfolgversprechend.</p>
<p>Die GEZ hat im Gegensatz zu anderen Unternehmen und Institutionen die Schwierigkeit, dass sie von einem extrem negativen Image belastet ist. Gerade jüngere Leute haben wenig Verständnis für die Gebührenpflicht, von Privatsendern und andern Medienhäusern wird gerne negativ über die GEZ berichtet. Wenn die GEZ nun, wie auf dem oben genannten Portal getan, eine Plattform zur Auseinandersetzung mit den Usern bereitstellt, ist das in meinen Augen zwar gut gemeint, aber keinesfalls gut.</p>
<p>Man sieht jetzt schon, was passiert: Sämtliche (unqualifizierte) und teilweise weit unter der Gürtellinie angesiedelte Kritik häuft sich auf der Plattform. Die vielen Moderatoren sind vollauf damit beschäftigt, zu redigieren und zu löschen (in den Augen der User bedeutet dies natürlich Zensur). Positive und sachliche Diskussionen wirken gestellt und nicht authentisch, man vermutet dahinter GEZ-Mitarbeiter&#8230;</p>
<p>Alles dies trägt in meinen Augen nicht zur Imageverbesserung bei!</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es eine Rubrik von Mitarbeiterblogs, die zwar ebenfalls nett gemeint, aber für den Leser nicht wirklich bereichernd sind. Sie erzählen mit hoher Motivation über die positiven Seiten und Schwierigkeiten eines Berufsalltags bei der GEZ – sicher kein Thema, das sich als Straßenfeger eignet. Vor allem, wenn Personen bloggen, die mit diesem Medium wenig Erfahrung haben.</p>
<p>Wenn ich all das so beobachte, frage ich mich, ob „dabei sein um jeden Preis“ wirklich eine gute Strategie auf dem heiklen Web-2.0-Parkett darstellt. Wir raten unseren Kunden jedenfalls nach wie vor zur Vorsicht – und liegen damit – glaube ich gar nicht mal verkehrt&#8230;</p>
<p>Sicherlich braucht die GEZ eine WEB-2.0-Strategie. Aber die muss differenzierter und feinsinniger gestaltet werden, wenn sie zum Erfolg führen soll.</p>
<p><span id="more-232"></span><!--more--><br />
<object width="475" height="289" data="http://www.youtube.com/v/4iHP80EppOc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4iHP80EppOc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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		<title>open door erstmalig im Einsatz</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2009/08/12/open-door-erstmalig-im-einsatz/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[result]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere neue Intranet-Software open door ist seit dem 1. August erstmalig im Einsatz. Das Kölner Dialogcenter 3C DIALOG sowie alle anderen Unternehmen des result-Konzerns nutzen die Software für ihr gesamtes Intranetangebot &#8211; sowohl in der Projekt- als auch in der internen Unternehmenskommunikation.
