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	<title>result blog &#187; Allgemein</title>
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	<description>Blog der result gmbh</description>
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		<title>Wir wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 08:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Heller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten steht vor der Tür. In fünf Tagen ist es so weit. Dann wird geschlemmt, beschenkt, gemütlich mit der Familie am Weihnachtsbaum gesessen, gesungen und gelacht.
Und wenn dann alle Geschenke ausgepackt, alle Leckereien verspeist und alle Kinderträume erfüllt sind, kann man sich zufrieden im Wohnzimmersessel niederlassen.
Bevor wir Ihnen an dieser Stelle einige Highlights aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten steht vor der Tür. In fünf Tagen ist es so weit. Dann wird geschlemmt, beschenkt, gemütlich mit der Familie am Weihnachtsbaum gesessen, gesungen und gelacht.</p>
<p>Und wenn dann alle Geschenke ausgepackt, alle Leckereien verspeist und alle Kinderträume erfüllt sind, kann man sich zufrieden im Wohnzimmersessel niederlassen.</p>
<p>Bevor wir Ihnen an dieser Stelle einige Highlights aus dem Fernsehprogramm an den Weihnachtsfeiertagen präsentieren, möchten wir noch auf unser soziales Projekt hinweisen. Statt Weihnachtsgeschenke an unsere Kunden zu versenden, hat unsere Firmengruppe in diesem Jahr ein eigenes soziales Projekt mit dem Namen <a href="http://www.netzofant.de/">„netzofant: Medienkompetenz für Pänz“</a> auf die Beine gestellt. Worum es bei dem netzofant genau geht, stellt Ihnen Sabine Haas im nachfolgenden Video kurz vor.</p>
<p><span id="more-2207"></span></p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/QJTS2ciiOFo?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>24.12.</strong></p>
<p>Für die Kleinen gibt es am Nachmittag um 13.55 Uhr im ZDF ein Folge „Michel aus Lönneberga“. Da fällt das Warten auf das Christkind nicht ganz so schwer.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/eJJQ1t4hiLU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bei ProSieben kommen Serienfans auf ihre Kosten. Zwischen 20.15 Uhr und 2.30 Uhr läuft dort „Two and a half man“ nonstop.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/76jUdzeTnho" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weihnachten ohne den kleinen Lord – undenkbar. Die ARD bringt diesen Klassiker um 13.15 Uhr.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/qLvuOqsmGfU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>25.12.</strong></p>
<p>Am ersten Weihnachtsfeiertag machen Diego, Sid und Manni die Bildschirme unsicher –  20.15 Uhr sendet RTL „Ice Age – Die Dinosaurier sind los“.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/kDP8ERAUnZc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auf ARTE wird im 20.15 Uhr die Biografie von Wolfgang Amadeus Mozart gezeigt. Die Verfilmung von 1984 wurde mit acht Oscars prämiert.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/cagvM_m81g4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>26.12.</strong></p>
<p>Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht Johnny Depp als Captain Jack Sparrow im dritten Teil von „Fluch der Karibik“ um 20.15 Uhr auf Sat.1 wieder auf Schatzsuche. </p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/mPOq5nOl4lE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer lieber Dokumentationen schaut, wird sich über die Sendung „Die Wiege des Kinos“ auf ARTE um 22.00 Uhr freuen. </p>
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		<title>Was Gutjahr eigentlich sagen wollte &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 11:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[medienforum]]></category>
		<category><![CDATA[Medienforum NRW]]></category>
		<category><![CDATA[mefo11]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein Auftakt zum gestern gestarteten Medienforum.NRW, als Blogger und Journalist Richard Gutjahr inmitten der Elefantenrunde mit Monika Piel (Intendantin WDR), Anke Schäferkordt (Geschäftsführerin RTL) und Jürgen Doetz (VPRT) den Vergleich anstellte, die Mächtigen in Sendern und Verbänden verhielten sich wie die Machthaber arabischer Länder, eingeschlossen in ihren hoheitlichen Palästen (Sender und Medienhäuser) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Auftakt zum gestern gestarteten Medienforum.NRW, als Blogger und Journalist <a title="Richard Gutjahr" href="http://gutjahr.biz/blog" target="_blank"><strong>Richard Gutjahr</strong></a> inmitten der Elefantenrunde mit Monika Piel (Intendantin WDR), Anke Schäferkordt (Geschäftsführerin RTL) und Jürgen Doetz (VPRT) den Vergleich anstellte, die <a title="Mächtigen in Sendern und Verbänden verhielten sich wie die Machthaber arabischer Länder " href="http://www.wasmitmedien.de/2011/06/20/gutjahr-piel-was-beim-auftakt-zum-medienforum-nrw-wirklich-geschah" target="_blank"><strong>Mächtigen in Sendern und Verbänden verhielten sich wie die Machthaber arabischer Länder</strong></a>, eingeschlossen in ihren hoheitlichen Palästen (Sender und Medienhäuser) und fern ab von der Wirklichkeit des Volkes vor den Toren (also uns, die wir uns immer mehr im Netz tummeln).</p>
<p><span id="more-1888"></span></p>
<p>Tatsächlich war der Vergleich etwas unglücklich gewählt – aber wer will es ihm schon verdenken angesichts der Medienschwergewichte und begrenzten Zeit, nicht richtig zum Ausdruck gebracht zu haben, was er wohl tatsächlich meinte.</p>
<p>Denn sagen wollte er -  so glaube ich &#8211; <strong>nicht</strong>, dass Journalisten nicht wissen, was Internet &amp; Co. sind (inzwischen dürften alle von Facebook, Twitter und Co. gehört haben <img src='http://www.result-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , und das weiß auch ein Richard Gutjahr). Nein. Ich denke, er wollte vielmehr zum Ausdruck bringen, dass viele der Hierarchen in den großen Medienhäusern sich zwar Trendstudien und Strategiepapiere zum Thema social media anschauen, aber immer noch davor zurückschrecken, selbst in medias res zu gehen, also dort, wo die neuen Plattformen entstehen, diese auszuprobieren und endlich und einfach mitzumachen!</p>
