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	<title>result blog &#187; Fernsehen</title>
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	<description>Blog der result gmbh</description>
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		<title>The Voice of Germany: Social Media meets Castingshow</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 07:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[„Die sozialen Medien helfen dem Fernsehen”, lautete eine der 4 ½ Thesen zur Zukunft des Fernsehens von meinem Kollegen Thilo Trump. Meine ganz persönliche Meinung ist: Thilo liegt mit dieser Einschätzung goldrichtig. Der Eurovision Song Contest, Sportereignisse oder auch der sonntägliche Tatort werden von vielen Zuschauern nicht nur über den Fernseher, sondern zum Beispiel auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die sozialen Medien helfen dem Fernsehen”, lautete eine der <a href="file:///Z:/Public%20Relations/Blogtexte/_result-Blog/Auf%20Halde/The%20Voice%20of%20Germany/zur%20Zukunft%20des%20Fernsehens">4 ½ Thesen zur Zukunft des Fernsehens</a> von meinem Kollegen Thilo Trump. Meine ganz persönliche Meinung ist: Thilo liegt mit dieser Einschätzung goldrichtig. Der Eurovision Song Contest, Sportereignisse oder auch der sonntägliche Tatort werden von vielen Zuschauern nicht nur über den Fernseher, sondern zum Beispiel auch über Twitter verfolgt. Diesen Trend haben auch die Entwickler der <a href="http://www.result-blog.de/2011/10/18/gemeinsam-fernsehen-mit-der-ipad-app-couchfunk/">Couchfunk-App</a> aufgegriffen und „gemeinsam fernsehen“ eine neue Bedeutung gegeben.</p>
<p>Und die Welle schwappt weiter: Am 25. November starteten ProSieben und Sat.1 mit der Castingshow <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/" target="_blank">„The Voice of Germany“</a>, begleitet von einem umfangreichen Social-Media-Angebot.</p>
<p><span id="more-2168"></span></p>
<p><object width="500" height="341"><param name="movie" value="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="FlashVars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/the-voice/trailer-the-voice-of-germany-21159642,view=xml,autoplay=false.bild.xml"/><embed width="500" height="341" src="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" FlashVars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/the-voice/trailer-the-voice-of-germany-21159642,view=xml,autoplay=false.bild.xml"></embed></object></p>
<p>Das Konzept der Sendung wird in <a href="http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/the-voice-of-germany-nena-und-xavier-naidoo-suchen-gesangstalente/">dieser offiziellen Pressemitteilung</a> recht treffend beschrieben:</p>
<blockquote><p>„In “The Voice of Germany” werden echte Künstler, mit einzigartigen gesanglichen Fähigkeiten gesucht – denn hier zählt nichts als die Stimme! In Phase eins, den “Blind Auditions”, können die Talente ausschließlich mit ihrem Gesang glänzen. Bei ihren Auftritten mit Live-Band sitzen vier prominente Coaches mit dem Rücken zur Bühne und bewerten die Teilnehmer nur anhand ihres Gesangs. Erst wenn die Mentoren einen Künstler für ihr Team ausgewählt haben, bekommen sie ihn zu Gesicht.“</p></blockquote>
<p>Nach den ersten beiden Folgen ist für mich klar: Statt peinlicher Selbstdarstellungen à la „Deutschland sucht den Superstar“ oder das „Supertalent“ setzten ProSieben und Sat.1 auf wirkliche Gesangstalente. Wer noch zweifelt, sollte sich die Auftritte von <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/video/clip/239575-vera-luttenberger-fuckin-perfect-1.2973713/">Vera Luttenberger</a>, <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/video/clip/239577-charles-simmons-loves-divine-1.2973718/">Charles Simmons</a> oder <a href="http://www.the-voice-of-germany.de/video/clip/239273-rino-galiano-you-give-me-something-1.2973734/">Rino Galiano</a> einmal anschauen. Es ist wirklich angenehm, dass das Format bisher noch <a href="http://www.fernseher.de/news/darum-ist-the-voice-of-germany-besser-als-das-supertalent-08267/">völlig Freak-frei zu sein scheint</a>. Und selbst wenn sich mal keiner der Coaches bei einer Performance umdreht, so haben die vier statt harter Worte doch noch den ein oder anderen Ratschlag für die Sänger parat.</p>
<p>Und dann ist die Sendung auch noch very social – in dieser Form ist man das von dem deutschen Fernsehangebot einfach nicht gewöhnt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://connect.the-voice-of-germany.de/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2169" title="The Voice of Germany Connect" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/thevoiceofGermany_connect-e1322656849602.jpg" alt="" width="500" height="390" /></a></p>
<p>Über die Social-TV-Applikation <a href="http://connect.the-voice-of-germany.de/">„The Voice of Germany Connect“</a>, die sowohl für Desktop-Rechner, Laptops und Tablets als auch für Smartphones verfügbar ist, können die Fernsehzuschauer den Live-Stream der Show verfolgen, die Twitter-Timeline zum Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23voice">#voice</a> und die Facebook-Updates lesen sowie im Chat mit den anderen Nutzern diskutieren.</p>
<p><a href="http://twitter.com/TheVoiceGermany"><img class="aligncenter size-full wp-image-2170" title="Twitter-Account von &quot;The Voice of Germany&quot;" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Twitter-e1322656972350.jpg" alt="" width="500" height="436" /></a></p>
<p>Auch wenn man kein großer Fan von Nena, Xavier Naidoo, The Boss Hoss oder Ray Garvey ist, so muss man eines dennoch anerkennen: Die Jury beschränkt sich auf das Wesentliche und überzeugt durch Sachverstand.</p>
<p>Der bisherige Eindruck lässt hoffen, dass diese Castingshow einen Sänger beziehungsweise eine Sängerin hervorbringt, die einerseits wirklich Talent hat und sich andererseits nicht als Eintagsfliege im Musikgeschäft entpuppen wird.</p>
<p>„Heute ist der Beginn von etwas ganz Großem“, versprach Moderator Stefan Gödde ganz am Anfang der Sendung. Ich finde, diesem Format sollte man eine Chance geben und versuchen, die bisherigen schlechten Erfahrungen mit Castingshows auszublenden. Ob es das „ganz Große“ wird, bleibt abzuwarten. Der Weg ist sicher der richtige.</p>
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		<item>
		<title>Viereinhalb Thesen zur Zukunft des Fernsehens</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 07:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Trump</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Apple TV]]></category>
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		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[TV]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Prognosen sind für Markt- und Medienforscher immer eine besondere methodische Herausforderung – einerseits führt man die anwendungsbezogene Forschung mit dem Blick in die Zukunft durch, weil man auf Basis der Daten oder Erkenntnisse Entscheidungen für die Zukunft treffen möchte. Andererseits ist die Zukunft unbestimmt. (Und selbst dann, wenn sie theoretisch bestimmt wäre und sich jede Entwicklung in einem Ablauf vorher festgelegter Regeln vollzöge, wäre der analytische Zugang von außen dennoch praktisch unmöglich, wie Heinz von Foersters mit seiner <a href="http://www.hyperkommunikation.ch/lexikon/triviale_maschine.htm" target="_blank">„nicht-trivialen Maschine“</a> anschaulich vor Augen führt.)<span id="more-2151"></span></p>
<p>Was ist also zu tun? Man kann qualitative Veränderungen in Systemen als einen Prozess verstehen, bei dem sich neue <a href="http://emergenz.hpfsc.de/html/node14.html" target="_blank">Ordnungsmuster</a> etablieren, beispielweise Verhaltensweisen oder Verständnismuster. In Umbruchphasen entstehen einige solcher Muster und verschwinden wieder, bis sich manche durchsetzen und die neue Systemdynamik prägen.</p>
<p>Dafür möchte ich gerne einen Blick auf Verhaltensmuster rund um den Fernsehkonsum werfen, denen wir derzeit in qualitativen Studien zum Medienkonsum begegnen und von denen ich mir gut vorstellen kann, dass sie sich als typische Verhaltenweisen beim Fernsehkonsum der Zukunft durchsetzen werden.</p>
<p>In diesem Text möchte ich ein paar dieser Überlegungen beschreiben – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und eher im Sinne einer Hypothesenbildung für zukünftige Studien in diesem Bereich.<br />
</br><br />
<strong>These 1: „Fernsehen“ verschmilzt mit „Videogucken“</strong></p>
<ul></ul>
