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	<title>Kommentare zu: „Gauckomanie“ im Netz setzt die Politik unter Druck</title>
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		<title>Von: Alexa Brandt</title>
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		<dc:creator>Alexa Brandt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:47:11 +0000</pubDate>
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		<description>Die taz vermutet ja bereits eine Revolution (&quot;Dazu beitragen, die Kanzlerin zu stürzen - kein politisches Ziel ist der Internetgemeinde, die ihren wachsenden Einfluss entdeckt, in diesen Tagen zu groß.&quot;, taz online, 7.6.2010). Ich frage mich allerdings, wie groß der Einfluss bei den wirklich wichtigen Fragen sein kann und wird. Twitter, Facebock &amp; Co. können Meinungen und Stimmungen verbreiten, Politikern vielleicht dazu verhelfen, etwas galanter und bedachter mit den Emotionen der Menschen umzugehen und in ihren Entscheidungen besser abzuwägen. Dennoch &amp; mich damit der Meinung von Matthias anschließend: Haben wir nicht gerade die bestehende Regierung erst gewählt? Oder gehen die Meinungsmacher der Web.-2.0-Generation nicht zur Wahl und hoffen auf Veränderungen durch Tweets? Es mag altmodisch klingen, aber auf die Straße bzw. wählen gehen und zeigen, dass &quot;Mann/Masse&quot; aufbegehren möchte gegen Entscheidungen von oben, sein Gesicht zeigen ... können das Personen aus Internetgemeinschaften, deren Identität meist hinter kryptischen Namen verborgen bleibt, leisten? Online-Communities schaffen den Sprung in die Wirklichkeit vielleicht immer noch am ehesten, in dem sich ihre Mitglieder in der Realität treffen und sich gemeinsam in Aktion begeben – wie diverse durch etwa Facebook ausgerufene Megaevents im Bereich „Bespaßungs und Fun“ ja unlängst beweisen. Das Motto sollte lauten: Nicht nur über Demokratie reden, sondern sie auch leben. Andernfalls könnten all die Kommentare und Tweets, die geradezu nach Mitbestimmung schreien, irgendwann den schalen Geschmack von Stammtischgerede-2.0 hinterlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die taz vermutet ja bereits eine Revolution (&#8220;Dazu beitragen, die Kanzlerin zu stürzen &#8211; kein politisches Ziel ist der Internetgemeinde, die ihren wachsenden Einfluss entdeckt, in diesen Tagen zu groß.&#8221;, taz online, 7.6.2010). Ich frage mich allerdings, wie groß der Einfluss bei den wirklich wichtigen Fragen sein kann und wird. Twitter, Facebock &amp; Co. können Meinungen und Stimmungen verbreiten, Politikern vielleicht dazu verhelfen, etwas galanter und bedachter mit den Emotionen der Menschen umzugehen und in ihren Entscheidungen besser abzuwägen. Dennoch &amp; mich damit der Meinung von Matthias anschließend: Haben wir nicht gerade die bestehende Regierung erst gewählt? Oder gehen die Meinungsmacher der Web.-2.0-Generation nicht zur Wahl und hoffen auf Veränderungen durch Tweets? Es mag altmodisch klingen, aber auf die Straße bzw. wählen gehen und zeigen, dass &#8220;Mann/Masse&#8221; aufbegehren möchte gegen Entscheidungen von oben, sein Gesicht zeigen &#8230; können das Personen aus Internetgemeinschaften, deren Identität meist hinter kryptischen Namen verborgen bleibt, leisten? Online-Communities schaffen den Sprung in die Wirklichkeit vielleicht immer noch am ehesten, in dem sich ihre Mitglieder in der Realität treffen und sich gemeinsam in Aktion begeben – wie diverse durch etwa Facebook ausgerufene Megaevents im Bereich „Bespaßungs und Fun“ ja unlängst beweisen. Das Motto sollte lauten: Nicht nur über Demokratie reden, sondern sie auch leben. Andernfalls könnten all die Kommentare und Tweets, die geradezu nach Mitbestimmung schreien, irgendwann den schalen Geschmack von Stammtischgerede-2.0 hinterlassen.</p>
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		<title>Von: Matthias Busse</title>
		<link>http://www.result-blog.de/2010/06/07/%e2%80%9egauckomanie%e2%80%9c-im-netz-setzt-die-politik-unter-druck/comment-page-1/#comment-5434</link>
		<dc:creator>Matthias Busse</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:40:48 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Bewegung lässt ein wenig hoffen, dass nach dem ersten Schritt (Meinung äußern) auch mal wieder der zweite Schritt gemacht wird (Wählen gehen). Die Wahlbeteiligung lag bei der Bundestagswahl 09 ja bekanntlich mit 72,5 auf dem niedrigsten Niveau seit Gründung der Republik. Ein Art von Ausstieg aus dem Ausstieg wäre also dringend geboten und könnte durch das gewachsene Netz sicher begünstigt werden. Fast schade, dass die Wahl des Bundespräsidenten dafür keine Gelegenheit bietet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bewegung lässt ein wenig hoffen, dass nach dem ersten Schritt (Meinung äußern) auch mal wieder der zweite Schritt gemacht wird (Wählen gehen). Die Wahlbeteiligung lag bei der Bundestagswahl 09 ja bekanntlich mit 72,5 auf dem niedrigsten Niveau seit Gründung der Republik. Ein Art von Ausstieg aus dem Ausstieg wäre also dringend geboten und könnte durch das gewachsene Netz sicher begünstigt werden. Fast schade, dass die Wahl des Bundespräsidenten dafür keine Gelegenheit bietet.</p>
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