<p>Ja, ja. Ich höre sie schon, all jene, die jetzt fragen werden: „Warum sollte ich das tun? Muss ich denn gleich jeden Hype mitmachen? Ich verstehe auch so, was da passiert, da brauche ich diesen Kram nicht auch noch für mich anwenden.“ Das aber ist grundlegend falsch! Und genau das ist der Punkt, an dem viele „klassisch Intellektuelle“ etwas Entscheidendes noch nicht verstanden haben.</p>
<p>Ich wage einmal folgenden Vergleich: Ich kann nicht <strong>über</strong> Afrika schreiben, wenn ich das Land nur aus Bildbänden kenne. Und ich kann schon gar nicht <strong>für</strong> Afrikaner berichten, wenn ich ihr Leben nur aus Reiseberichten kenne. Kein seriöser Journalist würde das anders sehen. Ähnliches gilt auch für social media. Ich muss die Wirkmechanik, die dort gepflegte Kultur, die vorherrschende Stimmung und die partizipierenden Personen kennen- und verstehen lernen. Und das gelingt nur durch eigene Teilhabe.</p>
<p>„Aber,“ lautet jetzt wohl die Frage des „klassisch Intellektuellen“, „warum ist das so wichtig? Kriege ich nicht sowieso schon irgendwie mit, worum es geht?“</p>
<p>Auch auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: Es ist deshalb wichtig, weil das „digitale Leben“ andere Kommunikations- und Umgangsformen hervorbringt &#8211; und damit verbunden grundlegend andere Erwartungen an die Medien an sich. Während der Bildungsbürger von früher sich von den Medienveranstaltern eine gewisse Art an Verlautbarungsjournalismus und die Etablierung von „Wissensautoritäten“ wünschte, strebt der moderne Leser, Hörer und Zuschauer, also jener mit digitalem Hintergrund, nach einem Austausch auf Augenhöhe.</p>
<p>Die junge Generation reagiert meiner Ansicht nach sehr intelligent auf die neuen Anforderungen einer digitalisierten Informationsgesellschaft. Sie weiß um die Möglichkeiten der Manipulation von Quellen und Bildern. Und weiß sehr genau, dass die Mehrzahl der Journalisten häufig in einem Geflecht aus Sachzwängen und Verbindungen gefangen ist, das schlussendlich nur noch wenig Raum für Objektivität lässt. In der Konsequenz bröckelt der unkritische Glaube an die großen alten  Medieninstitutionen (aber auch der an Unternehmen, Behörden etc).</p>
<p>Und in der Folge tritt ein anderer Umgang mit Quellen in den Vordergrund: Digital Natives umgeben sich mit einem Netzwerk aus „virtuellen Freunden“, mit denen sie Tag für Tag einen digitalen Umgang pflegen. Im täglichen Austausch und Dialog mit ihrem thematisch selektierten, virtuellen Freundeskreis stellen sie die Authentizität, Glaubwürdigkeit und Transparenz ihrer Netzwerkmitglieder kontinuierlich auf den Prüfstand und identifizieren so all jene, die sich als zuverlässig herausstellen und als Quelle taugen.</p>
<p>Die Informationen dieser nach eigenem Ermessen „autorisierten“ Quellen sind für sie von Bedeutung – und nicht mehr per se die Nachrichten der großen Institutionen.</p>
<p>Will man also künftig noch Relevanz haben im großen Meer der Meldungen, dann muss man sich als glaubwürdige Quelle neu etablieren – dies gilt für Öffentlich-Rechtlich wie Privat und kann nur im Dialog und Austausch mit den Nutzern und durch die Teilhabe an deren digitalem Leben gelingen.</p>
<p>Denn, um im Beispiel zu bleiben: Wenn ich in Afrika lebe und mich um ein Verständnis dieser Kultur bemühe, dann werden ich meist von den Einheimischen offen empfangen. Oder um es abschließend einmal mehr mit Gutjahr zu sagen: Liebe <a title="„Senderchefs, Ressortleiter oder freie Autoren: Springen Sie ins kalte Wasser, und lernen Sie zu schwimmen. Sie werden merken, so kalt ist das Wasser gar nicht, und ich verspreche Ihnen, nach einer Weile wollen Sie gar nicht mehr heraus.“" href="http://gutjahr.biz/blog/2011/06/5-lektionen/" target="_blank"><strong>„Senderchefs, Ressortleiter oder freie Autoren: Springen Sie ins kalte Wasser, und lernen Sie zu schwimmen. Sie werden merken, so kalt ist das Wasser gar nicht, und ich verspreche Ihnen, nach einer Weile wollen Sie gar nicht mehr heraus.“</strong></a></p>
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		<title>Schöner die iPads nie klingen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 15:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Blaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Erst kürzlich haben wir uns gefragt, wozu das iPad eigentlich gut ist. Heute wissen wir die Antwort. Wie auch das iPhone ist es nicht in erster Linie zur Kommunikation da. Nein, es ist &#8230; ein Musikinstrument. Beweise? Liefert die North Point&#8217;s iBand mit ihrer Weihnachtsmusik für die kleine Besetzung. Schöner die iPads nie klingen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F9XNfWNooz4?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/F9XNfWNooz4?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="300"></embed></object>
<p style="margin-top: 10px">Erst kürzlich haben wir uns gefragt, <a href="http://www.result-blog.de/2010/11/24/ipad-%E2%80%93-die-mobile-losung-fur-immobile-momente/">wozu das iPad eigentlich gut ist</a>. Heute wissen wir die Antwort. Wie auch das iPhone ist es nicht in erster Linie zur Kommunikation da. Nein, es ist &#8230; ein Musikinstrument. Beweise? Liefert die <a href="www.northpointmusic.org/christmas" title="Link zur North Point's iBand">North Point&#8217;s iBand</a> mit ihrer Weihnachtsmusik für die kleine Besetzung. Schöner die iPads nie klingen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>„Sehr schön, sehr weihnachtlich, sehr sehenswert!“</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 14:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Blaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Weihnachtsmärchen im Kölner Künstlertheater gehört für uns inzwischen fest in den vorweihnachtlichen Kalender. Die Kulturpatenschaft, die uns und das Ensemble verbindet, wird so auch für unsere Mitarbeiter greifbar, erlebbar, und Georg zum Kley, der Hauptdarsteller, beweist ein ums andere Mal, dass dieses Stück nach dem Buch von Charles Dickens keineswegs nur für Kinder geschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1528" title="Weihnachtsmärchen" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/kkt_02.jpg" alt="" width="300" height="250" />Das <a href="http://www.result-blog.de/2010/11/15/%E2%80%9Eder-tod-kriegt-von-den-kindern-szenenapplaus%E2%80%9C/" target="_self">Weihnachtsmärchen im Kölner Künstlertheater</a> gehört für uns inzwischen fest in den vorweihnachtlichen Kalender. Die Kulturpatenschaft, die uns und das Ensemble verbindet, wird so auch für unsere Mitarbeiter greifbar, erlebbar, und Georg zum Kley, der Hauptdarsteller, beweist ein ums andere Mal, dass dieses Stück nach dem Buch von Charles Dickens keineswegs nur für Kinder geschrieben wurde. Auch deshalb möchten wir Danke sagen, für einige wundervolle Stunden, in der wir abtauchen durfte in die Welt von Ebenezer Scrooge, in die Welt seiner Geister, und in die Welt, in der zu Weihnachten das Gute in den Menschen zum Vorschein kommt. Und dazu haben wir einige Stimmen gesammelt.