Mit der Software open door reagiert result auf die gewachsenen Anforderungen in der Mitarbeiter- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere neue Intranet-Software open door ist seit dem 1. August erstmalig im Einsatz. Das Kölner Dialogcenter 3C DIALOG sowie alle anderen Unternehmen des result-Konzerns nutzen die Software für ihr gesamtes Intranetangebot &#8211; sowohl in der Projekt- als auch in der internen Unternehmenskommunikation.</p>
<p>Mit der Software open door reagiert result auf die gewachsenen Anforderungen in der Mitarbeiter- und Kundenkommunikation. Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern ein modernes Informations- und Kommunikationssystem zur Verfügung stellen, um erfolgreich zu bleiben. Die Mitarbeiter werden dadurch besser informiert, können sich an Prozessen und Entwicklungen beteiligen und so wertvolle Beiträge zum Unternehmenserfolg leisten.</p>
<p>open door setzt auf eine intelligente Informationsverteilung über Personalisierung und Web 2.0-Technologie. Kern sind Infobereiche, die sich kategorisieren lassen und kommentiert werden können. Die Infobereiche werden Nutzergruppen zugeordnet, sodass jeder die Information bekommt, die er braucht.</p>
<p><span id="more-155"></span></p>
<p><a title="screen_open_door_gross.jpg" href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/screen_open_door_gross.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/screen_open_door_gross.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-156" title="screen_open_door_klein.jpg" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/screen_open_door_klein.jpg" alt="screen_open_door_klein.jpg" width="300" height="215" /></a></p>
<p>Damit keine Informationen verloren gehen, enthält open door einen Newsfeed, der alle Neuigkeiten aus den Infobereichen automatisch für jeden Mitarbeiter individuell zusammenfasst. Zusätzlich gibt es Widgets (kleine Fenster), die alle in open door abgelegten Informationen übersichtlich darstellen können. Die Fenster kann jeder Mitarbeiter selbst erstellen, verschieben und konfigurieren.</p>
<p>Neben der individuellen Zusammenstellung von Informationen ist eine der Hauptfunktionen von open door die dezentrale Eingabe von Infos. Durch die dynamische Infobereich-Struktur kann jedes Team oder jedes Projekt und jeder Funktionsbereich &#8211; bis hin zum einzelnen &#8211; Mitarbeiter eigene Informationsseiten erstellen. In herkömmlichen Systemen geschieht dies redaktionell  durch die Unternehmenskommunikation. Das Erstellen von Infos ist genauso leicht, wie das Schreiben einer E-Mail. Durch eine  ausgearbeitete und intelligente Benutzerführung ist kein Schulungsaufwand notwendig. Nach eine kurzen Einführung kann jeder Mitarbeiter die Software nutzen.</p>
<p>3C DIALOG verfolgt mit open door sein Ziel, unter dem Schlagwort &#8220;Dialog 2.0&#8243; neue Wege in der Kundenkommunikation zu gehen und viele verschiedene Kontaktwege zu ermöglichen.</p>
<p>Neben den Infobereichen und Widgets verfügt open door über ein Weblog- und Podcast-System, Wikis, ein Mitarbeiterportal und eine Feedtechnologie. Durch die offenen Schnittstellen kann open door auf alle möglichen, individuellen Anforderungen unserer Kunden konfiguriert werden. Weitere Standardmodule sind für open door 2.0 geplant, wie etwa Profile, Gruppen, File-, Link- und Bild-Sharing-Features.</p>
<p>Derzeit entwickelt result open door für weitere renommierte Kunden aus der deutschen Wirtschaft.</p>
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		<title>Neues Design für unser Schwesterunternehmen value people</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2009/02/13/neues-design-fur-unser-schwesterunternehmen-value-people/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 10:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[result]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Blog ist in der letzten Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Grund sind eine Vielzahl von Projekten, die in den letzten Monaten realisiert wurden und werden. Nicht dass man keine Zeit zum Bloggen hätte, das geht ja schnell, aber zumindest mir geht es so, dass ich in solchen Phasen weniger Infos zu Themen aus unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Blog ist in der letzten Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Grund sind eine Vielzahl von Projekten, die in den letzten Monaten realisiert wurden und werden. Nicht dass man keine Zeit zum Bloggen hätte, das geht ja schnell, aber zumindest mir geht es so, dass ich in solchen Phasen weniger Infos zu Themen aus unserem Unternehmensumfeld aufnehme und somit auch die Ideen für neue Blogposts schwinden.</p>