<p><center><div id="attachment_2152" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><strong><img class="size-full wp-image-2152 " title="Videokassetten" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Videokassetten-e1322227804680.jpg" alt="" width="500" height="298" /></strong><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY debagel | flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Heute verstehen wir unter „Fernsehen“ das &#8230;</p>
<ol>
<li>lineare Ausstrahlen von TV-Sendungen</li>
<li> in einem festen Zeitschema</li>
</ol>
<p>Dieses Verständnis wird nicht mehr das Leitmodell für Fernseh-/Videokonsum in der Zukunft sein. Es wird sich in eine Vielzahl von Möglichkeiten aufsplitten:</p>
<ul>
<li>Bewegtbild schauen</li>
<li>zeitversetztes Sehen</li>
<li>Vor- und Zurückspulen</li>
<li>gezielte Auswahl von Inhalten</li>
<li>Einbettung in andere Kontexte (Websites etc.)</li>
<li>das Weiterverarbeiten und Verändern von Inhalten (Mash-Ups)</li>
</ul>
<p>Was weder bedeuten soll, dass jeder immer „sein eigener Programmdirektor“ sein will, noch, dass synchrones Fernsehen verschwindet.</p>
<p>Aber es wird nicht mehr der Standard-Normalfall sein, lineares Fernsehen zu gucken. Und wenn Fernsehinhalte doch auf diese Weise genutzt werden, dann weil es zur Situation passt – zum Beispiel wenn man sich einfach berieseln lassen möchte oder es einen sozialen Grund gibt, gleichzeitig live mit anderen Nichtanwesenden zu gucken.<br />
</br><br />
<strong>These 2: Die sozialen Medien helfen dem „Fernsehen“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2154" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2154" title="Fernsehen_Twittern" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernsehen_Twittern-e1322228050733.jpg" alt="" width="500" height="281" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY orarewedancer | flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Ein typisches Nutzungsmuster, das uns in Studien immer häufiger begegnet, ist die parallele Nutzung von Social Media zum Fernsehkonsum. Ich glaube, dass sich beides vortrefflich ergänzt, und dies eine Chance für das Fernsehen ist. Produziert mehr interessanten Live-Content, bei dem die Menschen via Social Media gemeinsam dabei sein wollen!</p>
<p>Mein Lieblingsbeispiel dafür ist seit Langem der Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23tatort" target="_blank">#tatort</a> auf Twitter. Für viele Nutzer wird der sonntagabendliche Krimi vor allem dadurch zum Ereignis, weil das Format Futter für eine aufgekratzte, lustige Plauderei mit der Timeline und gemeinsames Mörderraten liefert. Ich selbst hatte 2010 ein in dieser Hinsicht prägendes Erlebnis mit dem Hastag #esc. Plötzlich war meine Timeline voll mit witzigen Kommentaren zu den Auftritten beim European Song Contest. Alle, aber auch wirklich alle, – selbst ehemalige Punkmusiker –, haben plötzlich nur noch davon geredet. Ich habe mich in meinem Leben auch noch nie für diese Musik interessiert, daraufhin aber trotzdem den Fernseher eingeschaltet, fühlte mich bestens unterhalten, habe mit den anderen Zuschauern und mit Lena mitgefiebert und viel Unsinn über diese absurde Show geschrieben. Fernsehen war ja angeblich schon immer gemeinsames Lagerfeuer, und was liegt da näher, als basierend auf diesem Bedürfnis und Cory Doctorow folgend („Not Content ist king. Conversation ist king. Content is just something to talk about.“), Fernsehen mit Social Media zu verknüpfen.<br />
</br><br />
<strong>These 3: Faulheit siegt!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2155" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/faultier-e1322228171619.jpg"><img class="size-full wp-image-2155 " title="faultier" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/faultier-e1322228171619.jpg" alt="" width="300" height="448" /></a></strong><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY  der_dennis flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Der großartige Peter Glaser sagt: „Faulheit siegt!“. Was er damit meint, ist, dass im Web gerade solche Angebote absurd erfolgreich sind, die maximal einfach und „super convenient“ sind. Google mit seiner „Instant-Suche“, Amazon mit seinem unerschöpflichen Angebot und „One-Klick“ sind da gute Beispiele. RSS ist als einfache und praktische Technik, die für viele einen Tick zu abstrakt und umständlich zu sein scheint, vielleicht ein Gegenbeispiel. Auch das klassische Fernsehen ist ein gutes Beispiel für eine solche bequeme Angebotsreduktion. Kein lästiges „Hochfahren“ oder Anmelden, einfach einschalten (oder eingeschaltet lassen), und man kann und soll nicht anderes tun, als per Fernbedienung einen Sender zu wählen.</p>
<p>Wer also, wie in den ersten zwei Thesen beschrieben, in der zukünftigen Medienwelt erfolgreich Fernsehen, Social Media, On-Demand-Internetinhalte, Lean-back- und Lean-Foreward-Nutzung verbinden will, kann nur dann sehr erfolgreich werden, wenn die Nutzung extrem einfach sein wird.<br />
</br><br />
<strong>These 4: Fernsehen der Zukunft ist in ein mediales Ökosystem eingebettet</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2157" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2157" title="flatscreen" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/flatscreen-e1322228314106.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY Paul Robertson flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Bei diesen Entwicklungen rund um das Fernsehen der Zukunft werden sich bereits bestehende Systeme miteinander verbinden und interagieren.</p>
<p>Um das TV-Set als zentrales Element gruppieren sich die verschiedenen Arten von Endgeräten: Große Screens und vor allem ein großer Bildschirm im Wohn- oder Schlafzimmer werden wie bislang das Zentrum bleiben, ergänzend nehmen Parallel-Nutzungsmuster, zum Beispiel auf Handhelds unterschiedlicher Art und Größe wie Smartphones oder Tablet-PCs, in neuen Nutzungssituationen eine erkennbare Rolle ein.</p>
<p>Um das lineare Programm herum gruppieren sich andere Nutzungsmuster wie zeitversetztes Sehen, Spulen, On-Demand.</p>
<p>Um die Inhalte herum gruppiert sich ein digitales, soziales System aus Parallelkommunikation (Kommentare, Hinweise, Links etc.) der Macher und Nutzer.</p>
<p>Das alles ist ja heute schon da, bloß hat es noch niemand zu einer gut geölten und als Einheit wahrnehmbaren Ganzheit zusammengefügt. Was mich zur letzten These, der Bonusthese, bringt.<br />
</br><br />
<strong>4a Bonusthese: AppleTelevision wird der Gamechanger!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><center><div id="attachment_2158" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><strong><img class="size-full wp-image-2158" title="appletv" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/appletv-e1322228565390.jpg" alt="" width="300" height="449" /></strong><p class="wp-caption-text">(Bildquelle: CC-BY niallkennedy flickr.com)</p></div></center></p>
<p>Für die in These 4 beschriebenen, geschmeidigen Verkopplungen braucht es die entsprechende Hardware, grundlegendes Verständnis des digitalen Wandels und mutigen Gestaltungswillen.</p>
<p>Ich finde es naheliegend, dass ein aufregend gut designtes und auf radikale Art einfaches TV-Gerät in Verbindung mit einer glatten und reibungslosen Integration von Content und Kommunikation den Fernsehmarkt revolutionieren wird – so etwas Ähnliches wie T-Entertain, aber mit mehr „Sofort-haben-will-Appeal“. Und da behaupte ich jetzt einfach einmal, dass es die Firma Apple sein wird, die diesen Markt umkrempeln wird.</p>
<p>Apple hat im letzten Jahrzehnt mehrfach gezeigt, wie man mit der Kombination aus neuartiger Hardware und einem Content-Öko-System ganze Märkte revolutionieren kann – die Musikindustrie mit dem iPod und die Telekommunikationswelt mit dem iPhone. Ich glaube, die Zeit für ein bahnbrechendes iTelevision ist reif.</p>
<p>Wer möchte dagegen wetten?</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blogparade: Fernseherinnerungen – die Lieblingsserien aus der Kindheit</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 07:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseherinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehserie]]></category>
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		<category><![CDATA[Lieblingsserien]]></category>
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		<description><![CDATA[Kürzlich kam das Gespräch wieder einmal auf das Thema „Fernseherinnerungen“. Es wurde nach einer TV-Serie aus den 70er-Jahren gesucht, bei welcher der Protagonist seinen Wagen direkt im Wohnzimmer geparkt hatte, dort stand auch ein Hängekorbsessel, in dem meist Blondinen schaukelten. Na? Wissen Sie, von welcher Serie hier die Rede ist? Ja, genau: Vegas!
