Wenn Kinder die Mainzelmännchen nicht mehr kennen …
Dienstag, den 7. April 2009 - von Sabine HaasMedienpädagogen sind sich einig: Wie gut, dass es die Kinderkanäle gibt! Frei von Gewalt und Erwachseneninhalten können Kinder vor allem auf Kika, aber auch auf Super RTL oder Nick gefahrlos fernsehen. Wann immer sie einschalten, kommt auf diesen Kanälen ein Beitrag, der zu ihnen passt, der geprüft und für Kinder gefahrlos ist. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Kinder beinahe ausschließlich die Kinderangebote nutzen und Vollprogramme so gut wie nie besuchen. Die Mainzelmännchen begegnen den Kindern kaum mehr.
Im Jugendalter geht die Nutzung von Spartenangeboten weiter: Mit Musiksendern, D-Max oder RTL II finden die Jugendlichen einigermaßen passgenaue Angebote, die ihren Interessen entsprechen und ihnen Spaß machen. Und wenn nicht, gibt es ja immer noch YouTube. Vollprogramme werden punktuell genutzt, meistens wenn es um Eventfernsehen wie DSDS oder Germany’s Next Top Model geht. Aber auch bei diesen Sendungen gibt es passgenaue Teilformate wie „Highlights“, „Hintergründe“ etc. Wer muss schon die ganze Sendung sehen, wenn die skandalträchtigen Szenen bei You Tube in kurzen Clips zu finden sind?
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