<span id="more-1527"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1530" title="Weihnachtsmärchen" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/kkt_01.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>„Ich fand es – wie auch im letzten Jahr – wunderbar! Es ist lustig und kindgerecht erzählt und hat eine gute Länge. Meine Tochter hatte immer noch furchtbar Angst &#8211; sie wird das Stück wohl erst genießen, wenn Sie 18 ist. <img src='http://www.result-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  (Sabine Haas, Geschäftsführung)</p>
<p>„Wunderbar sympathische Wanderung zwischen Bühnen- und Puppentheater. Riskante und doch geglückte Mixtur aus Konfrontation und zärtlicher Umarmung. Große und damit sehr kindgerechte Gut/Böse-Mechanik.“ (Matthias Busse, Geschäftsführung)</p>
<p>„Das Theaterstück ‚Ein Weihnachtsmärchen’ war wie im vergangenen Jahr eine gefühlvolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Eine tolle Inszenierung für Jung und Alt, die nie langweilig wird und jedermann die eigentliche Bedeutung von Weihnachten vor Augen führt.“ (Janine Anyiam, Marketing)</p>
<p>„Faszinierend, wie dieses Ein-Mann-Theater mit seinen wenigen, aber pointiert gesetzten technischen Effekten und den geschickten Verwandlungen in die verschiedenen Charaktere der Geschichte eine solch dichte Atmosphäre schafft, dass selbst der erwachsene Zuschauer nur zu gerne der dargebotenen Illusion eines ganzen Ensembles erliegt. Sehr schön, sehr weihnachtlich, sehr sehenswert!“ (Alexa Brandt, Webredaktion)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>„Ein ‚Nein’ zur Verzweiflung“</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/12/08/%e2%80%9eein-%e2%80%9anein%e2%80%99-zur-verzweiflung%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 10:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Blaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gut kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn? Wissen Sie, wer im Haus neben Ihnen, gegenüber, ein Stockwerk höher wohnt?  Eine Frage, die auch wir uns von Zeit zu Zeit stellen – vor allem dann, wenn wir feststellen, dass es gute Gründe gäbe, sich besser zu kennen. So wie bei fips e.V. einem Verein gleich nebenan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn? Wissen Sie, wer im Haus neben Ihnen, gegenüber, ein Stockwerk höher wohnt?  Eine Frage, die auch wir uns von Zeit zu Zeit stellen – vor allem dann, wenn wir feststellen, dass es gute Gründe gäbe, sich besser zu kennen. So wie bei <a title="fips e.V." href="http://www.fipskoeln.de/" target="_blank">fips e.V.</a> einem Verein gleich nebenan, der kranke und behinderte Kinder sowie ihre Familien unterstützt, ob beratend oder aktiv, in der Krankenpflege, der Haushalts- oder Familienhilfe und vor allem als Begleiter sterbender Kinder und ihrer Angehörigen. Für dieses herausragende Engagement, mit dem der Verein seit mehr als 16 Jahren Kölner Familien hilft, wurde er in diesem Jahr von der <a title="Bethe-Stiftung" href="http://stiftung.stifterverband.info/s054/index.html" target="_blank">Bethe-Stiftung</a> als besonders förderungswürdig ausgezeichnet. Damit verbunden: eine Spendenverdoppelungsaktion, die das Stifterehepaar Roswitha und Erich Bethe aus ihrem privaten Vermögen zur Verfügung stellt: Jeder Cent, der bis zum 28. Februar 2011 mit dem Kennwort „Einmal spenden – Doppelt helfen!“ bei fips eingeht, wird durch die Stiftung verdoppelt. Eine Idee, die wir so toll fanden, dass wir uns kurzerhand entschlossen haben, mitzumachen, so vielen Menschen wie möglich davon zu erzählen und – gerade jetzt, zur Weihnachtszeit – zum <a title="fips e.V." href="http://www.fipskoeln.de/kranke_Kinder_Familienhilfe/Unterstuetzer_Spenden.htm" target="_blank">Spenden</a> aufzurufen. Und damit Sie auch wissen, was genau mit diesen Spenden passiert, haben wir mit Vereinsgründer Dietmar Töneböhn gesprochen – und ihm drei Fragen zu fips gestellt.<span id="more-1517"></span></p>
<p><em>Herr Töneböhn, seit 1994 unterstützen Sie mit Ihrem Verein kranke und behinderte Kinder und ihre Familien. Wie ist dieses Projekt entstanden, was hat Sie dazu motiviert?</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1518" title="Dietmar Töneböhn" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/dietmar_toeneboehn.jpg" alt="" width="180" height="240" />Dietmar Töneböhn: </strong>Das Projekt ist entstanden durch den Zusammenschluss von Pädagoginnen und Kinderkrankenschwestern mit Unterstützung von betroffenen Eltern von behinderten und kranken Kindern. Wir waren uns einig, dass es möglich sein muss, dass auch kranke und behinderte Kinder zu Hause versorgt werden können und somit nicht immer wieder im Krankenhaus verweilen müssen. Dies ist oft das Schicksal dieser Kinder und ihrer Familien. Gleichzeitig waren wir uns einig, dass Eltern, die ihre kranken und behinderten Kinder zu Hause betreuen wollen, nicht an der sehr großen Belastung scheitern dürfen, das heißt, dass sie Unterstützung, sowohl pflegerisch als auch pädagogisch, bekommen sollen, denn sie müssen für diese besonderen Kinder noch viel mehr da sein als sonst die Eltern für ihre Kinder, sie müssen ihnen zärtliche Fürsorge und medizinisch-pflegerische Betreuung, oft rund um die Uhr, zukommen lassen, viele Förder- und Arzttermine mit ihnen wahrnehmen, sie in ihren oft kleinen Entwicklungsschritten mit viel Aufwand unterstützen und natürlich auch die Trauer um eine bei der Familienplanung anders geglaubte Zukunft verarbeiten. Bei unserer Gründung waren wir uns sicher, dass wir zusammen Lösungsmöglichkeiten entwickeln können, damit die Belastung nicht zu groß wird und auch Freude und alternative Lebensplanungen und -möglichkeiten Platz finden können. Ich denke, wir haben bis heute davon vieles erreicht und es ist eine spannende Aufgabe, jeden Tag aufs Neue.</p>