In diesem Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich kam das Gespräch wieder einmal auf das Thema „Fernseherinnerungen“. Es wurde nach einer TV-Serie aus den 70er-Jahren gesucht, bei welcher der Protagonist seinen Wagen direkt im Wohnzimmer geparkt hatte, dort stand auch ein Hängekorbsessel, in dem meist Blondinen schaukelten. Na? Wissen Sie, von welcher Serie hier die Rede ist? Ja, genau: Vegas!</p>
<p>In diesem Zusammenhang habe ich mich gefragt, warum uns diese Kindheits- und Jugend-Fernseherinnerungen eigentlich soviel Spaß machen, und wir die alten Serien so gerne hervorkramen.<span id="more-2137"></span></p>
<p>Ich glaube, zumindest bei mir persönlich hat das drei Gründe:</p>
<ol>
<li><strong>Fernsehzeit war Zeit mit der Familie.</strong> Während man die Gespräche mit Erwachsenen nur mäßig spannend fand, war das Fernsehen mit Erwachsenen großartig. Man fühlte sich selbst groß und wichtig und konnte gemeinsam mit Eltern (bei mir Großeltern) lachen und leiden.</li>
<li><strong>Fernsehzeit war gute Zeit.</strong> Fernsehen hat von den Sorgen des Alltags abgelenkt, man war entspannt, hatte Spaß, hat sich in Fantasiewelten entführen lassen, die allesamt neu und attraktiv waren. Für mich als Kind/Jugendliche gab es so gut wie keine Wiederholungen. Alles was ich sah, begegnete mir das erste Mal und faszinierte entsprechend.</li>
<li><strong>Serien-Protagonisten gehörten zur Familie.</strong> Dadurch, dass man die meisten Serien regelmäßig im Familienkreis sah, entstand so etwas wie eine Bindung an diese Personen: Die Waltons, Ben Cartwright, Starsky &amp; Hutch. Sie alle gehörten im Grunde mit zur Familie, mindestens einmal die Woche.</li>
</ol>
<p><center><img class="aligncenter size-full wp-image-2138" title="Kinder vor dem Fernseher" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/280551107_33cf7ff297_z.jpg" alt="" width="425" height="305" /></center></p>
<p>Heute ändert sich bekanntlich die Mediennutzung, und ich frage mich, ob unsere Kinder auch noch Fernseherinnerungen haben werden, und ob diese genauso wichtig und positiv für sie sein werden, wie sie es heute für mich sind.</p>
<p>Zumindest mit dem Fernsehen in der Familie sieht es ja inzwischen dünn aus: Die meisten Programme werden von den Kids zeitversetzt und interessenorientiert ausgewählt. Überschneidungen mit den TV-Nutzungsgewohnheiten der Eltern gibt es nur noch wenige.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Sie mich an Ihren Fernseherinnerungen teilhaben lassen. Im Gegenzug gebe ich mal ein paar Beispiele für Fernsehserien, die meine Persönlichkeit besonders mit geprägt hat:</p>
<p>Meine ersten Fernseherinnerungen werden von Johnny Weißmüller als Tarzan geprägt (Anfang der 60er, nicht 1936! <img src='http://www.result-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Damals geriet ich als Mädchen in eine große Identitätskrise, weil ich definitiv nicht die kreischende Jane sein wollte, sondern lieber der stammelnde Held.</p>
<p><iframe width="520" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/7PuSGJGyu0c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein Highlight späterer Zeiten waren diese beiden:</p>
<p><iframe width="520" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/GN1grF2rXpM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das ist ja auch klar, da bedarf es glaube ich keiner Erklärung … Die Frauen interessierten mich in dieser Serie schon weniger. Ja, und dann kamen die 80er, und da ich immer noch Fan von Krimiserien war &#8230;</p>
<p><iframe width="520" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/3QTVtAsVrEg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Alle anderen peinlichen Erinnerungen (und davon gäbe es noch viele) erzähle ich natürlich hier jetzt nicht! Now, it´s your turn! Die Lieblingsserien aus der Kindheit werden wir dann in einem gesonderten Blogbeitrag zusammenfassen und vorstellen.</p>
<p>Die Blogparade läuft bis zum 16.12.</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> CC-BY<a href="http://www.flickr.com/photos/barbiefotos/"> c.r.avery </a>| flickr.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam fernsehen mit der iPad-App Couchfunk</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/10/18/gemeinsam-fernsehen-mit-der-ipad-app-couchfunk/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Couchfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Barth]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.result-blog.de/?p=2077</guid>
		<description><![CDATA[Unter den Twitter-Nutzern ist das eine bekannte Situation: Sonntagabend um 20.15 Uhr sitzt man vor dem Fernseher, schaltet mit der einen Hand den Tatort ein und hält in der anderen Hand das Mobiltelefon. Schnell die Twitter-App geöffnet und los geht’s. Unter dem Hashtag #tatort werden schnell die ersten Tipps abgegeben, wer denn in dieser Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Twitter-Nutzern ist das eine bekannte Situation: Sonntagabend um 20.15 Uhr sitzt man vor dem Fernseher, schaltet mit der einen Hand den Tatort ein und hält in der anderen Hand das Mobiltelefon. Schnell die Twitter-App geöffnet und los geht’s. Unter dem Hashtag #tatort werden schnell die ersten Tipps abgegeben, wer denn in dieser Folge der Mörder ist. Twittern und fernsehen gehört für viele schon zusammen. Uz Kretzschmar und Frank Barth haben die passende iPad-App entwickelt, die den Namen <a href="http://itunes.apple.com/de/app/couchfunk-social-tv/id470915733?mt=8" target="_blank">Couchfunk </a>trägt. Ich habe mit Frank Barth, einem der Gründer von Couchfunk, gesprochen.</p>
<p><em><span id="more-2077"></span></em><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2079" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2079" title="frankbarth" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/frankbarth.png" alt="" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Frank Barth, Mitgründer &amp; Gesellschafter von Couchfunk</p></div>
<p><strong>Frank, ich      bin heute auf Eure iPad-App Couchfunk aufmerksam geworden. Könntest Du unseren Lesern kurz erklären, worum es bei diesem Projekt geht und wie Ihr auf      die Idee für Couchfunk gekommen seid?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Frank Barth:</strong> Beim Durchstöbern von Nachrichten zu einem anderen Thema bin ich letztes Jahr im August über mehrere Konzepte gestolpert, mit denen zusätzliche Informationen zum TV-Programm angezeigt werden können. Ich fand diese Ideen sehr interessant und hab sie Uz vorgestellt. Ihm war aber das reine Anzeigen von Zusatzinformationen beim Programm zu wenig und fand es wichtig, in eine TV-App auch einen Social-Layer zu integrieren. Und so war die Idee zu Couchfunk geboren. Im nächsten Schritt haben wir, einen Blick ins Social-Web geworfen, an welchen Stellen sich bereits heute Nutzer zu TV-Sendungen austauschen. Twitter hatte hier deutlich die Nase vorn, was sie auch selbst gerne betonen (u.a. <a href="https://dev.twitter.com/media/twitter-tv" target="_blank">hier</a>). In den USA ist es zudem heute schon üblich, zu einer Sendung Hashtags als Wasserzeichen einzublenden.</p>