<p>Heute ist eines dieser Projekte, das neue Design unseres Schwesterunternehmen value people, gelauncht worden. Und nun habe ich auch wieder mehr Zeit und Themen zum Bloggen!</p>
<p>value people ist ein Personaldienstleister, der sich auf kaufmännische Berufe vor allem in der Callcenterbranche spezialisiert hat. value people vermittelt vor allem gut ausgebildete Mitarbeiter für anspruchsvolle Kundendialog-Projekte.</p>
<p><img src="http://www.value-people.de/wp-content/uploads/2009/01/vp_logo_final_rgb_welle_72d.jpg" width="300" height="93" /><br />
<span id="more-149"></span><br />
Während die Entwicklung des neuen Corporate Designs fast acht Monate gedauert hat, benötigten wir für die Umsetzung der Kommunikationsmittel (Website, Printprodukte, Geschäftsaustattung) nur zwei Monate. Viele Anspruchsgruppen wurden in die Entscheidungen mit einbezogen und nach ihrer Meinung befragt, die Mitarbeiter von value people in diesem Fall, die Personalabteilung (schließlich handelt es sich um einen Personaldienstleister), Mitarbeiter der anderen Schwesterfirmen, selbst Kunden und Lieferanten.</p>
<p>Einen Eindruck über den Aufwand, der in einem solchen Projekt dahinter steht, zeigen allein die vielen diskutierten Logomotive:</p>
<p><img src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2009/02/logosammlung.jpg" alt="logosammlung.jpg" /></p>
<p>Herausgekommen ist dabei aber ein &#8211; wie wir alle finden &#8211; sehr schönes modernes und zukunftsweisendes Design, das der Kommunikationsdesigner <a href="http://www.empp.de/" target="_blank">Max Pfisterer</a> für uns entwickelt hat.</p>
<p>Das Projekt hat auch sehr schön gezeigt, wie wichtig ein gut durchdachtes Corporate Design als Basis für ein solches Projekt ist. So langwierig die Entwicklung auch war, nach der Corporate-Design-Entscheidung gingen alle Arbeiten schnell und zügig über die Bühne. Über Webdesign, Flyer etc. waren sich immer schnell alle einig &#8211; denn schließlich hatten ja vorher alle dem Corporate Design zugestimmt.</p>
<p>Die neue Website ist online unter <a href="http://www.value-people.de/" target="_blank">www.value-people.de</a>. Programmiert wurde sie von Max Pfisterer in Wordpress. Als nächsten Schritt planen wir die Implementierung einer Mitarbeiter-Community.</p>
<p>Über Feedback freuen wir uns.</p>
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		<title>Neues von der Medienkonvergenz</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 10:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Trump</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam kommt Bewegung in die Welt der bewegten Bilder im Internet. Das schon allein sprachlich bemerkenswerte Beispiel Verband-Deutscher-Zeitschriftenverleger-TV illustriert begrifflich die gar nicht mehr so neuen Möglichkeiten des Web: Fernsehartige Inhalte werden zunehmend mit den Angeboten klassischer TV-Sender konkurrieren.
Aus wirtschaftlicher Perspektive bedeutet dies, dass neue Wettbewerber um die Aufmerksamkeit werberelevanter Zielgruppen konkurrieren werden, zunehmend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam kommt Bewegung in die Welt der bewegten Bilder im Internet. Das schon allein sprachlich bemerkenswerte Beispiel <a href="http://www.vdz.de/vdztvnew.html?&amp;no_cache=1" target="_blank">Verband-Deutscher-Zeitschriftenverleger-TV</a> illustriert begrifflich die gar nicht mehr so neuen Möglichkeiten des Web: Fernsehartige Inhalte werden zunehmend mit den Angeboten klassischer TV-Sender konkurrieren.</p>