<p><em>Sparmaßnahmen im sozialen Bereich sind auch in Köln an der Tagesordnung, und eigentlich übernimmt fips e.V. Aufgaben, die mancher von der Stadt erwartet. Ist das nicht frustrierend?</em></p>
<p><strong>Dietmar Töneböhn: </strong>Dies ist sicherlich frustrierend. Doch haben wir zum Beispiel damals den Affen fips für unser Logo und als unser „Markenzeichen“ gewählt, denn der fips will sich nicht so leicht frustrieren lassen, er ist eigensinnig und neugierig, wenn etwas auf den ersten Blick nicht geht, dann schaut er zwei-, dreimal hin und zwar so lange, bis sich doch Möglichkeiten zeigen. Diese Kreativität und solch ein „Nein“ zur Verzweiflung wollen auch wir leben – wir möchten weiter mit der Stadt Köln zusammenarbeiten, wir werden weiter kritisieren, wir werden weiter Unterstützung für diese Kinder und ihre Familien einfordern und wir werden aber auch weiter Lösungsmöglichkeiten für diese Kinder entwickeln und versuchen, andere Menschen und Unternehmen für die Mit-Hilfe zu gewinnen. Und wir machen die Erfahrung, dass dies gelingt und sehr viele Menschen und Unternehmen uns und damit die Kinder und ihre Familien unterstützen. Dies darf niemals Staats- oder Stadtaufgaben ersetzen, beileibe nicht, aber wir sind überzeugt davon, dass es möglich ist, dass Aufgaben, die die Stadt nicht, nicht mehr oder nur begrenzt wahrnehmen kann, mit Solidarität und Verbundenheit zwischen den verschiedensten Menschen und Unternehmen im Interesse der kranken und behinderten angegangen und umgesetzt werden können. Dies kann sogar Spaß machen und uns Menschen unsere Kreativität zeigen und die große Frustration vermeiden – und sicher ermuntert es auch die Stadt, mit ihren begrenzten Mitteln in solch einem kreativen Zusammenschluss mitzuwirken. Diese positive Erfahrung des gemeinsamen Herangehens an die Probleme ist sehr mächtig, dagegen hat der Frust, auch wenn er es immer wieder probiert, letztendlich keine Chance.</p>
<p><em>Sie haben mit Ihrem Verein schon einiges erreicht und oft auch prominente Unterstützung bekommen. Dennoch: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?</em></p>
<p><strong>Dietmar Töneböhn: </strong>Als erste wünschen wir uns für die Kinder und ihre Familien, dass sie trotz ihrer wirklich harten Schicksalsschläge Unterstützung in ihrer täglichen Belastung erhalten und es auch ihnen damit gelingen kann, positiv in die Zukunft zu schauen und nicht unter den Krisen und Schwierigkeiten zusammenzubrechen. Wir wünschen uns darüber hinaus, dass Menschen und Unternehmen, die mithelfen und Unterstützung geben, sich freuen und spüren, dass sie auch etwas tun können, das ihre Hilfe ankommt und dass wir alle nicht tatenlos zuschauen und uns den Verhältnissen ergeben müssen. Wir wünschen uns Freunde für den fips und für die Kinder, Freunde, die auch längerfristig da sind und mithelfen, dazu braucht man nicht prominent sein, da kann man auch nur kleine Möglichkeiten haben, da zählt auch das Kleine, das zusammen ein ganz Großes werden kann, wir wünschen uns eine fips-Gemeinschaft, die stolz auf ihr Schaffen ist und die sich selbst und allen anderen sagen kann: „Es lohnt sich“. Wissen Sie, ich komme aus einem kleinen Dorf und da sagte man immer: „Geld hat keine Seele“. Wir alle zusammen können dem Geld eine Seele geben.</p>
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		<title>„Der Tod kriegt von den Kindern Szenenapplaus“</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/11/15/%e2%80%9eder-tod-kriegt-von-den-kindern-szenenapplaus%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 15:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Blaschke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[KulturPaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit beinahe zwei Jahren begleiten wir als <a href="http://www.koelnerkulturpaten.de/" target="_blank">KulturPaten</a> das <a href="http://www.k-k-t.de/" target="_blank">Kölner Künster Theater</a>, eine Institution in direkter Nachbarschaft. Doch auch über die Veedels-Grenzen hinaus kennt man das Ensemble, seine Stücke und sein Engagement – doch natürlich noch lange nicht gut genug. Es wird also Zeit, das Projekt auch hier einmal vorzustellen, weshalb wir die Leiterin des Theaters, Ruth zum Kley, kurzerhand zu Kaffee und Interview getroffen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit beinahe zwei Jahren begleiten wir als <a href="http://www.koelnerkulturpaten.de/" target="_blank">KulturPaten</a> das <a href="http://www.k-k-t.de/" target="_blank">Kölner Künster Theater</a>, eine Institution in direkter Nachbarschaft. Doch auch über die Veedels-Grenzen hinaus kennt man das Ensemble, seine Stücke und sein Engagement – doch natürlich noch lange nicht gut genug. Es wird also Zeit, das Projekt auch hier einmal vorzustellen, weshalb wir die Leiterin des Theaters, Ruth zum Kley, kurzerhand zu Kaffee und Interview getroffen haben. Darin gibt sie Einblicke in die Kulissen, erzählt von kleinen und großen Plänen für die Zukunft und von Workshops mit benachteiligten Jugendlichen. Und sie verrät, was die Zuschauer im <a href="http://www.k-k-t.de/theaterprogramm/ein-weihnachtsmarchen-ab-5-jahre/" target="_blank">„Weihnachtsmärchen“</a> erwartet, das in den kommenden Wochen so oft auf dem Spielplan steht, wie kein anderes Stück – und das für unsere Mitarbeiter auch in diesem Jahr wieder fest zum vorweihnachtlichen Terminplan gehört. Vielleicht ja auch bald für Sie?<span id="more-1405"></span></p>
<p><em>Frau zum Kley, Ihr Theater heißt <a href="http://www.k-k-t.de/" target="_blank">Kölner Künstler Theater</a>. Was hat es mit diesem Namen auf sich? Ein Theater von Künstlern? Oder für Künstler? Oder beides?</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1407" title="Das KKT-Team" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/kkt_team.jpg" alt="" width="300" height="142" />Ruth zum Kley (Foto Mitte): </strong>Auf jeden Fall beides. Zum einen ist es ein Theater von Künstlern, es wurde von Schauspielern, die mit ihrer damaligen Situation unzufrieden waren, als Künstler-Theater gegründet. Zum anderen aber gibt es auch den Ansatz, nicht nur Theater zu machen, sondern auch ein Forum für Kölner Künstler zu sein. Das aber können wir so richtig erst umsetzen, wenn wir neue Räume haben. Der Name irritiert viele Menschen, vor allem in der Verbindung mit dem Titel Kinder- und Jugendtheater. Aber wir wollten eben mehr als das sein.</p>