<p>Ganz kurz also: Wem reines Fernsehen heute zu langweilig ist, der schnappt sich Couchfunk und kann miterleben, wie unterhaltsam diese neue Dimension des Fernsehens sein kann.</p>
<p><strong>Gehen      wir einmal davon aus, ein Nutzer hat sich Couchfunk auf sein iPad geladen.      Was muss er nun tun? Wie funktioniert der Austausch mit den anderen Usern?</strong></p>
<p><strong>Frank Barth: </strong>Couchfunk lässt sich auf mehrere Arten nutzen. Du kannst wie bei einer normalen TV-Zeitung reinschauen, was gerade läuft und welche Sendungen empfohlen werden. Unsere Sendungsauswahl ist dabei natürlich auf Gespräche ausgerichtet, was zwar nicht mit jedem Format funktioniert, aber den Spaßfaktor an der Sendung selbst deutlich erhöht. Viele Leute wissen gar nicht, welches Feuerwerk parallel zu Sendungen auf Twitter &amp; Co. abgebrannt wird, deshalb wollen wir mit Couchfunk einen Teil dazu beitragen, das Social Web an dieser Stelle erlebbarer zu machen.</p>
<p>Nutzer auf die der <strong>Funk</strong>e überspringt können sich dann unkompliziert per Facebook oder E-Mail anmelden und in der jeweiligen Sendung mitschreiben. Eigene Kommentare und Erwähnungen glühen dabei in den Farben Grün und Lila und können auch auf Twitter geteilt werden. Kommentare von Couchfunk-Nutzern oder von Twitter lassen sich dabei beliebig aus- und einblenden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2082" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/couchfunk.jpg"><img class="size-full wp-image-2082   " title="couchfunk" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/couchfunk.jpg" alt="" width="500" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot der Couchfunk-App, Favoritenleiste und Detailansicht mit Kommentarstream</p></div>
<p><strong>Wir      haben schon mehrfach in unserem Blog über die <a href="http://www.result-blog.de/2011/10/06/das-ende-des-fernsehens/" target="_blank">Zukunft </a>des <a href="http://www.result-blog.de/2011/10/17/tv-2020-totgesagte-leben-langer/" target="_blank">Fernsehens </a> diskutiert. Wie      wird Deiner Meinung nach das Fernsehen der Zukunft aussehen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Frank Barth: </strong>Was ich mir sehr gut vorstellen kann, ist der stärkere Fokus des Fernsehens auf Live-Events, große Shows und aufwendige Filme, hier kann einfach kein anderer Marktteilnehmer (schon allein organisatorisch) mithalten. Wir werden in den kommenden Jahren beobachten können, wie Fernsehsender den Long-Tail für sich entdecken und jede Show bis auf den letzten Euro ausquetschen. Einige wenige werden hoffentlich den Mut wie z.B. ZDFLogin haben und Nutzerfeedback direkt in die Sendung einarbeiten. Es wird wohl zudem eine neue Kategorie von Sendern geben ( so es denn das Gesetz zulässt, siehe <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/07/youtubes-livestreaming-vor-dem-aus/" target="_blank">hier</a>, die ihr Publikum deutlich interaktiver einbeziehen, als es heutige Formate machen. Es ist einer unserer unausgesprochenen Wünsche, solche Formate zu fördern oder vielleicht sogar selbst die Plattform dafür zu stellen.</p>
<p><strong>Wieso twittern immer mehr Fernsehzuschauer      während sie gleichzeitig fernsehen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Frank Barth:</strong> Da muss man sich die Entwicklung des Fernsehens und des Internets gleichzeitig betrachten. Wenn man abends in Deutschlands Wohnzimmer schaut, sitzt fast überall jemand vor dem PC und nebenbei läuft der Fernseher. Da war es nur ein logischer Schritt, sich über Fernsehen auszutauschen. Mobiles Internet und geeignete mobile Endgeräte beschleunigen diesen Trend ebenso wie Twitter, das durch seine Hashtags enorm dazu beiträgt, die einzelnen Meinungsäußerungen zu kanalisieren. Twitterer scheinen in der Summe bei der Gestaltung ihrer Botschaften auch deutlich kreativer zu sein, als „normale“ Internetnutzer. Ich denke, das macht einen großen Teil des reizes aus.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2088" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/couchfunk_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2088 " title="couchfunk_2" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/couchfunk_2-e1318946886362.jpg" alt="" width="300" height="392" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot der Couchfunk-App, Übersicht</p></div>
<p><strong>Eure      Nutzer können sich über die iPad-App zu speziellen Sendungen austauschen.      Welche sind denn die beliebtesten Sendungen? Mir fällt da ja sofort der      Tatort ein.</strong></p>
<p><strong>Frank Barth:</strong> Der Tatort gehört tatsächlich mit zu den beliebtesten Sendungen und hat eine überraschend aktive Anhängerschaft. Das beliebteste Format ist jedoch „Bauer sucht Frau“, das zum Start der Staffel 6 sogar auf Platz 2 in den World-Wide-Trending-Topics stürmte. „Wetten, dass&#8230;?“, „Deutschland sucht den Superstar“, „Dschungelcamp“, „Germanys next Topmodel“ gehören ebenso zu den üblichen verdächtigen wie „Günther Jauch“ und „Anne Will“. Das erfreuliche daran ist ja gerade, dass sich nicht nur – wie vielleicht zu erwarten – über „Light“-Sendungen ausgetauscht wird, sondern auch die politische Diskussion gesucht wird.</p>
<p><strong>Wie      wird es mit Couchfunk weitergehen? In einem Bericht auf <a href="http://netzwertig.com/2011/10/18/couchfunk-ipad-app-fur-alle-die-ungern-alleine-fernsehen/" target="_blank">netzwertig.com</a></strong><strong> habe ich erfahren, dass Ihr die Entwicklung der App aus privaten Mitteln      finanziert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Frank Barth: </strong>Wir finanzieren derzeit den Betrieb der Anwendung auf eigene Kosten, haben aber ein junges kreatives Team im Rücken, das uns tatkräftig bei der Weiterentwicklung von Couchfunk unterstützt. Wir befinden uns zusätzlich mit potenziellen Investoren im Gespräch und sind auf der Suche nach geeigneten Partnern um Couchfunk für Nutzer noch attraktiver machen zu können. Aber schauen wir mal, was die Zukunft bringt.</p>
<p><strong>Vielen      Dank für das Interview!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Frank Barth:</strong> Gleichfalls, vielen Dank! Wir stehen natürlich jederzeit gerne zu weiteren Fragen Rede und Antwort!</p>
<p><strong>Bildrechte:</strong> <a href="http://www.couchfunk.de/">couchfunk</a> , CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/68737658@N07/">couchfunk</a> | flickr.com</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>TV 2020: Totgesagte leben länger</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/10/17/tv-2020-totgesagte-leben-langer/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Droht dem Medium Fernsehen das baldige Ende? Nicht nur Bill Gates wurde diese Untergangsthese schon zugeschrieben, auch die Autorin Judith Rakers äußerte sich kürzlich in der Welt – die result berichtete: Das Ende des Fernsehens? Wir fragten bei den Zukunftsforschern nach und bekamen Antwort.