<p>Aus wirtschaftlicher Perspektive bedeutet dies, dass neue Wettbewerber um die Aufmerksamkeit werberelevanter Zielgruppen konkurrieren werden, zunehmend auch bisher <a href="http://www.bmw.de/de/de/index_narrowband.html?content=http://www.bmw.de/de/de/insights/news/current/bmw_tv.html&amp;gclid=CPaz2pW5m5ICFQtZMAodp0Bw6g" target="_blank">eher medienferne Unternehmen</a> mit „Branded Content“, <a href="http://www.spiegel.de/video/" target="_blank">Anbieter aus dem klassischen Printbereich</a>, <a href="http://www.myspass.de/myspass/portal/macros/index.html" target="_blank">TV-Produktionsfirmen</a> und <a href="http://www.videoload.de/" target="_blank">Internetprovider</a>.</p>
<p>Ein Grund mehr, den Fernseher auch mal ausgeschaltet zu lassen bietet jetzt die Produktionsfirma Brainpool unter dem eher launigen Titel <a href="http://www.myspass.de" target="_blank">myspass.de</a>. Hier wartet nicht nur das sehnsüchtig erwartete Killer-Feature, bis zu fünf User-Generated-Bewertungs-Strernchen anklicken zu können, sondern auch die Möglichkeit die famosen Christian-Ulmen-Shows <a href="http://www.myspass.de/myspass/portal/macros/shows/mein_neuer_freund/staffel1/index.html?id=668" target="_blank">Mein neuer Freund</a> und, frisch <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=45" target="_blank">mit dem Grimmepreis ausgezeichnet</a>, <a href="http://www.myspass.de/myspass/portal/macros/shows/dr_psycho/staffel1/index.html?id=998" target="_blank">Dr. Psycho</a> zu gucken &#8211; wann und wo man will.</p>
<p>Wenn das Angebot jetzt auch funktionieren würde, wäre das natürlich noch besser.</p>
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		<title>Die Angst der Marken vor dem „Prosumer“</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 11:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe neulich an einem Kongress mit dem Thema „User Generated Content und die Strategien der Medienunternehmen“ teilgenommen. Es ging um den produzierenden Consumer (Prosumer) und wie man ihn ökonomisch nutzen kann. Es war erstaunlich, welche Skepsis und Zurückhaltung große Unternehmen diesem Thema entgegenbringen. Und was ist der Grund? Die Häuser mit den großen Marken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe neulich an einem Kongress mit dem Thema „User Generated Content und die Strategien der Medienunternehmen“ teilgenommen. Es ging um den produzierenden Consumer (Prosumer) und wie man ihn ökonomisch nutzen kann. Es war erstaunlich, welche Skepsis und Zurückhaltung große Unternehmen diesem Thema entgegenbringen. Und was ist der Grund? Die Häuser mit den großen Marken (Sender, Automobilkonzerne, Mobilfunknetze usw.) haben Angst vor den negativen Overspills aus den nicht professionellen Inhalten (vgl. auch aktuelle Planung &amp; Analyse). Ihre Marken geraten in die Nähe von Bloggern u.ä., die in punkto Meinung und hinsichtlich der Fähigkeit, Meinung zu artikulieren, offenbar zu häufig nicht den Standards entsprechen, denen sich diese Marken verpflichtet fühlen.</p>
<p>Als ich das hörte, war ich verwundert. Danach war ich über meine Verwunderung verwundert. Mittlerweile bin ich ein Stück weiter: Ist es nicht so, dass auch profilierte Premiumbrands sich ihre Käufer nur sehr begrenzt selbst aussuchen können? Klar, man fokussiert sich auf Zielgruppen, adressiert sie und richtet das Marketing auf deren Needs aus. Dennoch: Da trägt jemand Produkt X und eigentlich passt er oder sie im übertragenen oder im Wortsinne in X nicht hinein. Produkt X gerät in ein Umfeld, in das es eigentlich nicht gehört. Und jetzt? Nach meiner Meinung hat X die Aufgabe sich gerade dann zu beweisen. X muss eine Markenpersönlichkeit besitzen, die auch in negativen Kontexten echte Strahlkraft besitzt. Eine Marke, die nur funktioniert, wenn sie stets sauber inszeniert ist, erscheint mir nicht genügend gefestigt. Mein Appell: Wer den Consumer will, sollte den Prosumer nicht von sich weisen. Ein solide konstruiertes Markenfundament kann ein wenig Gegenwind vertragen. Oder nicht?</p>
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