<p><em>Gibt es denn im Bezug auf neue Räume schon etwas konkretes?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley:</strong> Wir bleiben wohl in Ehrenfeld, ziehen aber wahrscheinlich in einen Neubau. Die Lage, die im Moment diskutiert wird, wäre gut, aber es gibt noch einen gewissen Förder- und Sponsoringbedarf. Die Städtische Konzeptionsförderung ist eine Säule, da hoffen wir bald auf den Bescheid für 2011 bis 2014, und darüber hinaus gibt es auch einen Förderverein und eine Stiftung. Dennoch fehlen uns für das kommende Jahr noch etwa 10.000 bis 20.000 Euro.</p>
<p><em>Wie lange gibt es das KKT denn eigentlich schon und was hat sich seitdem verändert?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley: </strong>Inzwischen sind es 16 Jahre. Auf der einen Seite ist es durch die Förderung stabiler geworden, aber im gleichen Ausmaß ist es auch enger geworden, viel enger, denn Fördermittel werden meistens eher gekürzt, als aufgestockt. Auch das Publikum, die Schulen, alle haben weniger Geld und weniger Zeit. Dazu kommt, dass es immer mehr Leute gibt, die Kinder- und Jugendtheater machen, weil dafür wenigstens überhaupt noch Geld da ist. Die Konkurrenz wächst also.</p>
<p><em>Es gibt ja auch noch Projekte neben der eigentlichen Theatertätigkeit. Welche zum Beispiel?</em></p>
<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-1412" title="Workshop" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/workshop.jpg" alt="" width="300" height="200" />Ruth zum Kley: </strong>Zum Beispiel machen wir <a href="http://www.k-k-t.de/workshops/" target="_blank">Workshops</a>, in denen wir fast nur noch mit benachteiligten Jugendlichen arbeiten, mit Hauptschülern sowie mit Langzeitarbeitslosen, mit Jugendlichen mit Drogenhintergrund. Da arbeiten wir mit Methoden des Theaters, aber auch der Persönlichkeitsentwicklung, mit Yoga, also Atem- und Entspannungstechniken. Dabei geht es uns darum, den Selbstwert der Jugendlichen zu stärken, denn nur, wer sich selbst wertschätzt, kann auch andere wertschätzen.</p>
<p><em>Und wie werden diese Workshops angenommen?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley:</strong> Fast schon erschreckend gut. Wenn man so etwas in die Schulen integrieren würde, wäre das toll. In den USA ist man da viel weiter. Die Jugendlichen saugen das förmlich auf, und dieses Feedback ist natürlich auch für uns aufbauend, das zeigt auch, wie sehr die das wollen. Am Anfang machen wir zum Beispiel immer ein Video zur Selbstreflexion. Da geht es darum, den ersten eigenen Auftritt wertschätzend zu betrachten, drei Dinge zu nennen, die ihnen gefallen. Und darum, einen Wunsch zu nennen, was man verbessern will. Diese positive Sichtweise fällt vielen sehr schwer, das ist leider eine seltene Erfahrung.</p>
<p><em>Wird Ihr Theater denn überhaupt in seiner ganzen Vielfalt wahrgenommen?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley: </strong>Beim Kulturamt ja, und in den Schulen kennt man uns auch ganz gut. Aber in der Öffentlichkeit glaube ich nicht, da wissen viele gar nicht, was wir alles machen.</p>
<p><em>Wie lässt sich denn das Theaterprogramm beschreiben?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley: </strong>Für Kinder von 2 bis 10 Jahren machen wir eine Kombination aus Schauspiel und Figurentheater, was eher selten ist. Außerdem ist eine Besonderheit bei uns, dass Schauspieler und Figuren gleichberechtigt auftreten. Da gibt es zum Beispiel ein Stück, in dem ein Ordnungsbeamter sich mit der Puppe Freddy Frettchen anfreundet und erst später feststellt, dass das ein Kuscheltier ist. Für Jugendliche machen wir leider Thementheater.</p>
<p><em>Warum leider?</em></p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1410" title="Momo" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/momo.jpg" alt="" width="300" height="200" />Ruth zum Kley: </strong>Weil es einen auch einschränkt. Für das Jugendprogramm muss man immer gucken, welche Themen gerade in der Luft liegen, man darf da nichts verpassen. Zuletzt beispielsweise hatten wir das Thema Mobbing, kombiniert mit Elementen aus Momo, das Stück hieß <a href="http://www.k-k-t.de/tourtheater/momo-reloaded-ab-12-jahre/" target="_blank">„Momo Reloaded“</a>. Das ist schon eine tolle Herausforderung. Mein Mann Georg, der die Stücke schreibt, kämpft aber auch damit, nicht zu jedem Thema findet man sofort einen Zugang. Außerdem wollen wir nicht nur Realismus, sondern auch Theatralik auf die Bühne bringen. Ein Stück aber spielen wir auch schon seit 16 Jahren: Untermenschen, da geht es um das Thema Rechtsradikalismus, das wird immer wieder, in Wellen, nachgefragt, und wir haben es immer wieder ein bisschen der Zeit angepasst, denn Rechtsradikale sind heute ja nicht mehr nur Glatzköpfe in Bomberjacken. Und jetzt gerade, ganz aktuell, müsste man eigentlich ein Stück zum Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen machen.</p>
<p><em>Sie gehen mit dem Theater auch auf Tour, oder?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley: </strong>Ja, wir haben einen richtigen <a href="http://www.k-k-t.de/tourtheater/" target="_blank">Tourbetrieb</a>. Bald spielen wir beispielsweise 8 Tage auswärts, zwischen Niederau und München, 12 bis 14 Veranstaltungen. Tatsächlich treten wir bundesweit auf. Primär werden wir von den Ämtern eingeladen, aber die haben oft auch kein Geld mehr, das ist schon wesentlich härter geworden. Das ist ein Dilemma. Die Kulturstruktur auf dem Land ist kaputt, also muss man sich die Kultur holen. Dafür aber ist kein Geld mehr da.</p>
<p><em>Gibt es außer dem Finanziellen etwas, dass Sie sich für Ihr Theater wünschen?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley: </strong>Eigentlich sind wir ziemlich zufrieden, wir würden nur gerne in größeren Räumen arbeiten. Wir sind eine Plattform, wir sind Vernetzer, aber derzeit können wir das nur eingeschränkt leisten. Und wir würden gerne Erwachsenentheater machen, und andere Leute einladen. Derzeit arbeiten wir beispielsweise an einer Kooperation mit einem Theater für Gehörlose, und genauso würden wir uns auch gerne mehr für andere öffnen.</p>