(von Gastautor Willi Schroll)
Das Fernsehen steht in den nächsten Jahren vor einem dramatischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Droht dem Medium Fernsehen das baldige Ende? Nicht nur Bill Gates wurde diese Untergangsthese schon <a href="http://gazette-gizmo.blogspot.com/2008/01/bill-gates-announces-death-of-network.html" target="_blank">zugeschrieben</a>, auch die Autorin Judith Rakers äußerte sich kürzlich in der Welt – die result <a href="http://www.result-blog.de/2011/10/06/das-ende-des-fernsehens/" target="_blank">berichtete</a>: Das Ende des Fernsehens? Wir fragten bei den Zukunftsforschern nach und bekamen Antwort.</p>
<p><span id="more-2062"></span><br />
(von Gastautor Willi Schroll)</p>
<p>Das Fernsehen steht in den nächsten Jahren vor einem dramatischen Umbau. Schuld ist, wie bei Print und Musikbranche das Internet. Die universelle Digitalisierung und Vernetzung aller denkbaren Medieninhalte ermöglicht neue Verteilstrukturen, mehr Interaktion und Intelligenz bei der Mediennutzung. Zukunftsforscher sprechen von einem Megatrend, wenn ein Trend eine hohe Einschlagskraft hat und über eine geraume Zeit Veränderungen bewirkt. Die transformierende Kraft der Digitalisierung ist ein solch massiver Megatrend, sie ermöglichte das Internet, die Social Media, völlig neue Arbeits- und Kollaborationsformen und hat den Alltag der meisten gewandelt – zum digitalen (und mobilen) Lifestyle. Branchen, Unternehmen, wie auch der Einzelne reagieren auf die neuen Möglichkeitsräume und besiedeln sie mit neuen Geschäftsmodellen, Formaten und Verhaltensgewohnheiten.</p>
<div id="attachment_2063" class="wp-caption aligncenter" style="width: 399px"><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/tv2020-mehr-blume.jpg"><img class="size-full wp-image-2063" title="tv2020-mehr-blume" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/tv2020-mehr-blume.jpg" alt="" width="389" height="396" /></a><p class="wp-caption-text">Bildrechte: Z_punkt</p></div>
<p>Der Strukturwandel des Fernsehens wird bereits lange beschworen, aber auf den letzten Fachmessen der Consumer Electronics wie IFA oder CES war zu spüren, dass dieser Wandel nun beginnt, sehr konkrete massenwirksame Formen anzunehmen. Im Zentrum des Interesses steht die Verschmelzung von TV und Web, im sogenannten Connected oder Smart TV, das heisst PC-Funktionen wandern auf den Bildschirm etwa in Gestalt von nützlichen Apps. In der Tat ist Connected TV das Epizentrum der Trenddynamik. In der Zukunftsstudie <strong>TV 2020 – Die Zukunft des Fernsehens</strong> von <a href="http://www.z-punkt.de/" target="_blank">Z_punkt</a> in Köln wurden die komplexen Entwicklungslinien in insgesamt sechs Trendaspekten zusammengefasst:</p>
<p><strong>CONNECTED TV</strong> &#8211; Die Verschmelzung von TV und Web<br />
<strong> SOCIAL TV</strong> &#8211; Das virtuelle Miteinander im Wohnzimmer<br />
<strong> IMMERSIVE TV</strong> &#8211; 3D-Intensität und Spiele<br />
<strong> MOBILE TV</strong> &#8211; Fernsehen an jedem Ort<br />
<strong> SERVICE TV</strong> &#8211; Mit dem Fernseher den Alltag steuern<br />
<strong> PERSONAL TV</strong> &#8211; Das maßgeschneiderte Programm</p>
<p>Einige der Nutzungsszenarien zeichnen sich bereits in den Gewohnheiten der heutigen jüngeren und netzaffinen Nutzer ab. Die Rezeption wird beispielsweise zunehmend selbstgesteuert. Wer als <em>digital Native</em> jederzeit den gerade gewünschten Spiefilm herunterlädt oder viele Stunden auf Youtube verbringt, dem muss das Konzept des Programmfernsehens merkwürdig fremdbestimmt erscheinen. Werden wir durch die Personalisierung aber nicht weiter vereinzelt, gebannt in den engen Kreis der eigenen Interessen? Der zu Recht befürchteten Fragmentierung der Gesellschaft wirkt allerdings der Gegentrend zur „Sozialisierung  des Medienkonsums“ entgegen. Beim Fernsehen geschieht dies in den diversen Formen des <em>Social TV</em>. Mit sozialen Apps, die den Chat mit Freunden während des Fernsehens integrieren, wird die Couch virtuell verlängert, Fernsehen wird wieder gemeinschaftlicher.</p>
<div id="__ss_9168078" style="width: 530px;"><strong><a title="TV 2020 - Die Zukunft des Fernsehens - Eine Trendstudie von Z_punkt" href="http://www.slideshare.net/Z_punkt/tv-2020-die-zukunft-des-fernsehens-trendstudie" target="_blank">TV 2020 &#8211; Die Zukunft des Fernsehens &#8211; Eine Trendstudie von Z_punkt</a></strong> <object id="__sse9168078" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="680" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=tv-2020diezukunftdesfernsehensreport-110907181006-phpapp01&amp;stripped_title=tv-2020-die-zukunft-des-fernsehens-trendstudie&amp;userName=Z_punkt" /><param name="name" value="__sse9168078" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse9168078" type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="680" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=tv-2020diezukunftdesfernsehensreport-110907181006-phpapp01&amp;stripped_title=tv-2020-die-zukunft-des-fernsehens-trendstudie&amp;userName=Z_punkt" name="__sse9168078" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">documents</a> from <a href="http://www.slideshare.net/Z_punkt" target="_blank">Z_punkt GmbH The Foresight Company</a></div>
</div>
<p>Bis 2020 wird die Fernseherfahrung auch intensiver dank zunehmender 3D-Sendungen und der Integration von Rückkanal und Spielelementen. In der Wohnung wird es auch noch mehr Bildschirme und Tablets geben als heute, die ganz selbstverständlich die TV-Funktion realisieren. TV wird also zur App., wird Teil einer integralen Medienumgebung. Die massenmedialen und sozialmedialen Inhalte werden neue Querverbindungen eingehen und auch Funktionen des Selbstmanagement und der Alltagssteuerung (Internet der Dinge) werden bei Bedarf eingeblendet. Dank intelligenter Filteralgorithmen und smarter Agenten kann die Komplexität der Angebote sogar bis auf die Tageszeit und individuelle Stimmungssituation hin personalisiert werden. Technisch machbar sind auch Fernsehgeräte die für den Nutzer mitdenken, die Interessengebiete analysieren per Eyetracking-Analyse geradezu die Wünsche von den Augen ablesen. Bei aller Bequemlichkeit, solch einen smarten TV-Butler möchte vielleicht doch nicht jeder nutzen. Sehr sicher kann allerdings gesagt werden, dass die Kombination der Innovationen und Trends bis 2020 zu einer Art Super-TV führen wird. Die verbreitete These von einem <a href="http://www.result-blog.de/2011/10/06/das-ende-des-fernsehens/" target="_blank">„Ende des Fernsehens“</a>, hat den wahren Kern, dass weder die Endgeräte, noch die Geschäftsmodelle, Verteilstrukturen oder Sehgewohnheiten von dem dramatischen Wandel verschont werden. Aber statt eines Endes steht dem Fernsehen vielmehr seine Neuerfindung bevor. Gerade in der Kombination der Stärken des Web mit den Qualitäten des Fernsehens können spannende neue Formate entstehen. Die Chance besteht darin, das Fernsehgerät – mittels integrierter Dienste – von einem Mono- in ein Multifunktionsgerät zu verwandeln, das auch in Zukunft ein zentrales Möbel der Unterhaltungselektronik bleibt.</p>
<p>Die Studie &#8220;TV 2020 – Die Zukunft des Fernsehens&#8221; ist im September beim  Beratungsunternehmen Z_punkt The Foresight Company erschienen (Autoren: Andreas Neef, Willi Schroll, Dr. Sven Hirsch). Der Report kann in der deutschen und englischen Version heruntergeladen werden:</p>
<p><a href="http://www.slideshare.net/z_punkt/tv-2020-die-zukunft-des-fernsehens-trendstudie" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">TV &#8211; 2020 Trendstudie</span> (dt.) </a></p>
<p><a href="http://www.slideshare.net/Z_punkt/tv-2020-the-future-of-television" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">TV &#8211; 2020 Trend Study</span> (engl.)</a></p>
<p><strong>Über den Autor:</strong></p>
<p><em><a href="http://www.willischroll.com" target="_blank">Gastautor Willi Schroll M.A.</a> ist einer der Autoren der TV-2020-Studie. Er lebt in Berlin und berät als Trend- und Zukunftsforscher seit über 15 Jahren Unternehmen und Organisationen zu den Herausforderungen der Zukunft. Willi Schroll beobachtet die Schlüsseltrends für Wirtschaft und Gesellschaft, erstellt Analysen, Trendreports und Szenarien. Sein besonderer  Fokus gilt dem rapiden Wandel der Kommunikationstechnologie und deren Wirkung auf Unternehmen und Konsumenten. Ergänzend zu den Quellen in der Studie hat der Autor eine thematische Linkliste zum Thema TV 2020 zusammengestellt <a href="http://delicious.com/stacks/view/L4ruxr" target="_blank">TV 2020 Links.</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ende des Fernsehens?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/10/06/das-ende-des-fernsehens/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 11:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute las ich einen spannenden Beitrag in der &#8220;Welt&#8221;, in dem Autorin Judith Rakers die These aufstellt, das Fernsehen sei am Ende. Die Nutzung „on demand“ werde das Live-Programm verdrängen, und die immer stärker themenbezogene Selektion werde dazu führen, dass es kaum noch Fernsehgesichter mit nennenswerter Bekanntheit gebe.