<p><em>Nun spielen Sie in den kommenden Wochen häufiger als alles andere das <a href="http://www.k-k-t.de/theaterprogramm/ein-weihnachtsmarchen-ab-5-jahre/" target="_blank">Weihnachtsmärchen</a>. Was erwartet die Zuschauer in diesem Stück?</em></p>
<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-1415" title="Scrooge" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/scrooge.jpg" alt="" width="300" height="264" />Ruth zum Kley:</strong> Dieses Stück ist ein Klassiker nach dem Buch von Charles Dickens. Wir spielen es, glaube ich, im sechsten oder siebten Jahr, und das in einer sehr schönen, liebevollen Inszenierung. Es gibt nicht wenige Leute, auch ohne Kinder, die seit Jahren kommen. Es gibt einen Schauspieler, der den bösen Mr. Scrooge spielt, der Rest sind Figuren. Inszeniert haben wir das Ganze im Stil der Zeit von Dickens, Scrooge trägt beispielsweise Zylinder und lange Koteletten. Außerdem ist das Stück ganz bewusst erst für Kinder ab 5, denn teilweise ist es schon ein bisschen gruselig. Aber es ist auch lustig. Der Tod zum Beispiel ist lustig, denn die dürfen ja nicht mit Angst nach Hause gehen. Der Tod kriegt von den Kindern Szenenapplaus.</p>
<p><em>Das heißt aber, wenn auch Erwachsene so gerne kommen, dass es kein reines Kinderstück ist?</em></p>
<p><strong>Ruth zum Kley: </strong>Nein, auf keinen Fall. Oft ist es beim Kinder- und Jugendtheater ja so, dass die Eltern eben mitgehen, weil sie dabei sein müssen. Wir wollen aber, dass Kinder und Eltern gemeinsam Spaß haben, denn so wird es für die Kinder auch zu einem viel intensiveren Erlebnis. Deshalb bauen wir bei all unseren Stücken immer auch Facetten für Erwachsene ein. Und so kommen selbst Eltern, deren Kinder inzwischen 15 oder 16 sind, nach wie vor ins Weihnachtsmärchen, das gilt aber zum Glück auch für andere Stücke. Wir machen Theater für jede Altersgruppe.</p>
<p><small>Fotos: © Kölner Künstler Theater</small></p>
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		<title>Sag ja! — Doch wozu eigentlich?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 08:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Blaschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbände]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles beginnt mit einem „ärgerlichen Missverständnis“, so heißt es in der <a title="Financial Times" href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:markt-und-sozialforschung-schluss-mit-missverstaendnissen-und-verwechslungen/50184375.html" target="_blank">Financial Times</a>. Damit, dass Markt- und Sozialforschung jährlich etwa 16 Millionen Interviews führen (und davon etwa sieben Millionen per Telefon), die deutschen Haushalte jedoch gleichzeitig pro Jahr 280 Millionen und mehr Werbeanrufe erhalten. Und viele dieser Werbeanrufe, so schreibt die Zeitung weiter, schmückten sich unerlaubterweise zu Beginn des Telefonates damit, eine Umfrage durchführen zu wollen. Durch diese verkappten Werbeanrufe wird der Marktforschung das Leben schwer gemacht, ein Umstand, den die Branche nicht auf sich sitzen lassen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles beginnt mit einem „ärgerlichen Missverständnis“, so heißt es in der <a title="Financial Times" href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:markt-und-sozialforschung-schluss-mit-missverstaendnissen-und-verwechslungen/50184375.html" target="_blank">Financial Times</a>. Damit, dass Markt- und Sozialforschung jährlich etwa 16 Millionen Interviews führen (und davon etwa sieben Millionen per Telefon), die deutschen Haushalte jedoch gleichzeitig pro Jahr 280 Millionen und mehr Werbeanrufe erhalten. Und viele dieser Werbeanrufe, so schreibt die Zeitung weiter, schmückten sich unerlaubterweise zu Beginn des Telefonates damit, eine Umfrage durchführen zu wollen: „Eingangs des Telefonats werden häufig ein, zwei, drei belanglose Fragen gestellt, um dann ganz direkt zur Sache, nämlich zum Verkaufsgespräch zu kommen.“ Dadurch wird der Marktforschung das Leben schwer gemacht, ein Umstand, den die Branche nicht auf sich sitzen lassen will. Und so ist die <a title="Deutsche Marktforscher" href="http://www.deutsche-marktforscher.de/" target="_blank">Informationskampagne der Deutschen Markt- und Sozialforschung</a> entstanden, mit der die Branchenverbände <a title="ADM" href="http://www.adm-ev.de/" target="_blank">ADM</a> und <a title="BVM" href="http://bvm.org/" target="_blank">BVM</a> gemeinsam mit der <a title="DGOF" href="http://www.dgof.de/" target="_blank">Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung</a> (DGOF) aufklären wollen. Und: Sie wollen dafür werben, bei seriösen Umfragen mitzumachen.<span id="more-1330"></span></p>
<p><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/schultafel.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1359" title="Schultafel" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/schultafel-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Der zweite wichtige Grund für die geringer werdende Bereitschaft, sich an Markt- und Sozialforschung zu beteiligen, ist die Unkenntnis über ihre Bedeutung. „Politiker und politische Entscheidungen brauchen die Kenntnis von den Wünschen, Urteilen und Standpunkten in der Bevölkerung“, heißt es in der FTD. „Politiker, Parteien, Regierungen können (nicht müssen!) sich an diesen Meinungsbildern in der Bevölkerung orientieren, sich daran reiben. Gleiches gilt für die gerade in Deutschland vielfältige Medienlandschaft. Und wer immer in der freien Wirtschaft Produkte oder Dienstleistungen anbietet, möchte und muss wissen, welche Bedürfnisse die zukünftigen Verwendergruppen haben, wo sich Kritik aufgebaut hat, was im Interesse der Bevölkerung, im Interesse der Verwender anders und besser gemacht werden kann. Natürlich auch im Sinne der Hersteller, die wachsen und Gewinne machen wollen.“</p>