Ich finde diesen Gedanken interessant, ebenso die Schlussfolgerung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute las ich einen spannenden <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13642117/Die-letzte-Sendung.html" target="_blank">Beitrag</a> in der &#8220;Welt&#8221;, in dem Autorin Judith Rakers die These aufstellt, das Fernsehen sei am Ende. Die Nutzung „on demand“ werde das Live-Programm verdrängen, und die immer stärker themenbezogene Selektion werde dazu führen, dass es kaum noch Fernsehgesichter mit nennenswerter Bekanntheit gebe.</p>
<p><span id="more-2053"></span></p>
<div id="attachment_2054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2054" title="fernsehen" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/fernsehen-e1317901677199.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: CC-BY aemkei | flickr.com</p></div>
<p>Ich finde diesen Gedanken interessant, ebenso die Schlussfolgerung, dass damit einhergehend die Identität unserer Gesellschaft, Nation oder Region zerfällt und sich möglicherweise neue Identitäten herausbilden werden.</p>
<p>Aber aus meiner Sicht verhält es sich andersherum: Wir leben in einer Gemeinschaft, die sich in verschiedenen Ebenen gliedern lässt: Familie, Freunde, Nachbarn, Region, Nation, etc.</p>
<p>In all diesen Ebenen ist es uns wichtig, gemeinschaftsbildende und -stärkende Erlebnisse zu haben. Diese Erlebnisse bestehen aus Parties, Festen, virtueller Vernetzung und auch in der Nutzung gemeinsamer Medieninhalte wie beispielsweise gemeinsamer Musik und Information.</p>
<p>Die klassischen Medien haben eine Schlüsselfunktion für ebendiese identitätsstiftende, gemeinsame Nutzung. Und dementsprechend werden diese Massenmedien auch künftig noch gebraucht. Sie müssen sich umformen, wandeln, modernisieren und uns in Zukunft immer noch das bieten, was uns wichtig ist: Sie müssen Repräsentant unseres Gemeinschaftsgefühls sein, unser Selbstbild stärken und bestätigen. Darauf können wir nicht verzichten.</p>
<p>Mein Plädoyer lautet: <strong>Wir sollten nicht in Untergangsfantasien schwelgen, sondern lieber etwas tun, um aus den alten Medien neue Medien zu gestalten.</strong> Die Selektion der Nutzer legt offenbar, was allen schon vorher latent bewusst war: Eine Menge der gesendeten oder gedruckten Inhalte möchte kaum ein Mensch lesen, hören oder sehen. Also, liebe Medien, bietet uns bitte künftig wieder eine Qualität, die der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls dient, die unsere Werte und unser Selbstbild positiv beeinflusst, und die sich zu nutzen und zu teilen lohnt.</p>
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		<item>
		<title>„Die sozialen Medien sind nicht das Ende der Marktforschung“</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/05/16/die-sozialen-medien-sind-nicht-das-ende-der-marktforschung/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 07:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[result]]></category>
		<category><![CDATA[BVM]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Haas]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir möchten Euch einladen, einmal einen Blick hinter die Kulissen der result gmbh zu werfen. Unsere Geschäftsführerin Sabine Haas berichtet im Interview aus ihrer knapp 20-jährigen Erfahrung im Bereich der Medienforschung. 1995 gründete die Diplom-Psychologin das Markt- und Medienforschungsinstitut. Seither hat sich in der Medienforschung einiges getan. Das Musikfernsehen kam und ging, den Mediennutzertypus des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/sabine-haas.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1834" title="Sabine Haas" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Sabine-Hoch-220x300.jpg" alt="" width="154" height="210" /></a>Wir möchten Euch einladen, einmal einen Blick hinter die Kulissen der result gmbh zu werfen. Unsere <a href="https://www.xing.com/profile/Sabine_Haas15" target="_blank">Geschäftsführerin Sabine Haas</a> berichtet im Interview aus ihrer knapp 20-jährigen Erfahrung im Bereich der Medienforschung. 1995 gründete die Diplom-Psychologin das Markt- und Medienforschungsinstitut. Seither hat sich in der Medienforschung einiges getan. Das Musikfernsehen kam und ging, den Mediennutzertypus des klassischen Bildungsbürgers gibt es nicht mehr, und dann sind da noch die sozialen Netzwerke.</em></strong></p>
<p><strong><em><span id="more-1833"></span><br />
</em></strong></p>
<p><strong>Sabine, Du hast Psychologie und Philosophie studiert. Wie bist Du zur Medienforschung gekommen?</strong></p>
<p>Während meines Studiums war ich in verschiedenen Anstellungen journalistisch tätig, unter anderem in der Lokalredaktion der Rhein-Zeitung. Medien haben mich zu diesem Zeitpunkt schon besonders interessiert, sodass die Medienforschung als Verbindung meiner beiden Interessengebiete, Forschung und Medien, eine logische Konsequenz war. Als Studentin war ich für den WDR und RTL in der Medienforschung tätig, bevor ich dann als freie Mitarbeiterin beim Westdeutschen Rundfunkt arbeitete. Die result gmbh habe ich 1995 gegründet.</p>
<p><strong>Wenn Du an die Gründung der result gmbh zurückdenkst: Wie würdest Du die Entwicklung der Medienforschung von 1995 bis heute beschreiben? Was hat sich seitdem verändert?</strong></p>
<p>Da fällt mir sofort das Stichwort „Bügelfernsehen“ ein. Das Medium Fernsehen hat sich zum Nebenbei-Medium entwickelt. Wurde früher im Kreise der Familie aufmerksam ferngesehen, so wird heute nebenbei gebügelt, getwittert oder telefoniert. Das ist, wie ich finde, keine einseitige Entwicklung aufseiten der Zuschauer, sondern viele Sendeformate haben sich so entwickelt, dass sie dramaturgisch nicht darauf ausgelegt sind, sie von Anfang bis Ende mit voller Konzentration zu sehen. Man denke nur an Formate wie <em>Frauentausch</em> oder <em>Schlag den Raab</em>.</p>
<p>Eine weitere wichtige Entwicklung im Bereich der Medienforschung war die Auferstehung des Musikfernsehens. Doch so schnell wie es kam, ging es auch wieder. Heute werden Viva und MTV von nur wenigen Jugendlichen gesehen. Die meisten von ihnen sind nun auf Youtube oder vergleichbaren Plattformen unterwegs.</p>
<p>Auch die Medienbiografien haben sich gravierend verändert. Das ist ein Prozess, der sich über mehrere Jahre hinweg vollzogen hat. Während es früher den Bildungsbürger gab, der Deutschlandradio hörte, sich in der Welt der klassischen Musik auskannte, ein großes Interesse am kulturellen Geschehen besaß und das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung las, ist diese Klassifikation heute nicht mehr anwendbar. Wenn man sich umschaut, findet man ganz andere Kombinationen: Da hört ein junger Mann gerne Techno, schmökert aber Rosamunde Pilcher, geht gerne in die Oper und liest keine Tageszeitung.</p>
<p>Auch die Digital Natives sind ein enorm spannendes Phänomen. Diese Nutzergruppe konsumiert Medien so, wie es bisher keine andere Generation getan hat. Sie nutzen Medien losgelöst von Ort und Zeit. Morgens Radio hören, dann Zeitung lesen und abends fernsehen – diese Art des festen Tagesablaufs in der Mediennutzung ist bei den Digital Natives nur selten anzutreffen. Auf dem Weg zur Arbeit die Headlines von Spiegel Online lesen, die Twitter-Timeline abarbeiten, schnell noch die Reportage vom Vorabend in der Mediathek anschauen, die Tageszeitung auf dem iPad lesen – das ist der mediale Alltag dieser Generation.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen die sozialen Medien in dem Arbeitsalltag eines Marktforschers?</strong></p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass viele unserer Kunden im Bereich Social Media noch nicht ganz angekommen sind. Andere befinden sich auf dem Weg dorthin oder sind schon voll dabei. Das ist ganz unterschiedlich. Die meisten Onlineforscher sind aufgrund ihrer Onlineaffinität den sozialen Medien gegenüber sehr offen eingestellt. Die übrigen Marktforscher sind oft verhalten und kritisch.</p>
<p>Natürlich sind die sozialen Medien nicht das Ende der Marktforschung. Social Media sind selbstselektiv, daher nicht repräsentativ und keinesfalls ein Ersatz für quantitative, qualitative oder sekundäre Marktforschung. Bereits Dr. Josef Eckhardt, Radioforscher und früherer Leiter der Medienforschung des WDR, hatte zu seiner Zeit im Westdeutschen Rundfunk ähnliche Diskussionen mit seinen Redakteuren. Nur ging es damals nicht um die Repräsentativität der Social Media, sondern um die der Hörerpost. Seine Untersuchungen ergaben, dass auf Basis der Hörerpost keinesfalls ein repräsentatives Abbild der Zuschauermeinungen erstellt werden kann. Die Methode der repräsentativen Telefonbefragung stellte sich als die geeignetere heraus.</p>
<p>Was die result holding betrifft, so kann ich sagen, dass wir uns sehr intensiv mit dem Thema Social Media auseinandersetzen und darüber hinaus die sozialen Medien zu einem unserer Schwerpunkte gemacht haben. Für mich persönlich haben soziale Medien einen starken Informationswert, den ich nicht mehr missen möchte.</p>
<p><strong>Am 23. und 24. Mai findet in Berlin der <a href="http://www.bvm.org/Startseite_2_0_0.html" target="_blank">46. Kongress der Deutschen Marktforschung</a> statt. „Die Zukunft machen – Marktforschung auf dem Weg in die Netzwerkgesellschaft“ lautet der Titel der Veranstaltung. Wie sieht dieser Weg aus?</strong></p>
<p>Es ist die Aufgabe der Markt- und Medienforscher, die Mechanismen der sozialen Netzwerke zu verstehen. Wir müssen uns die Frage stellen, was sich durch die Social Media ändert. Und welche Methoden es vielleicht zu überdenken gilt. Wie soll in den sozialen Medien geforscht werden und wo stoßen wir an Grenzen – Stichwort Privatsphäre? Das sind alles Fragen, mit denen sich die Markt- und Medienforscher auseinandersetzen müssen. Mundpropaganda, wie sie in den sozialen Netzwerken stattfindet, ist nicht gänzlich neu. Denken wir zurück an die Geschichten und Witze rund um den Opel Manta, die dem Fahrzeug zu seinem Kultstatus verholfen haben. Mundpropaganda hat es schon immer gegeben, allerdings wird sie durch die sozialen Netzwerke beschleunigt und vereinfacht.</p>
<p><strong>Die result gmbh hat in der vergangenen Woche eine Studie zum Thema „<a href="http://www.result.de/aktuell/result-studie-der-effekt-der-kommunikation-auf-facebook-auf-die-markenwahrnehmung/" target="_blank">Markenwahrnehmung auf Facebook</a>“ veröffentlicht, die auch im Rahmen des 46. Kongresses der Deutschen Marktforschung in Berlin vorgestellt werden soll. Was empfiehlst Du Kunden, die mit ihrer Marke auf Facebook aktiv werden möchten?</strong></p>
<p>Meine Empfehlung lautet: erst denken, dann handeln. Unternehmen sollten sehr genau abwägen, welche Ziele sie mit ihrem Facebook-Auftritt verfolgen wollen. Facebook ist kein Allheilmittel. Eine saubere Zielsetzung und ein laufendes Monitoring mit Beginn der Aktivität sind das A und O. Wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt, auf Facebook aktiv zu werden, so ist das auch eine Entscheidung für eine ständige Aktualisierung sowie schnelle Reaktionen. Dessen muss man sich bewusst sein.</p>
<p><strong>Wie sieht Deine Zukunftsprognose im Bereich Medienforschung für die nächsten fünf Jahre aus?</strong></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass in Zukunft das Angebot transmedialer Formate zunehmen wird. Die Entwicklung hat bereits eingesetzt: So wird beispielsweise das traditionelle Informationsangebot der WDR-Servicezeit durch einen Facebook- und Online-Auftritt ergänzt. Ein anderes Beispiel ist der ZDF-Krimi Dina Foxx. Ein crossmediales Sendeformat, bei dem die Suche nach dem Mörder den Zuschauer ins Internet führt. Derartige Veränderungen in der Medienlandschaft haben auch Auswirkungen auf das Mediennutzungsverhalten und Mediennutzungstypen. Hier wird die Grundlagenforschung wieder mehr ins Zentrum der Medienforschung rücken.</p>
<p><strong>Sabine, vielen Dank für dieses informative Gespräch!</strong></p>
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		<title>Helft Dina Foxx (und uns) und gewinnt ein iPad2!</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2011/03/25/helft-dina-foxx-und-uns-und-gewinnt-ein-ipad2/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 16:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[result]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkrimi]]></category>
		<category><![CDATA[iPad2]]></category>
		<category><![CDATA[Wer rettet Dina Foxx]]></category>

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		<description><![CDATA[Dina Foxx hat ein Problem. Die junge Daten-Aktivistin und Gründerin von Freidaten.org soll ihren Freund Vasco ermordet haben. Dina aber ist sicher: Vasco wurde aus dem Weg geräumt, weil er zu viel über die geheimnisvolle Firma Qoppamax wusste. Doch niemand glaubt ihr, und wie sollte sie ihre Unschuld auch beweisen? Diese Frage steht im Mittelpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dina Foxx hat ein Problem. Die junge Daten-Aktivistin und Gründerin von Freidaten.org soll ihren Freund Vasco ermordet haben. Dina aber ist sicher: Vasco wurde aus dem Weg geräumt, weil er zu viel über die geheimnisvolle Firma Qoppamax wusste. Doch niemand glaubt ihr, und wie sollte sie ihre Unschuld auch beweisen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des crossmedialen Krimis „Wer rettet Dina Foxx?“, mit dem das ZDF im April „auf Sendung“ geht. Und genau hier wird es für uns spannend: Mit einer kleinen Studie wollen wir das Format unter die Lupe nehmen und – mit Eurer Hilfe – untersuchen, ob es funktioniert.</p>
<p><span id="more-1726"></span>Nach dem eigentlichen Sendetermin nämlich sollen die Zuschauer selbst aktiv werden, sie sollen online ermitteln, Spuren sammeln und der Gerechtigkeit auf die Sprünge helfen. Doch nicht die Gerechtigkeit ist es, die uns von result am meisten interessiert, sondern die Frage, ob sich die Zuschauer für eine multi- und crossmediale Schnitzeljagd einspannen und begeistern lassen. Wir wollen herausfinden, wer sich für Dina Foxx und ihre Probleme interessiert, mit welcher Motivation sich Zuschauer vom TV ins Netz begeben, wie der Übergang vom (passiven) TV zum (aktiven) Internet erlebt wird und – ganz wichtig – ob crossmediale Angebote wie dieses eine Zukunft haben.</p>
<p><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/Dina_Foxx_Eigenstudie_result_gmbh.pdf" target="_blank">Detaillierte Informationen findet Ihr hier zum Download.</a></p>
<p>Viele Teilnehmer haben sich bei uns gemeldet, sodass wir leider keine weiteren Anmeldungen zur Teilnahme an der Studie berücksichtigen können. Danke an alle, die sich angemeldet haben!</p>
<p><strong>Hinweis: </strong><br />
<strong>Diese Studie wird als Eigenstudie der result gmbh durchgeführt und wurde <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> vom ZDF beauftragt!<br />
</strong></p>
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		<title>Hornbach: Ein Werbebild macht sich selbstständig</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>

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		<description><![CDATA[Hornbach – Das ist nicht nur eine bekannte Baumarktkette sondern auch der Inbegriff für gut gemachte, wirksame Werbung, die zu Recht vielfach ausgezeichnet worden ist.
Natürlich war auch ich von den ersten viralen Hornbach-Spots und der Fernsehwerbung begeistert. Aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Wirkung der Kampagnen wirklich nachhaltig ist.