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<p>Auch in dem Video, dass die Initiative zum Thema gedreht hat, ist den Befragten kaum bewusst, welche Rolle Umfragen spielen, für Parteien und Unternehmen, und somit schlussendlich auch für den Bürger. Und so werden die Verbände nun selbst aktiv. „Es ist das erste Mal, dass unsere Branche sich mit einer solchen Initiative zu Wort meldet“, so der BVM-Vorsitzende Wolfgang Dittrich bei der Vorstellung. „Kernstück ist das Gütesiegel ‚Sag ja zu Deutschlands Markt- und Sozialforschung’. Die Kernbegriffe ‚Anonym’, ‚Datengeschützt’ und ‚Kein Verkauf’ benennen die wichtigsten Erkennungszeichen seriöser Markt- und Sozialforschung.“ Mit diesem Siegel und darüber hinaus auch mit einem akustischen Erkennungszeichen soll es den Menschen leichter gemacht werden, zu erkennen, wann es sich um Marktforschung und nicht um Direktmarketing oder Werbung handelt.</p>
<p><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/supermarkt.jpg"><img src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/supermarkt-300x212.jpg" alt="" title="Supermarkt" width="300" height="212" class="alignleft size-medium wp-image-1394" /></a>Darüber hinaus wird es Anzeigen, Plakate und Radiospots geben, die <a title="Deutsche Marktforscher" href="http://www.deutsche-marktforscher.de/" target="_blank">Homepage der Initiative</a> soll eine weitere Anlaufstation bieten, und für Mai nächsten Jahres wird ein bundesweiter „Tag der Marktforschung“ vorbereitet, um Instituten den direkten Kontakt und das Gespräch mit der Bevölkerung zu ermöglichen. Ein großes Paket, das da in Berlin geschnürt worden ist. Doch wird es der Branche auch helfen? Werden sich mit solchen Maßnahmen die Haltung der Bevölkerung ändern und das „ärgerliche Missverständnis“ aufklären lassen? Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Nein, nicht in einer Umfrage, einfach in den Kommentaren &#8230;</p>
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		<title>Mystery Calling – Die Erfolgsfaktoren</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 10:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Langner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Überall und zu jeder Zeit treffen bundesweit Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer bei Hotlines ein. Sie sind Alltag eines jeden Call-Center-Agenten, ohne, dass dieser es bemerkt. Das sogenannte Mystery Calling als Methode zur Überprüfung von Servicequalität und Prozesskonformität ist insbesondere in Bezug auf die Leistung von Callcentern beziehungsweise Hotlines mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Doch was genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überall und zu jeder Zeit treffen bundesweit Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer bei Hotlines ein. Sie sind Alltag eines jeden Call-Center-Agenten, ohne, dass dieser es bemerkt. Das sogenannte Mystery Calling als Methode zur Überprüfung von Servicequalität und Prozesskonformität ist insbesondere in Bezug auf die Leistung von Callcentern beziehungsweise Hotlines mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Methode, und was ist das vermeintlich Mysteriöse daran?<span id="more-1208"></span></p>
<p><img src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/mysterycalls.jpg" alt="" title="Mystery Calls" width="250" height="166" class="alignleft size-full wp-image-1210" />Unter Mystery Calling werden verschiedene Arten von verdeckten Anrufen bei Callcentern beziehungsweise Hotlines – in seltenen Fällen auch in anderen Zusammenhängen – zusammengefasst. Dabei kann es sich um kurze Informationsanrufe, Beschwerdeanrufe, aber auch längere Beratungsanrufe handeln.</p>
<p>Allen Arten gemein ist, dass der Anrufer so tut, als sei er Interessent beziehungsweise Kunde mit einem bestimmten Anliegen, einem sogenannten Szenario. Die „verdeckte Ermittlung“ der Hotline-Qualität ist hier also entscheidend, denn damit steht und fällt jede Mystery-Calling-Studie. Die Aufdeckungsgefahr, die zweifelsohne immer da ist, auf ein Minimum zu reduzieren, ist aber nur ein Erfolgsfaktor. Es gibt viele weitere Kriterien für den Erfolg von Mystery Calling Studien.</p>
<p>Diese sind unter anderem:</p>
<ul>
<li>Realitätsnahe, häufig auftretende Szenarien in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickeln, denn die Szenarienentwicklung ist immer Teamarbeit.</li>
<li>Einen Feldplan stricken, der sich an die Dynamiken des Callcenters beziehungsweise der Hotline anpasst und somit Callvolumen und Callverlauf berücksichtigt. Dazu ein kleines Gedankenspiel: Es werden 20 Mystery Calls zwischen 20 und 21 Uhr absolviert. In dieser Zeit liegt das normale Callvolumen bei etwa 50 Anrufen. Auffällig, oder?</li>
<li>Der Einsatz von erfahrenen, schauspielerisch talentierten Mystery Callern, die sich mühelos und ohne Skrupel in eine andere Identität und in ein Szenario hineinversetzen können – was natürlich ein bisschen Talent, aber auch eine sehr gute Schulung unumgänglich macht.</li>
<li>Einen Bewertungsbogen entwickeln, der sowohl hard facts als auch soft skills abfragt und – und das ist ein zentrales Kriterium – trennscharfe, für den Mystery Caller eindeutige Fragen und Kategorien enthält, um dem Streben nach einer objektiven Messung ein Stück weit näher zu kommen.</li>
<li>Und nach der Feldzeit? – Ein Bericht, der nicht bei Prozentzahlen aufhört, sondern handlungsleitende Empfehlungen bereithält.</li>
</ul>
<p>Eigentlich alles gar nicht so mysteriös, oder? Für eine Erstdurchführung ist es aber wichtig, sich einen kompetenten Partner an Bord zu holen, der Erfahrung mit Mystery-Calling-Studien hat. Dieser kennt nicht nur die oben genannten Erfolgfaktoren, sondern kann diese auch umsetzen und entsprechend beraten.</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/alanclarkdesign/">alanclarkdesign</a> / <a href="http://www.flickr.com/">flickr</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de">cc-by-nd</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist die Analyse von Apps nur eine Aufgabe der Usability-Forscher?</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/09/06/ist-die-analyse-von-apps-nur-eine-aufgabe-der-usability-forscher/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[App-Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Usability-Test]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist für uns schon verführerisch, das Blog zu nutzen, um hier ausführlich unsere Methode der App-Forschung zu schildern. Leider hört die Konkurrenz mit! Und so begnügen wir uns mit ein paar allgemeinen Gedanken zu diesem hoch spannenden Thema.