Schauen wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hornbach – Das ist nicht nur eine bekannte Baumarktkette sondern auch der Inbegriff für gut gemachte, wirksame Werbung, die zu Recht vielfach ausgezeichnet worden ist.</p>
<p>Natürlich war auch ich von den ersten viralen Hornbach-Spots und der Fernsehwerbung begeistert. Aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Wirkung der Kampagnen wirklich nachhaltig ist.</p>
<p>Schauen wir uns die jüngste Maßnahme von Hornbach einmal im Detail an:<br />
Der TV Spot „Wachse über dich hinaus“ wurde gestern zumindest der Facebook Teil-Öffentlichkeit präsentiert.<span id="more-1671"></span></p>
<p><embed <iframe title="YouTube video player" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/embed/P-vfFL1vC1Q?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein handwerklich wie immer toller Film. Dennoch wäre es vielleicht an der Zeit, die Frage zu stellen, ob sich da ein Werbebild einerseits selbstständig macht und andererseits der wohl eher unterdurchschnittlichen Verständlichkeit der vorangegangenen Spots zu viel Tribut gezollt wird.</p>
<p>Aber langsam Schritt für Schritt: Der Insight „Heimwerker fordern sich mit ihren eigenen Projekten in der Regel selbst heraus und sind im Falle des Gelingens über ihre eigentliche Kompetenz hinaus gewachsen. Heimwerken ist ein Trial und Error Prozess an dessen Ende im Erfolgsfall ein Lösungsweg steht, den man vorab nicht exakt gekannt hat. Erleichterung, Freude und nicht zu vergessen Stolz. Kurz gesagt: „Wachse über dich hinaus“. Das bringt es auf den Punkt, das ist sauber. Haken dran.</p>
<p>Execution: Der Heimwerker wächst über sich hinaus. Das ist verständlich in Bildsprache übersetzt. Der Mann wird groß, er wird zum Baum. Bäume ausreißen kann er auch. Ganz schön. Erst mal Haken dran.</p>
<p>Andererseits verzichtet die TV Werbung immer stärker darauf, das Projekt an dem der Heimwerker wächst, bildlich einzubeziehen. Das Werbebild ist sich möglicherweise selbst genug. Diese Kritik mag typisch marktforscherisch sein und wieder mal den Zielen der Abteilung „Art“ zuwiderlaufen. Dennoch besteht die Zielgruppe der heimwerkenden Baumarktkunden ja auch nicht nur aus Personen, die im Hauptberuf Kreative sind.</p>
<p>Auch kann man mal die Frage stellen, ob die hier verwendete, klare Bildsprache „zusammen arbeiten“ (Elemente des Baums) in irgendeiner Weise mit der Marke Hornbach oder den vertriebenen Artikeln in Verbindung stehen, will sagen sauber aufgelöst wird. Ich denke nicht.</p>
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		<title>Medienkompetenz im Netz – Wie geht das?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/10/15/medienkompetenz-im-netz-%e2%80%93-wie-geht-das/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 15:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird viel darüber geschrieben und diskutiert, dass man bei Kindern und Jugendlichen die Medienkompetenz fördern müsse und solle. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Früher war der Feind Nummer 1 der Kinder ganz klar das Fernsehen. Zuviel Fernsehen macht blöde und – je nach Sendungsinhalt – obendrein gewalttätig, hieß es, und Fernsehverbote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird viel darüber geschrieben und diskutiert, dass man bei Kindern und Jugendlichen die Medienkompetenz fördern müsse und solle. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Früher war der Feind Nummer 1 der Kinder ganz klar das Fernsehen. Zuviel Fernsehen macht blöde und – je nach Sendungsinhalt – obendrein gewalttätig, hieß es, und Fernsehverbote in intellektuell-alternativen Haushalten waren die Folge. „Wir lesen lieber gemeinsam!“ – Ja, super!<span id="more-1140"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1142" title="Medienkompetenz" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/medienkompetenz.jpg" alt="" width="225" height="337" />In den vergangenen Jahren hat man sich glücklicherweise überwiegend aus dieser Schwarz-Weiß-Sicht befreit. Für das ehemals „böse“ Fernsehen gibt es eine Reihe von medienpädagogischen Tipps, die aufmerksame und interessierte Eltern schon lange kennen und anwenden. Beispiele sind die Zeitschrift <a href="http://www.flimmo.de/">„flimmo“</a> und Hilfestellungen wie diese: <a href="http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Wohnen/Fernseher/Artikel/4510.php">„Begrenzen Sie die Fernsehzeit“</a> – <a href="http://www.superrtl.de/Infosf%C3%BCrEltern/UmgangmitFernsehenundInternetinderFamilie/tabid/132/Default.aspx">„Schauen Sie so oft wie möglich gemeinsam mit Ihrem Kind fern. [...] Kinder haben das Bedürfnis über das Gesehene zu sprechen oder es durch Nachspielen zu verarbeiten.“</a> – <a href="http://www.sos-kinderdorf.de/kinder_und_fernsehen.html">„Am besten ist es, wenn das Kind gar keine Werbesendungen zu sehen bekommt.“</a></p>
<p>Heutzutage hat das Fernsehen zudem das Glück, dass sich kein Medienpädagoge mehr ernsthaft für dieses Medium interessiert. Man hat schließlich gleich zwei neue Feinde identifiziert: das Internet und Computerspiele. Aber wie sieht es beim Umgang mit dem „bösen“ Internet aus? Welche Tipps gibt es da?</p>
<p>Um nicht wieder den Totalverweigerern und Ideologen in die Falle zu laufen, könnte es Sinn machen, gleich die zu fragen, die sich mit dem Netz gut auskennen: So müssten sicher die Vorkämpfer des freien Internets, die Netzjournalisten und Blogger eine Antwort haben. Wenn ich aber von deren pädagogischen Konzepten hier und da einmal höre, fühle ich mich dann doch sehr in die 70er Jahre versetzt. Da hört man Sätze wie: „Meine Kinder dürfen nur am Wochenende an den PC.“ – „Da gibt es strikte Zeiten“ – „Der PC steht in der Küche, dann sehe ich, was die machen.“</p>
<p>Das ist für mich keine Medienpädagogik, sondern ein eindeutiges Zeichen von Hilflosigkeit. Das von Netzpionieren so ausgiebig gepriesene wunderbare freie Netz mit seinen vielen Chancen und Möglichkeiten nur am Wochenende erlauben? Und dann nur, wenn man danebensteht? Ist das deren Ernst? Und wie kommt das?</p>
<p>Meine These: Die Netzgemeinde ist hilflos, weil es keine Hilfe gibt. Das aber möchte man nur ungern zugeben. Möchte man den Internet-Zugang unserer Kinder absichern, bleibt derzeit nur die Sperrung. So kann man eine Positivliste erlaubter Seiten definieren, <a href="http://www.google.de/#hl=de&amp;source=hp&amp;q=kindersuchmaschine&amp;aq=&amp;fp=1&amp;cad=b">Kindersuchmaschinen</a> einsetzen und Zeitbegrenzungen definieren. Das alles mag bei Vor- und Grundschulkindern noch ausreichend und nützlich sein, ab der weiterführenden Schule ist man damit jedoch leider am Ende.</p>
<p>Denn irgendwann wollen auch Kinder sich vernetzen und zwar nicht auf pädagogisch-geschützten Netzwerken, wo keiner ihrer Freunde zu finden ist, sondern natürlich bei SchülerVZ oder Facebook (wie alle mit gelogenen Altersangaben). Und irgendwann wollen Kindern Netzinformationen eigenständig recherchieren – und zwar nicht bei Kindersuchmaschinen, die zu allem nur die „Sendung mit der Maus“ auswerfen, sondern bei Google und – „noch schlimmer“ – bei YouTube.</p>
<p>Und erlaubt man das, dann kommt er ungefiltert hereingeschwemmt, der ganze Internetdreck: Denn schöne Pferdevideos findet man gleich neben Pferdeschlachtung und Pferdekopulation, Musikvideos sind nicht immer harmlos, possierlicher Katzencontent ist gleich neben Katzensauereien abgelegt. Und das wissen und fürchten – wie mir scheint – gerade die, die sich im Netz auskennen noch viel mehr als die „Internetanfänger“ unter den Eltern.</p>
<p>Man muss also festhalten: Es fehlt oft nicht nur an Medienkompetenz bei Eltern und Kindern. Es fehlt darüber hinaus vor allem an tauglichen Jugendschutzmaßnahmen in Sachen Internet. Das, was es bisher an Möglichkeiten gibt, ist einfach nicht attraktiv genug. Und das, was für Kinder und Jugendliche attraktiv ist, in unzureichend geschützt. Und so ärgerlich ich manchmal die App-Philosophie und die Prüderie eines Steve Jobs finde: Wenn meine Kinder das iPad in die Hand nehmen, bin ich deutlich entspannter als wenn sie eine YouTube-Suche starten wollen. Eine Lösung des Dilemmas zwischen Wegschauen und Verbieten (aus dem auch ich keinen Adhoc-Ausweg kenne) kann nur eine Diskussion sein, offen, und von allen Seiten fair geführt. Zu oft ersticken sich die verschiedenen Lager in gegenseitigen Vorwürfen („Netzsperren“ contra „Libertäres Netz“), ohne sich wirklich zuzuhören. Um jedoch eine Lösung oder zumindest einen Ansatz dafür zu finden, braucht es einen Dialog. Es wird Zeit.</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/iboy/">Ernst Vikne</a> / <a href="http://www.flickr.com/">flickr</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">cc-by-sa</a></small></p>
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