Wenn man so die Trends und Tendenzen in der App-Forschung betrachtet, dann zeichnet sich ab, dass dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist für uns schon verführerisch, das Blog zu nutzen, um hier ausführlich unsere <a href="http://www.result.de/spotlight/mobile-web-iphone-und-ipad/" target="_blank">Methode der App-Forschung</a> zu schildern. Leider hört die Konkurrenz mit! Und so begnügen wir uns mit ein paar allgemeinen Gedanken zu diesem hoch spannenden Thema.<span id="more-976"></span></p>
<p>Wenn man so die Trends und Tendenzen in der App-Forschung betrachtet, dann zeichnet sich ab, dass dieses Feld ziemlich tief in die Usability-Forschung „rutscht“. Wie bei anderen Software-Produkten werden sehr oft ausschließlich die Fragen nach Bedienbarkeit, Gestaltung, Nutzerführung etc. gestellt. Diese Aspekte sind sicher wichtig, bilden aber nur eine Facette und nicht den zentralen Erfolgsfaktor.</p>
<p>Da die Funktionalität einer App eher schmal ist und die technischen Möglichkeiten begrenzt, ist die leichte Bedienbarkeit in der Regel gut sicherzustellen. Auch das Design der App selbst spielt im Spannungsfeld zwischen Gerät und Content nur eine nachgestellte Rolle.</p>
<p>Wir, die wir aus Sicht der Medien- und Markenforschung auf Apps schauen, interessieren uns vor allem für die Nutzerzielgruppen und ihre Erwartungen im Hinblick auf den Absender.</p>
<p><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/iPhone.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-978" title="iPhone" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/iPhone-249x300.jpg" alt="" width="249" height="300" /></a></p>
<p><strong>Kernfragen sind in diesem Zusammenhang:</strong></p>
<ul>
<li> Wie „groß“ ist die Idee der App tatsächlich?</li>
<li>Welcher Content kann an funktionale und emotionale Markenkompetenzen anschließen?</li>
<li>Was bieten Wettbewerber (aus Sicht der Zielgruppe)?</li>
<li>Wie passt dieser Content in den psychologischen Erlebnisraum eines iPhone oder iPad?</li>
</ul>
<p>Gerade letzteres ist von großer Bedeutung. Was passiert eigentlich, wenn der eher geringwertige Content der Boulevardpresse auf einem hochwertigen Gerät angezeigt wird? Verliert er dann an Kraft? Oder andersherum: Kann das Gerät eine Marke aufwerten, wenn sie sich darauf ins Bild setzt?</p>
<p>Natürlich muss dies alles im Kontext der verschiedenen Nutzungssituationen, die ein mobiles Endgerät ermöglicht, gesehen werden.</p>
<p>Die Forschung zu Apps ist somit in viel stärkerer Weise mehrdimensional als Studien zu anderen Medieninhalten es üblicherweise sind. Und sie geht über klassische Usability-Forschung hinaus.</p>
<p>Allerdings deckt App-Forschung damit in meinen Augen auch ein Defizit auf, was klassische Medien- und Markenforschung immer hatte. Der Kontext, in dem Wahrnehmung und Nutzung stattfinden, wurde in diesen Ansätzen traditionell wenig beleuchtet. Dies war allerdings auch meist nicht möglich, da die Erlebniswelten nur selten so klar umgrenzt sind wie bei Apple .. . <img src='http://www.result-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Follower-Power“ – Das Phänomen der Solidargemeinschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Followe-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Follower]]></category>
		<category><![CDATA[Solidargemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man auf Twitter unterwegs ist, begegnet man häufiger einmal der sogenannten „Follower-Power“. Das bedeutet, jemand stellt eine  Frage oder initiiert/unterstützt eine Aktion und bittet die Follower-Gemeinschaft um Mithilfe.
In der Regel scheint dies sehr gut zu funktionieren. Zumindest ist oftmals schon bald eine Erfolgsmeldung auf Twitter zu lesen. Man hat die Antwort erhalten, die Aktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man auf Twitter unterwegs ist, begegnet man häufiger einmal der sogenannten „Follower-Power“. Das bedeutet, jemand stellt eine  Frage oder initiiert/unterstützt eine Aktion und bittet die Follower-Gemeinschaft um Mithilfe.</p>
<p>In der Regel scheint dies sehr gut zu funktionieren. Zumindest ist oftmals schon bald eine Erfolgsmeldung auf Twitter zu lesen. Man hat die Antwort erhalten, die Aktion ist abgeschlossen oder ähnliches. Ich finde es interessant, einmal zu überlegen, wie ein solches Phänomen funktioniert.<span id="more-963"></span></p>
<p><a href="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Twitter-Wal.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-966" title="Twitter-Wal" src="http://www.result-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Twitter-Wal-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>In der Regel ist es so, dass die Follower auf Twitter nicht ausschließlich aus dem eigenen Bekanntenkreis stammen. Anders als bei Facebook ist Twitter offener, man folgt häufiger Menschen, zu denen man persönlich keinen Bezug hat. Dennoch gibt es einen Anknüpfungspunkt, gerade diese Menschen auszuwählen. In der Regel ist das deren Kompetenz oder Unterhaltungswert. Mit anderen Worten: Auf Twitter folgt man den Menschen, die man respektiert oder die man sogar bewundert.</p>
<p>Das Medium Twitter macht es möglich, mich diesen Menschen ein wenig näher zu fühlen, Einblick in ihre Gefühle und Gedanken zu erhalten und sogar mit Ihnen in den Dialog zu treten. Dies führt nach einiger Zeit zu dem Empfinden, dass man die Nachrichten von „guten alten Bekannten“ liest. (Ein Phänomen, das sich beim Lesen einer Tageszeitung deutlich seltener einstellt.) s. auch einsam in virtuellen Netzen.</p>
<p>Wenn nun ein Aufruf „Follower-Power“ fordert, dann fühlt man sich in vielerlei Hinsicht angesprochen:</p>
<ol>
<li> Man möchte die (neuen) Bekannten nicht enttäuschen.</li>
<li>Man fühlt sich als Teil eines „auserwählten“ Kreises, den man unterstützen möchte</li>
<li>Die „Twitter-Kollegen“ stellen letztlich eine Solidargemeinschaft dar, mit ihnen verbindet man gleiche Ansichten und ein gemeinsames Lebensgefühl.</li>
<li>Intuitiv versteht jeder „Social-Media-Nutzer“, dass das System aus einem Geben und Nehmen heraus funktioniert und man dies unterstützen sollte.</li>
</ol>
<p>Durch diese Aspekte fühlt sich der „Twitterer“ motiviert, eine „Follower-Power“-Kampagne zu unterstützen. Das klappt – so mein Eindruck – fast immer. Bleibt die Frage, wann Unternehmen dieses Phänomen entdecken und für sich nutzbar machen wollen&#8230;</p>
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